05.10.2020 - 16:02 Uhr
Utzenhofen bei KastlSport

Fünferpack der Geitners - die torhungrigen Zwillinge der DJK Utzenhofen

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Geographisch liegt Utzenhofen am Rand des Kreises Amberg-Sulzbach. Fußballerisch ist die DJK eigentlich ein Herzstück der Kreisliga. Dafür sorgen auch zwei Jungs aus dem Nachbarlandkreis. Mit ihren Toren wie am Sonntag.

Daniel Geitner trifft (Nummer 9), hinten schaut sein Bruder Michael (im grünen Trikot) zu, wie sein Zwillingsbruder ein weiteres Tor macht. Die 28-jährigen Geitners trafen zuletzt in einem Spiel fünf Mal.
von Josef Maier Kontakt Profil

Zwillinge machen meist alles gemeinsam: Gleiche Kleidung, dieselben Verhaltensweisen, die Geitner-Zwillinge haben sogar dieselben Berufe, beide sind Maschinenbautechniker. Und natürlich haben sie dasselbe Hobby. "Wir spielen hier seit zehn Jahren in der ersten Mannschaft", sagt Daniel Geitner, der mit seinem Bruder Michael eine tragende Säule beim Kreisligisten DJK Utzenhofen ist.

Dies bekamen am Wochenende auch die Fußballer aus Ursulapoppenricht zu spüren. Mit 8:0 überfuhren die Utzenhofener die Sportfreunde. Daniel traf drei Mal, Michael zwei Mal. "Normalerweise legt mir ja der Michael auf", sagte Daniel. An diesem Sonntag war aber auch Zwillingsbruder Michael torhungrig. Mit Nico war noch ein Geitner erfolgreich. "Nico ist aber nicht verwandt mit uns", erklärt Daniel. Er und sein Bruder Michael kommen aus Bernla, einem Ort im Landkreis Neumarkt, direkt an der Grenze zum Kreis Amberg-Sulzbach. Nach Utzenhofen sind es nur ein paar Kilometer. Für beide gibt es deshalb nur die DJK. "In der Jugend waren wir mal ein Jahr in Parsberg", erzählt Daniel. Danach ging es wieder zur DJK zurück.

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Amberg

Diese hat in dieser Saison in der Kreisliga Süd, in der der 1. FC Schlicht schon fast durch ist, noch Chancen auf Platz 2. "Wenn es so kommt, nehmen wir das natürlich gerne mit." Ein Muss ist die Platzierung aber nicht. "Unser mannschaftlicher Zusammenhalt ist sehr gut", erklärt der 28-Jährige das langjährige Erfolgsgeheimnis der Kicker aus dem nur 400 Einwohner zählenden Ortsteil von Kastl. Zwei Tschechen spielen bei der DJK und ganz viele Einheimische. "Wir sind ein Dorfverein", deshalb müsse man auch um jeden einzelnen Spieler kämpfen, damit er weitermache. Das machen sie bei der DJK ganz gut, denn sie stellt seit Jahren eine starke Truppe. "Zu uns fährt kein Gegner gerne", weiß Daniel, der in der Torjägerliste der Süd-Gruppe mit 19 Toren hinter Udo Hagerer (TSV Königstein/27 Tore) auf Platz 2 liegt.

Stürmer Daniel und Mittelfeldspieler Michael, deren ältere Brüder Christian (36) und Thomas (33) ebenfalls früher Stützen der DJK waren, haben noch einiges vor. "So drei, vier Jahre werden wir schon noch machen", sagt Daniel, der damit rechnet, dass er und Michael gemeinsam aufhören werden. "Wie es halt bei Zwillingen so ist." Aber vorher wollen sie noch etliche Gegner nass machen.

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