07.10.2021 - 18:09 Uhr
TirschenreuthSport

Tirschenreuther Fußball: Zeus erläutert seinen Rücktritt beim ATSV, FSV hofft auf Lache

In Tirschenreuther Fußball gibt es Änderungen auf Kommandoebene: Der ATSV sucht einen Trainer, der FSV will, dass einer zurückkommt.

Marco Zeus erklärt seinen Rücktritt als Trainer des ATSV Tirschenreuth.
von Josef Maier Kontakt Profil

Der Tirschenreuther Fußball schreibt derzeit keine Erfolgegeschichte: Der FC ist sieglos Letzter in der Bezirksliga Oberfranken, der ATSV Vorletzter in der Kreisliga Süd und der FSV schwimmt als Elfter der Kreisklasse auch nicht gerade auf einer Erfolgswelle. Beim ATSV und dem FSV hat sich jetzt etwas in Sachen Trainer getan.

Beim ATSV ist Marco Zeus als Coach zurückgetreten. "Die Entscheidung ist mir wirklich nicht leichtgefallen", sagte der 40 Jährige am Donnerstag. Mehr als fünf Jahre war er Trainer beim ATSV, seiner ersten Trainerstation. "Ich habe in der Zeit viel gelernt." Der Aufsteiger war auch in den ersten Kreisliga-Spielen gut in der Spur. "Doch dann haben wir in den entscheidenden Spielen gegen direkte Konkurrenten nur einen Punkt geholt", beschreibt der Coach den Abfall. Zeus kam ins Grübeln: "Die Mannschaft hat Potenzial, aber ich denke, der ein oder andere braucht jetzt einen neuen Impuls." Noch sei es nicht zu spät für das Team, meint Zeus. "Deswegen, glaube ich, kommt der Trainerwechsel für beide Seiten auch zum richtigen Zeitpunkt."

Beim ATSV hätte man aber gerne zumindest bis zur Winterpause weitergemacht. "Der Zeitpunkt ist etwas ungünstig", meint Thorsten Ziegler, der interimsmäßige Spielleiter. "Wir sind aber Marco zuallerst dankbar, mit ihm haben wir den nächsten Schritt gemacht." Fünf Jahre seien eine lange Zeit, deswegen sieht es auch Ziegler so, dass sich über die Zeit das ein oder andere abnutze. Ein neuer Trainer steht noch nicht fest. Es könne sich aber schon bis zum Wochenende hin etwas tun, meint der Fuktionär. Das Training leiten derzeit Jonas und Sebastian König.

Beim FSV ist in Sachen Training mal wieder das Urgestein Tobias Stilp gefragt. Der 38-Jährige hatte erst vor dieser Saison seine Karriere als Spieler und Trainer beendet. Patrick Lache hatte übernommen, der trat aber vor einiger Zeit als Trainer zurück. Dann übernahmen zunächst Stilp ("Ich kann das auf Dauer wegen meiner Arbeit nicht machen") und auch Robby Hoffmann. Zuletzt habe wieder Tobias Stilp trainiert, sagt FSV-Vorsitzender Herbert Sladky, der aber hofft, dass Lache, der weiter als Spieler aufläuft, doch noch einmal das Traineramt übernimmt. "Es habe da Unstimmigkeiten zwischen Trainer und Vorstand gegeben", erklärt er. "Wir hoffen aber, dass wir das wieder hinbiegen können." Am Donnerstagabend war eine Vorstandssitzung. Dort stand das Thema auch auf der Agenda.

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