16.10.2020 - 23:45 Uhr
TirschenreuthSport

Vier von neun Spielen abgesetzt

Abgespecktes Programm in der Kreisliga Süd: Einschließlich eines Nachholspiels waren von Freitag bis Sonntag neun Partien angesetzt. Wegen Corona-Verdachtsfällen werden nach dem Stand von Freitagabend nur fünf davon angepfiffen.

Szene aus dem Spiel zwischen der SG SV Mitterteich II/SV Steinmühle I und dem TSV Konnersreuth, das der TSV im August 2019 mit 3:0 gewann. Am Samstag hätte der Tabellenzweite Konnersreuth beim TSV Thiersheim antreten sollen, doch die Partie wurde am Freitagabend abgesetzt, weil es beim Gastgeber einen Corona-Verdachtsfall gibt. Die SG Mitterteich/Steinmühle empfängt am Sonntag den TuS Erkersreuth.
von Helmut KapplProfil

Am Freitagabend war das Nachholspiel zwischen den Sportfreunden Kondrau und TuS Förbau geplant. Wegen eines Corona-Verdachtsfalls bei den Gästen wurde die Partie abgesetzt, ebenso wie das Heimspiel der Oberfranken am Sonntag gegen den FC Schwarzenbach.

Verdachtsfälle bei der SpVgg Wiesau und beim TSV Thiersheim sind der Grund für zwei weitere Absagen. Die Wiesauer hätten am Sonntag beim VFC Kirchenlamitz gespielt, Thiersheim hätte bereits am Samstag den Tabellenzweiten TSV Konnersreuth empfangen.

Durch die Zwangspause für die Konnersreuther (44 Punkte) kann Spitzenreiter FC Lorenzreuth (45) am Sonntag mit einem Heimsieg gegen die Sportfreunde Kondrau seinen Vorsprung ausbauen. Jenseits von Gut und Böse in der Tabelle befindet sich die (SG) SV Mitterteich II/SV Steinmühle I (6./34), die am Sonntag den TuS Erkersreuth (4./35) erwartet.

FC Vorwärts Röslau II - TSV Waldershof So. 14 Uhr

Mit dem kompletten Aufgebot kann das Schlusslicht in diese Partie gehen. Verstärkungen aus dem Landesliga-Kader wird es kaum geben. "Wir versuchen alles, um den Gästen wenigstens einen Zähler abzunehmen", verspricht Spielleiter Christoph Grimm. "Wir fahren nach Röslau, um drei Punkte einzufahren", lautet die Vorgabe von TSV-Coach Maxi Berek. "Wir werden den Gegner auf keinen Fall am Tabellenstand messen." In den letzten beiden Spielen vor der Pause, nächste Woche gastiert Marktredwitz in Waldershof, will Berek sechs Punkte einfahren.

SG SV Mitterteich II/SV Steinmühle I - TuS Erkersreuth So. 16 Uhr

Erst in der Nachspielzeit kassierte die SG in Waldershof den Ausgleich. "Dabei hätte die Mannschaft den Sack schon längst zumachen müssen", ärgert sich der Mitterteicher Vorsitzender Roland Eckert noch immer. Mit dem Tabellenvierten wartet nun das nächste Topteam auf die Stiftländer. Für Eckert wird mitentscheidend sein, ob es gelingt, TuS-Toptorjäger Jiri Mlika aus dem Spiel zu nehmen. "Diese Aufgabe wird nur im Verbund zu lösen sein." Gästecoach Milan Horvat weiß, dass auf seine Truppe eine ganz schwierige Aufgabe wartet. "Wer gegen die Spitzenteams Konnersreuth und Arzberg vier Punkte holt, muss ganz einfach gut sein. Wir sind also gewarnt."

SG Marktredwitz - VfB Arzberg So. 16 Uhr

Trotz der klaren Niederlage in Konnersreuth sah SG-Trainer Bernd Lauterbach einen Aufwärtstrend seiner Truppe. Deshalb rechnet er sich auch gegen den Tabellendritten etwas Zählbares aus. Voraussetzung ist jedoch, die starke Gästeoffensive in den Griff zu bekommen. Wer am Sonntag einsatzbereit ist, entscheidet sich kurzfristig. Nach der Zwangspause wird es für die Gäste in erster Linie darauf ankommen, wieder in den gewohnten Rhythmus zu kommen. "Wenn wir weiter vorne mitspielen wollen, müssen wir in Marktredwitz gewinnen", setzt Spielleiter Sven Riedl sein Team bewusst unter Druck.

FC Lorenzreuth - SF Kondrau So. 16 Uhr

Eine unangenehme Aufgabe erwartet FC-Spielleiter Tommi Krull. "Wer Thiersheim schlägt, muss gut sein. Kondrau benötigt im Kampf gegen den Abstieg jeden Zähler. Gelingt es uns, an die zuletzt in Förbau gezeigte Leistung anzuknüpfen, bin ich sicher, dass die Zähler in Lorenzreuth bleiben." SF-Spielleiter Philipp Hopfner bezeichnet die Hausherren als das wohl spielstärkste Team der Liga. "Aber kampflos ergeben wir uns nicht. Ich glaube, dass mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung etwas möglich ist. So ähnlich wie im Hinspiel, da waren wir ebenbürtig."

SpVgg 13 Selb - ASV Wunsiedel So. 16 Uhr

Damit der 1:0-Sieg in Wiesau an Bedeutung gewinnt, fordert SpVgg-Trainer Mohammad Tamo den nächsten Dreier. "Wir wollen uns unter den ersten fünf Mannschaften etablieren." Zu wenig war für Kollege Siegi Grüner das Remis gegen Schwarzenbach. Er weiß um die Stärken der Hausherren, die personell mächtig aufgerüstet haben. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung strebt er wenigstens einen Zähler an.

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