20.09.2019 - 16:02 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Attraktives Bezirksliga-Derby am Wasserwerk

Ligagipfel und Derby zugleich: Wenn die SpVgg SV Weiden II am Sonntag, 22. September, um 15 Uhr den SV Etzenricht empfängt, dann ist es kein normales Duell Zweiter gegen Dritter.

Maximilian Geber (rechts) ist aus dem Urlaub zurück und verstärkt den Kader SpVgg SV II rechtzeitig zum Duell gegen seine ehemaligen Etzenrichter Mannschaftskameraden.
von Norbert DietlProfil

Fest steht: Wer diesen Lokalschlager verliert, der hat zunächst einmal den direkten Kontakt zum Tabellenführer SV Hahnbach verloren. In der letzten Saison, als der SV Etzenricht noch in der Landesliga spielte, kamen gegen die erste Mannschaft der Weidener 640 Zuschauer ins "Sparda-Bank-Stadion". So viel werden es nach dem Abstieg der Etzenrichter in die Bezirksliga sicher nicht werden, aber mit einer für Bezirksligaverhältnisse ansehnlichen Zuschauerkulisse darf man schon rechnen.

Zwei Spiele sieglos

Etzenricht hat in bislang fünf Auswärtsspielen immerhin zehn Punkte eingefahren. Seit der überraschenden Heimniederlage gegen den TuS Kastl (1:2) hat der SVE dreimal gewonnen und am letzten Wochenende daheim gegen den 1. FC Schwarzenfeld 2:2 gespielt. Die SpVgg SV II musste sich nach einer Siegesserie in Schwarzenfeld mit 2:3 geschlagen geben. In der Folgebegegnung am letzten Sonntag kam man auf eigenem Gelände gegen den FC Wernberg über ein mageres 1:1 nicht hinaus.

"Mit unserem Auftritt in diesem Spiel waren wir selbst nicht zufrieden," sagte Trainer Michael Riester. Während der Woche wurde sehr gut trainiert und auch die Begegnung mit Wernberg nochmals ausführlich besprochen. Die Personalprobleme vom Wernberger Spiel haben sich mehr oder weniger in Luft aufgelöst. Die Urlauber Marco Lorenz und Max Geber sind wieder zurück. Verletzte hat das Weidener Trainerduo Riester/Lorenz keine zu beklagen.

Zu dem nach einem Landesligaeinsatz für die Bezirksliga gesperrten Chousein Chousein kommt allerdings urlaubsbedingt noch Torhüter Marko Smodlaka hinzu. "Auf diesem Posten sind wir aber bestens aufgestellt. Ob Lukas Steininger oder Michael Heisig im Tor steht, entscheidet sich kurzfristig", meint Riester. Für Heisig, der vor Jahren beim SV Detag Weiden seine Torhüterkarriere gestartet hatte, dann mehrere Jahre in Etzenricht zwischen den Pfosten stand und zum Saisonbeginn ans Wasserwerk gewechselt ist, spricht dessen Routine. Aber auch Youngster Steininger legte beim 4:3-Sieg der Weidener Landesligareserve in Kulmain ein gelungenes Debüt hin.

Viele "Ehemalige"

Besondere Brisanz in diesem Spiel wird wohl auch darin liegen, dass neben Norbert Ferstl, Andreas Koppmann und Martin Pasieka, die alle drei im Seniorenbereich schon für Weiden gespielt haben, bei den Gästen Samuel Stauber, Bastian Strehl, Oliver Danzer und Noah Scheler aufgeboten sind. Dieses Quartett wurde im Nachwuchsleistungszentrum der SpVgg SV Weiden ausgebildet.

"Letzte Woche gegen Schwarzenfeld haben wir zwei Punkte verschenkt. Wir hätten in der einen oder anderen Situation einfach cleverer agieren müssen", resümiert Co-Trainer Daniel Rohr die vergangene Partie. Nach einer 2:0-Führung kassierte der SVE zwei späte Gegentreffer, was für Verdruss sorgte. Der Co-Trainer des SVE sagt in Hinblick auf das Duell am Sonntag weiter: "Beide Mannschaften wollen das Spiel gewinnen, das ist klar. Es wird ein interessantes Match werden." Es stehen verletzungsbedingt Markus Meserth und Samuel Stauber nicht zur Verfügung.

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