09.06.2020 - 16:39 Uhr
TirschenreuthSport

Tirschenreuther Schwimmer dürfen wieder ins Wasser

Nach 13 Wochen an Land können die Sportler des Tirschenreuther Schwimm-Clubs ab kommenden Montag wieder mit dem Wassertraining beginnen. Die Verantwortlichen hoffen im Herbst auf Wettkämpfe.

Training in Vierergruppen an Land: Seit 13 Wochen warten die TSC-Schwimmer auf den Re-Start im Wasser. Am kommenden Montag ist es so weit.
von Autor RBGProfil
Noch müssen sich die Aktiven des Tirschenreuther Schwimm-Clubs auf das Training an Land beschränken. Ab kommenden Montag dürfen sie dann nach 13-wöchiger Pause wieder ins Wasser.

Tirschenreuth. (rbg) Wie ein Fisch, den man ein Vierteljahr lang nicht ins Wasser gelassen hat: So fühlen sich die Wettkampfschwimmer des Tirschenreuther Schwimm-Clubs aktuell. Am kommenden Montag endet für sie die Zeit des Wartens. Unter Einhaltung umfassender Hygieneregeln können sie das Wassertraining im Tirschenreuther Freibad wieder aufnehmen.

Seit dem 15 März sind die bundesweit erfolgreichen TSC-Athleten durch die allgemeinen Verfügungen im Zuge der Corona- Pandemie im wahrsten Sinne des Wortes trockengelegt. "Bis Mitte Mai gab es ein striktes Begegnungsverbot, so dass jeder Einzelne die Aufgabe hatte, sich entsprechend den per Whatsapp oder Videokonferenzen übermittelten Hinweisen der Übungsleiter fitzuhalten", blickt der verantwortliche Trainer der TSC-Wettkampfmannschaft, German Helgert, zurück. Seitdem trifft man sich wöchentlich dreimal, um in Vierergruppen an Land die Kondition einigermaßen aufrechtzuhalten. "Das Landtraining kann aber die Arbeit im Wasser nur teilweise kompensieren. Wassergefühl, Wasserlage und die spezifische Schwimmtechnik lassen sich so nicht schulen", sind sich alle Aktiven einig.

Umso mehr freuen sie sich darüber, dass ihnen Tirschenreuths Bürgermeister Franz Stahl und der gesamte Stadtrat in einem einstimmigen Votum ab kommendem Montag die Möglichkeit zur Wiederaufnahme des Wassertrainings einräumen. Die Grundlage dafür bildet ein vom Sportlichen Leiter des TSC, Lukas Bachmeier, und der TSC-Vorsitzenden Barbara Legat-Kasel ausgearbeitetes, strenges Hygienekonzept für den Trainingsbetrieb, welches Bürgermeister Stahl als "vorbildlich und beispielgebend" bezeichnete. Die TSC-Verantwortlichen orientierten sich dabei an den Vorgaben des Deutschen Schwimmverbandes und stimmten diese mit Schwimmmeister Wolfgang Nurtsch vom Tirschenreuther Freibad ab. Geregelt ist darin nicht nur der unmittelbare Trainingsbetrieb im Becken unter Beachtung von Mindestabständen, sondern zudem sehr konkrete Maßnahmen vom Betreten des Bades über einen speziellen Zugang bis hin zum Verhalten nach Trainingsende.

"Unsere Trainer und Sportler sind sich der Verantwortung bewusst, welche sich aus den ihnen gewährten Möglichkeiten ergibt", ist sich Barbara Legat-Kasel sicher. Sie betont zugleich, dass die Gesundheit aller Beteiligter oberste Priorität besitzt. Sie hat sich zudem von allen Aktiven bzw. deren Eltern die Einhaltung der Hygieneregeln schriftlich bestätigen lassen. Mit der Wiederaufnahme des Wassertrainings erhoffen sich die TSC-Schwimmer einen weiteren Schritt in Richtung Normalität. Dass dabei bis auf weiteres aufgrund der bestehenden Regelungen und Einschränkungen vom normalen Trainingsablauf nach wie vor abgewichen werden muss, ist allen bewusst. Zu welchem Zeitpunkt der Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen werden kann, steht aktuell aber in den Sternen. "Die Saison 2019/20 ist gelaufen. Wir hoffen jetzt darauf, dass ab September oder Oktober wieder die Möglichkeit besteht, sich mit anderen sportlich zu messen", blicken die TSC-Verantwortlichen in die Zukunft.

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