Tirschenreuth
11.10.2019 - 14:55 Uhr

Verfolgerduell in Wiesau

Die SpVgg auf Platz vier und den Fünften TSV Waldershof trennen nur drei Zähler von Tabellenführer TuS Erkersreuth. Die punktgleichen Verfolger treffen am 14. Spieltag der Kreisliga Süd aufeinander.

Für Aufsteiger TSV Waldershof (von links Max Markovsky, Julian Schindler und Christian Heinrich) gab es in dieser Saison schon reichlich Grund zum Jubeln. Am Sonntag tritt der TSV zum Verfolgerduell bei der SpVgg Wiesau an. Bild: hho
Für Aufsteiger TSV Waldershof (von links Max Markovsky, Julian Schindler und Christian Heinrich) gab es in dieser Saison schon reichlich Grund zum Jubeln. Am Sonntag tritt der TSV zum Verfolgerduell bei der SpVgg Wiesau an.

Ein 1:1 erreichte Aufsteiger TSV Waldershof (5./23 Punkte) am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Liga-Primus TuS Erkersreuth (1./26). Die SpVgg Wiesau (4./23) feierte einen 3:1-Erfolg beim VfB Arzberg (3./24). Wie Arzberg hätte auch der TSV Konnersreuth (2./24) die Tabellenführung übernehmen können, doch der TSV unterlag dem ASV Wunsiedel (11./17) mit 1:2.

Am 14. Spieltag könnte es einen Führungswechsel geben, falls Spitzenreiter Erkersreuth beim TSV Thiersheim (7./21), der weiterhin um den Aufstieg mitspielen will, verliert. Im Abstiegskampf befinden sich weiter die SF Kondrau (12./13) und die SG Marktredwitz (14./12), die im direkten Duell aufeinandertreffen.

TSV Thiersheim - TuS Erkersreuth Sa. 15.00

Der TSV Thiersheim um Trainer Udo Schnurrer will einen weiteren Sieg einfahren, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Das letzte Spiel gegen Selb 13 gewann der TSV mit 2:1. Erkersreuth reist mit einem guten Gefühl zum Auswärtsspiel. Verlassen kann sich der Tabellenführer auf die beste Offensive der Kreisliga, mit Jiri Mlika stellt der TuS den Top-Torjäger der Liga. Man weiß aber auch, dass der kommende Gegner in den letzten Spielen wieder zu alter Stärke gefunden und nur eines der letzten sieben Spiele verloren hat. "Wir wären mit einem Unentschieden zufrieden, aber auch bei einer Niederlage würde die Welt in Erkersreuth nicht untergehen", meint Pressesprecher Andreas Fuchs.

SpVgg Selb 13 - VFC Kirchenlamitz Sa. 15.00

Das 1:2 beim favorisierten TSV Thiersheim war für die SpVgg 13 Selb bereits das vierte Spiel hintereinander ohne Dreier. Im Kirchweih-Heimspiel gegen den in dieser Saison schwächelnden VFC Kirchenlamitz möchte man unbedingt die Wende schaffen, um den komfortablen Vorsprung auf die Abstiegs- und Relegationsplätze nicht zu verspielen. Trainer Mo Tamo kann voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen. "Mir bleibt die Qual der Wahl, die richtige Formation auf das Feld zu schicken." Für Kirchenlamitz heißt es, den Tabellenkeller so schnell wie möglich zu verlassen. "Mein Team ist definitiv besser als der momentane Tabellenplatz, aber jeder kleine Fehler wird zur Zeit brutal bestraft", meint VFC-Trainer Holger Lörner.

FC Schwarzenbach - SG Mitterteich II So. 15.00

"Wir brauchen unbedingt ein weiteres Erfolgserlebnis, um uns auch mental weiter zu stärken. Das wollen wir gegen einen nicht einfachen Gegner schaffen", sagt FCS-Trainer Santiago da Silva. Er muss auf Schlüsselspieler Michael Fröhlich verzichten, ansonsten steht der gesamte Kader zur Verfügung. Einen in der Höhe überraschend deutlichen 4:1-Erfolg gegen Lorenzreuth feierte die SG zuletzt und scheint damit endlich wieder in der Spur zu sein. Am Sonntag in Schwarzenbach/Saale trifft man auf einen Gegner, der nach vielen Personalproblemen plötzlich mit dem Rücken zur Wand steht. "Wir müssen uns auf einen heißen Tanz einstellen, zumal in den letzten Jahren in Schwarzenbach kaum etwas zu holen war", erklärte SG-Vorsitzender Roland Eckert. Tobias Seitz ist aus seinem Kurzurlaub zurück, doch Fabian Bilz fällt wegen einer Zerrung als Schaltzentrale im Mittelfeld aus.

FC Lorenzreuth - FCV Röslau II So. 15.00

Die Chancenverwertung im letzten Spiel gegen Mitterteich war für FCL-Spielleiter Tommi Krull das große Manko. Außerdem schwächte man sich mit der Gelb-Roten Karte von Michael Schneider selbst. Nun geht es gegen den Tabellenletzten Röslau, den man trotz allem nicht unterschätzen sollte. "Es geht nur mit 100 Prozent Einsatz und Motivation, dann bin ich mir sicher, dass wir die drei Punkte in Lorenzreuth behalten", meint Krull. Einige Spieler sind angeschlagen. Der Röslauer Interimscoach Alexander Seidel hofft zumindest auf ein achtbares Ergebnis. Personell muss er wieder etliche Spieler an die Landesliga-Truppe abstellen. Er muss wohl oder übel auf Spieler aus der Altherren-Mannschaft zurückgreifen.

SF Kondrau - SG Marktredwitz So. 15.00

Aus Sicht der Kondrauer ist es ein sehr wichtiges Spiel. Das Team um Spielertrainer Jakub Ryba will einen Sieg einfahren, um den Abstand zu den hinteren Tabellenplätzen zu vergrößern. "Die Grundvoraussetzungen Kampfgeist und Laufbereitschaft müssen gegeben sein, um erfolgreich zu sein. Der Gegner steht in der Tabelle hinter uns, ich erwarte ein kampfbetontes Spiel", schätzt SF-Spielleiter Philipp Hopfner die Partie ein. Eine bittere Niederlage gab es am letzten Wochenende für die SG Marktredwitz. "Förbau hat uns gezeigt, wie eine stark geschwächte Mannschaft ein Spiel gewinnen kann", blickt Trainer Mitko Plomer zurück. "Am Sonntag in Kondrau ist es für uns ein Sechs-Punkte-Spiel."

TSV Konnersreuth - TuS Förbau So. 15.00

"Die personelle Lage bleibt weiter angespannt, da wir vom Verletzungspech verfolgt sind", verrät TSV-Spielleiter Florian Neumann. "Wir stecken den Kopf nach drei sieglosen Spielen aber nicht in den Sand und streben gegen Förbau drei Punkte an." Nach dem "Überraschungscoup" bei der SG Marktredwitz herrschte große Freude im Förbauer Lager. Jetzt kann die Mannschaft laut Spielleiter Stefan Dill etwas beruhigter in die nächste schwere Auswärtsaufgabe in Konnersreuth gehen. "Konnersreuth muss nach der unerwarteten Niederlage gegen Wunsiedel unbedingt gewinnen, um den Anschluss nicht zu verlieren", erwartet Dill einen hochmotivierten Gegner. Mit Geyer, Merz und Torlutter kommen drei Stammkräfte hinzu, jedoch fehlt Jonas Greim rotgesperrt. Lucas Küchler fällt verletzt aus.

ASV Wunsiedel - VfB Arzberg So. 15.00

"Die drei Punkte aus dem letzten Spiel in Konnersreuth nehmen wir gerne mit. Dadurch konnten wir den Abstand nach hinten halten. Mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft bin ich zufrieden, spielerisch ist noch Luft nach oben", sagt ASV-Trainer Fabian Bartl. Mit Arzberg wartet gleich der nächste schwere Top-Gegner auf die Wunsiedeler. "Unser Ziel ist es, das Spiel nicht mit leeren Händen zu beenden", hofft Bartl auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Für den VfB Arzberg heißt es, den Anschluss nicht zu verlieren. "Dafür muss jeder zehn Prozent drauflegen, um dieses Vorhaben zu realisieren", fordert Arzbergs Spielleiter Sven Riedl großes Engagement. Lukas Graf stößt wieder zum Team, sein jüngerer Bruder Florian fehlt dagegen urlaubsbedingt.

SpVgg Wiesau - TSV Waldershof So. 15.00

"Meine Mannschaft wird sich mächtig ins Zeug legen müssen, damit wir auch das siebte Spiel in Folge ohne Niederlage überstehen", blickt der Wiesauer Vorsitzende Alfred Klarner der Partie entgegen. Die Euphorie bei der SpVgg dürfte nach dem Sieg beim direkten Konkurrenten Arzberg groß sein. "Das Spiel gegen den TSV wird aber kein Selbstläufer, die Gäste sind als Aufsteiger nicht umsonst vorne mit dabei", warnt Klarner. Nach dem 1:1 gegen Spitzenreiter Erkersreuth folgt gleich das nächste Spitzenspiel für den TSV Waldershof. "Natürlich wollen wir in Wiesau einen Auswärtssieg landen, doch die starke Defensive zu knacken und das spielerisch gute Mittelfeld in Schach zu halten, wird keine einfache Aufgabe für uns", weiß Trainer Maxi Berek. Beim TSV fallen Jakob Hartmann, Dominik Berger und Dominik Schreyer weiter aus, fraglich sind Julian Schindler und Sebastian Assmann. Simon Wollner stößt voraussichtlich zum Kader.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.