14.11.2019 - 17:33 Uhr
VohenstraußSport

Elf Fragen an Michael Pinter (Spvgg Vohenstrauß II)

In unserer Rubrik verrät das 25-jährige "Urgestein" der SpVgg Vohenstrauß II, warum der Fußball ihn therapiert hat und wer sich um das Essen kümmert, wenn es am Wochenende mal nicht zu Mama geht.

Michael Pinter (Spvgg Vohenstrauß II)
von Ernst FrischholzProfil

Michael Pinter hat ein Trikot der Spielvereinigung Vohenstrauß mit dem Text: „Meine Heimat, meine Stadt, mein Verein“. "Das unterschreibe ich und stehe auch voll dahinter", sagt der 25-jährige Mittelfeldspieler der SpVgg Vohenstrauß II. Sportlicher Leiter Markus Wildenauer bezeichnet ihn als Führungsspieler und Urgestein der "Zweiten". Obwohl Pinter auch immer wieder in der Ersten eingesetzt wird, wenn hier das Personal eng wird. Er ist ein Eigengewächs der SpVgg, die für ihn seit seinem fünften Lebensjahr Heimat ist. Neben dem Sport geht der Vohenstraußer gerne mit seiner Freundin auf Reisen.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Michael Pinter: ... etwas Wunderbares, das ich mit Leidenschaft und Kameradschaft verbinde.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Michael Pinter: Ich war als Kind ein wenig schüchtern. Da haben mich meine Eltern mit fünf Jahren in die Spielvereinigung gesteckt, damit ich beim Fußball meine Zurückhaltung ablege. Eine ganz simple Therapie, die Erfolg hatte.

ONETZ: 3. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Michael Pinter: Es gibt kein spezielles Spiel, das herhalten muss. Wenn wir wichtige Spiele nicht erfolgreich gestalten, wurmt mich das. Aber das legt sich wieder.

ONETZ: 4. Ihre Rückennummer ist die Elf. Warum?

Michael Pinter: Die hab ich mit Fünf in der F-Jugend gekriegt und dann bis heute fest gehalten.

ONETZ: 5. Welche Fußballregel würden Sie abschaffen, welche fehlt?

Michael Pinter: Eigentlich keine. Es sollte aber die Handregelung klarer definiert werden. Da kennt sich in den unteren Klassen kaum jemand aus. Einmal so und dann wieder so.

ONETZ: 6. Die Anstoßzeit ist früher Nachmittag 15 Uhr. Ist da der Schweinebraten schon verdaut, oder gibt es nichts vorher?

Michael Pinter: Heimspiele haben wir am Samstag, da kann ich dann am Sonntag bei Mama ohne schlechtes Gewissen Knödel essen. Ich habe eine Wohnung mit meiner Freundin. Wenn es nicht zur Mama geht, dann mache ich Nudeln.

ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Michael Pinter: Bei einer Fahrt zum Derby nach Waldau beispielsweise gibt es bei fünf Minuten Fahrtdauer nicht viel zu reden. Aber sonst scherzen wir über Mitspieler, was die so alles am Wochenende angestellt haben und analysieren auch mal den Gegner.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich gerne?

Michael Pinter: Es ist nur ein paar Monate her. Heuer zum Altstadtfest haben wir das Derby in Waldau 1:0 gewonnen und hinterher auf dem Stadtplatz groß gefeiert.

ONETZ: 9. Welches war Ihre legendärste Abschlussfahrt?

Michael Pinter: Abschlussfahrten machen wir nicht. Aber die Wintertrainingslager in Tschechien sind ein Highlight. Da geht es dann schon, wie etwa in Pilsen oder auch Prag, ausgiebig auf die Piste.

ONETZ: 10. Was trauen Sie ihrem Team in dieser Saison zu?

Michael Pinter: Wir sind mit Abstand die jüngste Truppe in der Liga und hungrig auf Erfolge. Wir werden versuchen, bis zum Ende vorne mitzuspielen.

ONETZ: 11. Wie sehen Sie das Spiel am Sonntag beim FSV Waldthurn?

Michael Pinter: Auf dem Papier sind wir Favorit. Aber Derbys haben eigene Gesetze. Wir wollen konzentriert zu Werke gehen und uns mit einem positiven Ergebnis und vorderen Tabellenplatz in die Winterpause verabschieden.

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