Tirschenreuth
06.05.2019 - 10:54 Uhr

Konnersreuth aus dem Rennen

Der TSV hat nach dem 1:2 beim direkten Konkurrenten VfB Arzberg keine Chance mehr, über die Relegation in die Bezirksliga aufzusteigen. Wie im Vorjahr gehen die Arzberger als Vizemeister der Kreisliga Süd in die Entscheidungsspiele.

Der TSV Konnersreuth (rechts Christoph Franz) hat durch die 1:2-Niederlage beim direkten Konkurrenten VfB Arzberg (links Sebastian Göcking) den Kampf um Relegationsplatz zwei in der Kreisliga Süd verloren. Bild: heh
Der TSV Konnersreuth (rechts Christoph Franz) hat durch die 1:2-Niederlage beim direkten Konkurrenten VfB Arzberg (links Sebastian Göcking) den Kampf um Relegationsplatz zwei in der Kreisliga Süd verloren.

Der FC Rehau (1./66 Punkte) stand bereits am Freitag als Meister der Kreisliga Süd fest, jetzt ist auch Relegationsplatz zwei vergeben. Der VfB Arzberg (2./56) besiegte den TSV Konnersreuth (3./46) durch zwei Treffer von Torjäger Martin Brunner mit 2:1 und geht nun in die Relegation um den Aufstieg in die Bezirksliga Oberfranken Ost.

Im Tabellenkeller steht der FC Marktleuthen (15./15) als Absteiger fest. Die beiden Relegationsplätze nehmen der FC Lorenzreuth (14./25) und TuS Förbau (13./26) ein. Einen wichtigen Sieg feierte der SV Steinmühle (12./29) mit dem 2:1 bei der SG Marktredwitz (11./32).

Niederlagen gab es für die Sportfreunde Kondrau (5./42) mit 1:3 in Lorenzreuth und den SV Mitterteich II (9./34) mit 0:3 beim VFC Kirchenlamitz (4./43). Spielfrei war am 28. Spieltag die SpVgg Wiesau (8./35).

VfB Arzberg - TSV Konnersreuth 2:1 (0:0)

Tore: 1:0 (51.) Martin Brunner, 1:1 (67.) Christoph Franz, 2:1 (88.) Martin Brunner - SR: Udo Fritzsch (1. FC Trogen) - Zuschauer: 180

(sri) In einem ansehnlichen Spiel übernahm Arzberg von Anfang an das Kommando und erspielte sich gute Möglichkeiten. Konnersreuth wirkte ziemlich verunsichert und leistete sich viele Fehler im Aufbau. Bei einer Unachtsamkeit kam der Gast zu seiner besten Chance, als ein Konnersreuther den Ball als Bogenlampe an den Pfosten köpfte. Nach der Pause erhöhte die Heimelf den Druck und ging durch Brunner verdient in Führung. Mit der ersten Chance in der zweiten Halbzeit glich der Gast durch Franz aus. Arzberg blieb weiterhin am Drücker. Wiederum Brunner erzielte das verdiente 2:1 für seine Farben. Das war zugleich der Endstand, was den Relegationsplatz um den Aufstieg in die Bezirksliga bedeutet.

FC Lorenzreuth - SF Kondrau 3:1 (2:1)

Tore: 0:1 (5.) Uwe Fischbach, 1:1 (8.) Marcel Walek, 2:1 (29.) Toni Küspert, 3:1 (58./Foulelfmeter) Alexander Bareuther - SR: Andreas Kink (SV Störnstein) - Zuschauer: 100 - Gelb-Rot: (61.) Safak Göybulak (Kondrau), (88.) Tobias Marti (Kondrau)

Nach einer Unachtsamkeit der gesamten Hintermannschaft erzielte Fischbach in der 5. Minute das überraschende 1:0 für die Gäste. Die Heimelf konterte aber sofort und Walek markierte den Ausgleich (8.). Kurz darauf wurde ein weiteres Tor für den FCL wegen einer fraglichen Abseitsentscheidung aberkannt. Lorenzreuth kam immer besser ins Spiel und Küspert gelang noch vor der Pause das verdiente 2:1. Im zweiten Abschnitt kam von den Gästen nicht mehr viel und der FCL baute seinen Vorsprung durch einen von Bareuther verwandelte Foulelfmeter aus. Alles in allem ein hochverdienter Sieg für die Heimelf, die dadurch noch die Chance auf den direkten Klassenerhalt hat.

VFC Kirchenlamitz - SV Mitterteich II 3:0 (3:0)

Tore: 1:0 (12.) Christopher Jena, 2:0 (14.) und 3:0 (28.) Florian Weiß - SR: Georg Kaiser (Hof) - Zuschauer: 50

Einen ungefährdeten Heimsieg feierte der VFC. Er übernahm vom Anpfiff weg die Kontrolle über die Begegnung, ließ den Ball gut laufen und lag nach einer halben Stunde bereits mit 3:0 in Führung. Einen schnell ausgeführten Freistoß von Stefan Popp verwertete Jena zum 1:0. Dem zweiten Treffer für die Hausherren ging ein schöner Spielzug voraus. Denizeri schickte Jena auf die Reise, und der legte quer auf Florian Weiß. Der dritte Treffer war quasi eine Kopie des 2:0. Diesmal spielte Schödel den Ball in die Schnittstelle, Jena behielt erneut die Übersicht, und bediente wieder Weiß. Kirchenlamitz machte in der zweiten Halbzeit nicht mehr als nötig war.

SG Marktredwitz - SV Steinmühle 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 (21.) Christopher Kuhn, 1:1 (58.) Andreas Reichl, 1:2 (77.) Michael Mark - SR: Ercan Gündüz (Kulmbach) - Zuschauer: 70

Bittere Niederlage für Marktredwitz gegen eine Rumpfelf aus Steinmühle, die aber um jeden Ball kämpfte und letztlich auch verdient gewann. Dabei sah es in Halbzeit eins gar nicht schlecht für die SGM aus. Christopher Kuhn erzielte mit einem wuchtigen Kopfball das 1:0. Die zweiten 45 Minuten können aus Marktredwitzer Sicht als das Schlechteste in dieser Saison bezeichnet werden - kein Zweikampfverhalten, keine vernünftigen Pässe, kein Aufbäumen. Die Oberpfälzer kämpften wenigstens, wenngleich auch bei ihnen vieles nur Stückwerk blieb. Kaiser und Reichl waren die Aktivposten. Letzterer nutzte eine Hereingabe am langen Eck zum 1:1. Eine Viertelstunde vor Schluss traf Routinier Mark bei einem Freistoß von der Strafraumgrenze aus unhaltbar zum 2:1 in die Maschen.

ASV Wunsiedel - TuS Förbau 1:0 (1:0)

Tor: 1:0 (32.) Robert Radler - SR: Philip Hohberger (ATS Selbitz) - Zuschauer: 50 - Gelb-Rot: (72.) Tim Sommerer (ASV), (88.) Markus Winkler (TuS)

(zet) Durch den knappen Sieg sicherte sich der ASV Wunsiedel den Klassenerhalt. In der 32. Minute traf Robert Radler aus 20 Metern zum verdienten 1:0 ins Kreuzeck. Weitere Chancen wurden vergeben.

SpVgg 13 Selb - FC Marktleuthen 3:1 (1:0)

Tore: 1:0 (19.) Volkan Kaya, 2:0 (67./Foulelfmeter) Jens Geyer, 2:1 (78.) Georg Hoyer, 3:1 (92.) Michael Fritsch - SR: Ridvan Özdemir (Gösmes/Walberngrün) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (65.) André Palluch (Marktleuthen)

Nachdem Selb 13 bereits den Klassenerhalt sicher hatte und der FC Marktleuthen als Absteiger feststand, ging es für beide Mannschaften nur noch um die "goldene Ananas".

FC Schwarzenbach - FC Rehau 1:1 (0:1)

Tore: 0:1 (42.) Simon Decker, 1:1 (65.) Michael Adolph - SR: Roland Bauer (Waldsassen) - Zuschauer: 100

Der FCS robbt sich zum Klassenerhalt. Gegen den nicht in Bestbesetzung angetretenen Meister Rehau merkte man den ebenfalls nicht kompletten Gastgebern die Nervosität angesichts der Enge im Tabellenkeller an.

 
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