14.10.2019 - 16:57 Uhr
TrabitzSport

SpVgg Trabitz schließt auf

Ein Führungsquartett spielt in der A-Klasse West um die Aufstiegsplätze. Im Spiel der Woche sammelt die SpVgg Trabitz wertvolle Punkte im direkten Duell. Für den SV Immenreuth war es dagegen ein chaotischer und gebrauchter Sonntag.

Die SpVgg Trabitz (rote Trikots) gewann das Spitzenspiel des A-Klasse West gegen den SV Immenreuth mit 4:2.
von Sebastian SchellProfil

Mit einem 4:2-Sieg im Verfolgerduell der A-Klasse West sammelte die SpVgg Trabitz wichtige Zähler und zog nach Punkten mit dem Unterlegenen, dem SV Immenreuth, gleich. Gästetrainer Michael Kaufmann musste nach dem Spiel erstmal tief durchatmen: „Das war heute so ein Tag, wie er hoffentlich nur einmal im Jahr vorkommt. Es ist alles gegen schiefgelaufen, was schieflaufen kann, weswegen die Niederlage verdient war.“ Tatsächlich begann die Partie denkbar schlecht für den Sportverein. Mit Rainer Ullmann fiel kurzfristig der Stammtorhüter aus, und der SV sorgte selbst für den frühen Rückstand. Eine Bogenlampe aus dem Mittelfeld von Jan Brunner konnte der eigene Torwart Leon Eichler nicht kontrollieren. Ein kurioses Eigentor, das die SpVgg Trabitz nach 13 Minuten in Front brachte. Der Treffer verlieh der Heimelf sichtlich Rückenwind, und Luigi Busuoic legte nur kurze Zeit später den nächsten Treffer nach (24.). „Es hat heute alles gepasst für uns, und wir konnten endlich mal einen Sieg gegen ein Spitzenteam feiern. Der Schlüssel war, dass die Mannschaftsteile hervorragend harmoniert haben, und wir zu den richtigen Momenten hellwach waren“, freute sich Trabitz' Sportlicher Leiter Stefan Geppert über den Sieg.

In der Tat kam sein Team agil aus der Kabine und schraubte das Ergebnis binnen drei Minuten durch Busuoic (46.) und Sonnur Öksuez (49.) auf 4:0. Öksuez sorgte nur wenig später für den nächsten, diesmal aber negativen Aufreger des Spieles. Sein Nachsetzen mit gestrecktem Bein gegen Torwart Eichler hatte für den Trabitzer die Rote Karte wegen groben Foulspiels zur Folge (60.). Zudem musste der Immenreuther Keeper mit dem Sanka abtransportiert werden. „Unser Spieler war danach selber schockiert über seine Aktion und wusste um seinen Fehler“, sagte Geppert. Trainer Kaufmann selbst, der nach zehn Minuten nicht mehr als Feldspieler agieren konnte, stellte sich für den restlichen Spielverlauf in das Gehäuse. Viel Arbeit hatte er nicht mehr, da seine Vorderleute die Überzahl gut nutzten und durch Lukas Brunner (65.) und Sebastian Schmidt (80.) noch auf 2:4 herankamen. Zu mehr reichte es aber nicht. „Wir hatten den Ausgleich dann aber auch nicht mehr verdient. Das war nicht unser Tag. Trotzdem machen wir das im bisherigen Saisonverlauf gut. Vor allem die jungen Spieler bringen sich gut ein“, resümierte Kaufmann, der hoffte, dass sich "so ein Sonntag so schnell nicht mehr wiederholt".

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