29.09.2021 - 19:13 Uhr
WaldsassenSport

Elf Fragen an Thomas Stark (ASV Waldsassen)

Der defensive Mittelfeldspieler trägt am liebsten die Rückennummer "10", hat die SG Fuchsmühl als Lieblingsgegner auserkoren und schwärmt von der Spielweise eines Javi Martinez.

Thomas Stark spielt beim ASV Waldsassen als "Sechser" im Mittelfeld.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Vereinstreue ist für Thomas Stark keine Floskel. Seit mehr als 18 Jahren kickt der Mittelfeldspieler für den ASV Waldsassen – abgesehen von einem Kurzabstecher zum FC Tirschenreuth. Das Fußball-Abc hat der heute 34-Jährige allerdings beim Lokalrivalen SV Waldsassen gelernt, dessen Trikot er bis zur B-Jugend trug. Im reifen Fußballalter setzt sich der Verwaltungsbeamte immer noch sportliche Ziele. "Ich würde zu gerne mit dem ASV wieder in die Kreisliga aufsteigen", sagt Stark. Viel spricht dafür, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht. Nach zehn Spieltagen führt der ASV Waldsassen die Tabelle der Kreisklasse Stiftland ohne Punktverlust mit zehn Siegen in ebenso vielen Spielen an.

ONETZ: 1. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?



Thomas Stark: Ich stamme aus einer Fußballer-Familie. Mein Vater und mein Bruder haben früher selbst gespielt. Ich bin daher schon früh mit Fußball in Verbindung gebracht worden.



ONETZ: 2. Gelbe Fußballschuhe sind für mich ...

Thomas Stark: Die Farbe spielt für mich keine Rolle. Ob gelb, rot, schwarz.... Hauptsache sie passen.



ONETZ: 3. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt.

Thomas Stark: Eigentlich alle Relegationsspiele um den Klassenerhalt beziehungsweise um den Aufstieg, die wir verloren haben.

ONETZ: 4. Welche Fußballregel würden sie abschaffen?

Thomas Stark: Direkt abschaffen vielleicht nicht, aber die Handspielregel ist etwas, das immer wieder für Verwirrung sorgt. Es sollte hier vielleicht klarere Bestimmungen geben.



ONETZ: 5. Ihre Rückennummer ist die 10. Warum?



Thomas Stark: Ich hatte diese Nummer bereits in der Jugend. Damals war ich auf der Spielmacherposition. Als ich in den Herrenbereich kam, war sie bereits vergeben. Nachdem die Zehn aber wieder frei wurde, habe ich sie mir gleich geschnappt.



ONETZ: 6.An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gern?

Thomas Stark: Ganz klar an das Relegationsspiel 2012 mit dem ASV Waldsassen um den Aufstieg in die Kreisliga gegen TuS Erkersreuth vor 700 Zuschauern. Wir haben in der fünften Minute der Nachspielzeit das entscheidende 1:0 gemacht. Das Spiel wurde danach gar nicht mehr angepfiffen. Der Aufstieg war perfekt und der Jubel natürlich riesengroß.



ONETZ: 7. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie übehaupt nicht leiden?

Thomas Stark: Während des Spiels bekomme ich eigentlich wenig mit. Aber allgemein sind Aussagen von Zuschauern, die unter die Gürtellinie gehen, daneben. So was hat auf dem Fußballplatz nichts verloren.



ONETZ: 8. Zu welchem Gegner fahren sie am liebsten?

Thomas Stark: Zur SG Fuchsmühl. Seit ich im Herrenbereich spiele, habe ich dort noch nie verloren.

ONETZ: 9. Welche drei Dinge würden sie mit auf eine einsame Insel nehmen?

Thomas Stark: Meine Familie plus Freundin, meine besten Freunde und Weißwein.

ONETZ: 10. . Angenommen, es ist wieder Corona und Sie müssten in Quarantäne. Wen möchten sie überhaupt nicht dabei haben?



Thomas Stark: Wäre ich jetzt Schüler würde ich wohl meine Lehrer sagen. Da das aber doch schon länger nicht mehr der Fall ist, fällt mir jetzt gerade niemand ein.



ONETZ: 11. Mit welchem bekannten Fußballspieler würden Sie gerne einmal in der Mannschaft spielen?

Thomas Stark: Mit Javi Martinez. Der ist schon mein Vorbild. Er ist kein Edeltechniker, aber ein absoluter Kämpfer, gibt immer 100 Prozent und hat eine super Einstellung. Ich würde meine Spielweise ähnlich beschreiben.



Miriam Geitner antwortet auf unsere elf Fragen

Amberg

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.