07.01.2019 - 12:20 Uhr
TirschenreuthSport

Lukas Ollert siegt ohne Satzverlust

Der Tenniscrack des TC Iserlohn dominiert das Dreikönigsturnier des TC Tirschenreuth. Im Endspiel muss auch Ivo Panak die Überlegenheit des Siegers anerkennen. Die beiden Finalisten waren aber nicht die topgesetzten Akteure.

Gegen Lukas Ollert (rechts) vom TC Iserlohn war beim Dreikönigs-Tennisturnier in Tirschenreuth kein Kraut gewachsen. Auch der Tscheche Ivo Panak hatte im Finale keine Chance.
von Autor HÄProfil

Jürgen Gleißner, der Vorsitzende des veranstaltenden Fördervereins des Tennis-Clubs im ATSV Tirschenreuth, sprach bei der Siegerehrung zum 32. Dreikönigsturnier vom bisher besten Teilnehmerfeld in Spitze und Breite. Von den 62 Teilnehmern rangieren immerhin fünf unter den Top 100 der Deutschen Rangliste und zehn unter den Top 200. Das sportliche Niveau war entsprechend hoch, es gab tolle, spannende Spiele bis zum Finale.

Nichts mit dem Endspiel zu tun hatte diesmal Vorjahrssieger Stephan Hoiss vom TV Reutlingen, der im Achtelfinale gegen den ungesetzten Jeremy Schifris von Iphitos München unterlag. Nicht viel besser erging es dem an Nummer zwei gesetzten Ivo Klec, der ebenfalls in der Runde der letzten 16 gegen Leopold Islinger Gomez vom TC Teublitz in drei Sätzen ausschied. Damit war der Weg frei für die an Nummer drei und vier gesetzten Spieler, die noch nie beim Tirschenreuther Turnier dabei waren und auch noch nie gegeneinander gespielt hatten. Zum einen Lukas Ollert vom TC Iserlohn, 26 Jahre alt und die Nummer 49 in Deutschland. Er spielt in der 2. Bundesliga Nord und war an Nummer drei gesetzt. Ins Endspiel schaffte es auch der Tscheche Ivo Panak, der für den MBB SG Manching das Racket schwingt und dort die Nummer eins in der Bayernliga Nord ist. Er ist 23 Jahre alt und die Nummer 58 in Deutschland.

Ollert bezwang zunächst Fabian Penzkofer vom TSV Starnberg glatt mit 6:2 und 6:2. Im Achtelfinale war Penzkofers Vereinskollege Jakob Schnaitter der Gegner, Ollert gewann wieder ungefährdet mit 6:2 und 6:1. Im Achtelfinale traf Ollert auf den an Nummer 17 gesetzten Dominique Graf vom TC Bad Schussenried. Auch er konnte die Erfolgsserie von Ollert (6:4 und 6:4) nicht stoppen. Auf dem Weg ins Finale traf Ollert auf den Hoiss-Bezwinger Schifris vom Iphitos München: Ollert gab sich beim 6:1 und 6:4 weiter keine Blöße und marschierte ohne Satzverlust ins Endspiel.

Ähnlich verlief der Weg von Finalgegner Panak. Zunächst musste sein erster Gegner Alex Herzog von der TG Schweinfurt beim Stand von 5:0 aufgeben, den an Rang 15 gesetzten Sascha Bilek vom NHTC Nürnberg bezwang er mit 6:4 und 6:1 und gegen den an Nummer sechs gesetzten Hieb Maslau vom TSV Rosenheim gewann Panak mit 6:3 und 6:3. Auch Marcel Stickroth vom TC Rotblau Regensburg (Setzlistenrang fünf) konnte den Tschechen nicht aufhalten, Panak gewann mit 6:3 und 6:4. Der erste Satz im Finale war noch ausgeglichen. Im zweiten Durchgang wurde die Überlegenheit von Ollert aber immer deutlicher, er gewann mit 6:4 und 6:2. Gleichzeitig kassierte er neben dem Pokal noch 1000 Euro Siegprämie, für Panak gab es 600 Euro.

"Ich hatte Vorteile im Aufschlag und konnte damit Nadelstiche setzen. Ansonsten bewegte sich das Finale eher auf Augenhöhe", freute sich Sieger Ollert. Der unterlegene Panak erkannte seine Niederlage an: "Ich konnte heute leider nicht meine beste Leistung bringen, mir fehlte die Konstanz, der Gegner hat verdient gewonnen."

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