05.07.2018 - 14:23 Uhr
UrsensollenSport

Anna Balzer auf dem zweiten Platz

Zur Austragung des Gaupokals der Bogenschützen im Gau Pegnitzgrund traten über 40 Bogenschützen aus acht Schützenvereinen am Oberpfälzer Bogenplatz in Ursensollen an die Schießline.

Alle Pokalgewinner und der Bogenspartenleiter von Hubertus Ursensollen, Josef Strobl (rechts).

Zur Austragung des Gaupokals der Bogenschützen im Gau Pegnitzgrund traten über 40 Bogenschützen aus acht Schützenvereinen am oberpfälzer Bogenplatz in Ursensollen an die Schießline. Dieser Wettkampf um die Pokale bietet auch Neueinsteigern im Bogensport die Möglichkeit unter Wettkampfbedingungen ihre Leistung abzurufen. Die "Goldangst" ist oftmals ein Problem wenn man nicht mehr nur unter Vereinskameraden an der Schießlinie steht.

Am Wettkampf um die Pokale nahmen neben den Gastgebern aus Ursensollen auch viele Sportschützen aus dem flächenmäßig großen Gau Pegnitzgrund mit ihren Recurve- Compound- und Blankbogen teil. Bei weißblauem Himmel kam es zu spannenden Duellen in allen Klassen. Beim Gaupokal gelten eigene Regeln welche nicht immer mit den Richtlinien im internationalen Bogensport übereinstimmen.

Bei den Damen legte Angelika Promberger in der 70 Meter Distanz bereits in der ersten Halbzeit unglaubliche 319 Ringe vor. Am Ende gewann die wettkampferfahrene Schützin des BSC Schnaittach mit 620 Ringen souverän den Wanderpokal in dieser Klasse. Platz zwei belegte Anna Balzer SG Ursensollen (513). Für Balzer die erst vor einem Jahr den Bogensport für sich entdeckte, war es die erste Teilnahme an einem Wettkampf. Weitere Platzierungen gingen an Schützinnen aus Henfenfeld und Bronn.

In der Altersklasse der Herren, welche sich nun Masterklasse nennt, gewann Roland Treutlein den Pokal. Er legte mit 599 Ringen gut vor. Ihm folgten, Jürgen Hartmann BSC Schnaittach (592) und Josef Strobl, SG Ursensollen (555). In der Masterklasse folgen die Pfeile nur noch auf 60 Meter Entfernung zur Zielauflage. In der Compound Herrenklasse siegte Ferdinand Cramer von der SG Ursensollen (555).

Die teilnehmerstärkste Klasse stellten die Blankbogenschützen in der Altersklasse. Hierbei waren ebenfalls Schützen aus dem Ursensollener Verein aktiv. Den undankbaren vierten Platz erkämpfte sich Karl Platzer (496 R). Ihm folgte Peter Bachert auf Platz fünf. Gesundheitliche Probleme veranlassten einen Wechsel des früheren Compoundschützen auf den Blankbogen. Mit dieser Bogenart war auch Wilhelm Malota an die Schießlinie getreten. Malota, der älteste Teilnehmer, hat bereits viele Meisterschaften absolviert und ist selbst beim Feldbogenwettkampf ein erfahrener Schütze. Beim Gaupokal in Ursensollen zeigte er eindrucksvoll dass er nicht zum alten Eisen gehört. In Passe vier flogen fünf von sechs Pfeilen ins Gold. Bei diesem Bogentyp gibt es keine Hilfsmittel zur Visierung des Zieles, aber die erfahrenen Schützen kennen einige Tricks um sich im Vergleich gut aufzustellen. Im Endergebnis erkämpfte er sich Platz sieben mit 453 Ringen.

Auch die Gauschützenmeisterin und frühere aktive Blankbogenschützin, Rebecca Kramer, besuchte den Bogenwettkampf. Zusammen mit dem hiesigen Leiter der Bogensparte, Josef Strobl, dem Gaubogenreferenten Treutlein und dem Schießleiter Dieter Müller vom BSC, welcher auch die Ampel bediente, führte Kramer die Siegerehrung durch.




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