15.09.2019 - 21:51 Uhr
Trisching bei SchmidgadenSport

Wesnitzer an allen Toren beteiligt

Eigentlich gehören der SG Pertolzhofen/Niedermurach nach dem klaren Sieg im Spitzenspiel die Schlagzeilen in der Kreisklasse Nord, doch da ist noch dieser Jungspund aus Trisching.

von Autor HÜRProfil

Das Lokalderby zwischen dem SV Trisching und der DJK Dürnsricht-Wolfring hatte mit Trischings Youngster Johannes Wesnitzer den alles überragenden Akteur auf dem Feld. Der pfeilschnelle Angreifer der Lösch-Elf steuerte mit drei Treffern und zwei Assists zum hochverdienten 5:3-Erfolg seiner Mannschaft bei.

TSV Dieterskirchen -Pertolzh./N'murach 0:4 (0:1)

Tore:0:1 (35.) Alexander Prey, 0:2/0:3 (49./74.) Sven Sinzger, 0:4 (84.) Michael Fleck - SR:Thomas Fischer (Burglengenfeld) - Zuschauer:120

Die Gäste zeigten in diesem Spiel die reifere Spielanlage und waren cleverer in der Chancenverwertung als die Hausherren. SG-Akteur Alexander Prey brachte seine Mannschaft mit einem Schuss aus 18 Metern nach einer guten halben Stunde verdient in Führung. Nach dem Wechsel drückte der TSV vehement auf den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an der gut sortierten Gästeabwehr. Die SG zeigte sich an diesem Tag im Stile einer Spitzenmannschaft und konterte die Hausherren eiskalt aus. Die Gäste waren ein verdienter Sieger in diesem Spitzenspiel, wenngleich der Erfolg um das ein oder andere Tor zu hoch ausfiel.

SpVgg Schönseer Land -SV Diendorf 2:1 (2:0)

Tore:1:0 (23.) Markus Singer, 2:0 (24.) Petr Steinberger, 2:1 (46.) Simon Frey - SR:Manfred Schloderer (Schwandorf) - Zuschauer:60

Das Spiel begann forsch und war geprägt von vielen und intensiven Zweikämpfen. Mit einem Doppelschlag in den Minuten 23 und 24 stellten die Hausherren ein beruhigendes 2:0 bis zur Pause her. Gleich nach Wiederbeginn traf der SV Diendorf durch Simon Frey zum 1:2-Anschlusstreffer. Das Spiel wurde nun hektisch und die Foulspiele auf beiden Seiten häuften sich immens. "Wenn die Diendorfer noch ausgleichen, dürfen wir uns nicht beschweren", sagte SpVgg-Trainer Fabian Dimper nach dem Spiel.

SV Trisching -DJK Dürnsricht 5:3 (3:1)

Tore:1:0/2:0 (13./15., Foulelfmeter) Johannes Wesnitzer, 2:1 (19.) Matthias Gresser, 3:1/4:1 (31./64.) Rainer Schmid, 4:2 (70.) Maximilian Winkler, 5:2 (73.) Johannes Wesnitzer, 5:3 (85.) Fabian Lobinger - SR:Bernhard Grötsch (Eslarn) - Zuschauer:200

Überschattet wurde der 5:3 Derbysieg des SV Trisching von der schweren Verletzung seines Torhüters Sandro Weber, der sich nach einem Abschlag ohne gegnerische Einwirkung das Knie verdrehte. Der SV Trisching feierte dennoch eine hochverdienten 5:3-Derbysieg über den Nachbarn aus Dürnsricht-Wolfring und hatte mit Johannes Wesnitzer den alles überragenden Spieler an Bord. Das Trischinger Eigengewächs erzielte selbst drei Treffer und legte die beiden Treffer von Doppeltorschützen Rainer Schmid mustergültig auf.

SV Pullenried -SC Kleinwinklarn 2:3 (1:1)

Tore:0:1 (26.) Ivica Tomasic, 1:1 (45.) Lukas Böhm, 1:2 (58.) Tobias Leitl, 2:2 (63.) Jakub Masek, 2:3 (69.) Armin Michalski - SR:Josef Schimmer (Schmidgaden) - Zuschauer:80 - Rot:(90.) Kevin Klier (SV Pullenried) wegen Notbremse

Der SC Kleinwinklarn feiert den nächsten Sieg und klettert in der Tabelle nun auf Rang zwei. Die Elf von Spielertrainer Markus Rüdiger war in dieser Partie die glücklichere Mannschaft, zumal der SV Pullenried beim Stand von 2:2 einen Aluminiumtreffer hatte, ehe Goalgetter Armin Michalski nach einem Absprachefehler in der Pullenrieder Hintermannschaft den Siegtreffer erzielte. In der Nachspielzeit wurde zudem Pullenrieds Schlussmann Kevin Klier nach einer Notbremse frühzeitig zum Duschen geschickt.

SV Seebarn -FC Wernberg II 1:1 (0:0)

Tore:0:1 (47.) Fabian Geiger, 1:1 (70./Foulelfmeter) Franz Wild - SR: Robert Prasch (Kleinwinklarn) - Zuschauer:40

Die Gastgeber begannen zielgerichteter und hatten bei einem Aluminiumtreffer Pech. Der FC Wernberg hatte gerade in Spielabschnitt eins Mühe, ins Spiel zu finden. Nach dem Wechsel ließ Wernbergs Spielertrainer Maximilian Kurzwarth seine Mannschaft früher ins Spiel eingreifen und ging prompt durch Fabian Geiger mit 1:0 in Führung. Der SV Seebarn wurde Mitte der zweiten Hälfte für seine Bemühungen belohnt, als Franz Wild einen Strafstoß zum 1:1-Endstand verwandelte.

SpVgg Pfreimd II -SV Haselbach 1:5 (1:2)

Tore:1:0 (7.) Stich, 1:1 (23., Foulelfmeter) Bohnert, 1:2 (36.) Edenhart, 1:3 (54.) Bohnert, 1:4 (65.) Graf , 1:5 (79.) Straller - SR:Willi Greber (TV Wackersdorf)

(smok) Die SpVgg Pfreimd stand gegen den SV Haselbach auf verlorenen Posten. Zwar ging die Zweitvertretung mit dem ersten Angriff durch Stich in Führung (7.). Die Gäste ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen. Spielertrainer Bohnert erzielte durch einen Foulelfmeter den Ausgleich (23.). In der 36. Spielminute brachte Edenhart seine Farben dann in Führung, als er einen Querpass sicher vollendete. In der zweiten Halbzeit dominierten auch weiterhin die Gäste und erzielten in regelmäßigen Abständen die Tore 3 bis 5. Der Gegner war zu stark für die ersatzgeschwächte Pfreimder Reserve.

SC Weinberg -SG Kemnath 3:1 (1:1)

Tore:1:0 (34.) Philipp Meier, 1:1 (42.) Michael Schiesslbauer, 2:1 (51.) Herbert Rühl, 3:1 (75.) Anthony Seidel - SR:Alois Bösl (Schönsee) - Zuschauer:100

Der SC Weinberg fuhr einen sicheren 3:1-Erfolg über die SG Kemnath ein. In beiden Spielhälften war der Aufsteiger feldüberlegen und ließ die Kemnather kaum zur Entfaltung kommen. Das 1:1 zur Pause schmeichelte den Gästen, im zweiten Spielabschnitt trugen Routinier Herbert Rühl und Anthony Seidel mit ihren Treffern zum hochverdienten Sieg ihrer Mannschaft bei.

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