15.01.2019 - 11:26 Uhr
TirschenreuthSport

Kein Wort zum Sport: Huberth Rosner

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät das Torwart-Urgestein des FC Tirschenreuth, wann und wo ihn Franz-Josef Strauß nachhaltig geprägt hat und weshalb er gerne mal mit Donald Trump und Wladimir Putin einen Zoigl trinken würde.

Huberth Rosner
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Huberth Rosner hütete 17 Jahre lang das Tor des FC Tirschenreuth, davon zehn als Stammkeeper, und steht auch heute noch bei personellen Engpässen Gewehr bei Fuß. Der 43-jährige Stabsfeldwebel engagiert sich zudem in seiner Heimatstadt politisch und hat als CSU-Ortsvorsitzender das Amt des Sport- und Jugendbeauftragten inne.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Huberth Rosner: Ganz klar in Tirschenreuth. Personen, Landschaft, preiswertes Leben - hier ist es einfach am schönsten und ich möchte mit keinem anderen Ort der Welt tauschen.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Huberth Rosner: Entschlossenheit und Ausdauer sowohl im Job, im Sport als auch in der Politik. Zudem kann ich Menschen ganz gut begeistern.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Huberth Rosner: Ich bin häufig zu ungeduldig und möchte zu oft auf Anhieb die Welt einreißen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Huberth Rosner: Arnold Schwarzenegger und Franz-Josef Strauß. Der eine war der Action-Filmheld meiner Jugend. Den anderen durfte ich als neunjähriger Bub bei einer Rede vor 10 000 Menschen in einem Festzelt erleben. Das hat mich nachhaltig geprägt. So einen wie Strauß gibt es in dieser Art heute überhaupt nicht mehr.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Huberth Rosner: Da gab es so einige, die ich lieber für mich behalte. Nur so viel: Ich hatte es faustdick hinter den Ohren.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Huberth Rosner: Keinen Kaffee. Lieber würde ich meine Sicht auf die Welt mal mit Donald Trump und Wladimir Putin bei einem Zoigl austauschen. Das wäre gewiss spannend.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Huberth Rosner: "Das geht nicht" oder "Das haben wir schon immer so gemacht".

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Huberth Rosner: Ich habe es bestimmt einem "guten Zweck" zugeführt. Das Wort "verprassen" gefällt mir nicht sonderlich (lacht).

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Huberth Rosner: Palatschinken mit Obst und Vanilleeis. Das habe ich bei einem Trainingslager mit dem FC Tirschenreuth im tschechischen Sokolov kennengelernt und bin seitdem ein echter Fan davon.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Huberth Rosner: Sport- und Politiksendungen, vor allem im Bayerischen Rundfunk der Sonntagsstammtisch oder die Münchener Runde, sind Pflicht. Mit Castingformaten wie Dschungelcamp oder DSDS kann ich hingegen weniger anfangen.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Huberth Rosner: Sport und Politik mit all ihren Facetten.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Huberth Rosner: ... mich in der Schule mehr anstrengen. Ich habe dort mein Potenzial gewiss nicht ausgeschöpft.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Amberg

Alle Teile unserer Rubrik "Kein Wort zum Sport" finden Sie hier.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.