Weiden in der Oberpfalz
04.01.2026 - 21:01 Uhr

Befreiungsschlag für die Blue Devils Weiden im Heimspiel gegen Kaufbeuren

Aufatmen in Weiden: Die Blue Devils beenden ihre Durststrecke und feiern nach sieben Niederlagen endlich wieder einen Sieg. Mit einem verdienten 4:1 gegen Kaufbeuren gelang im ersten Heimspiel 2026 der erlösende Befreiungsschlag.

Tyler Ward (Mitte) beobachtet, wie Teamkollege Alex-Olivier Voyer den Puck zum 3:1 über die Linie beförderte. Die Blue Devils Weiden gewannen das Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren am Sonntagabend mehr als verdient mit 4:1. Bild: Elke Englmaier
Tyler Ward (Mitte) beobachtet, wie Teamkollege Alex-Olivier Voyer den Puck zum 3:1 über die Linie beförderte. Die Blue Devils Weiden gewannen das Heimspiel gegen den ESV Kaufbeuren am Sonntagabend mehr als verdient mit 4:1.

Die Blue Devils Weiden haben am Sonntagabend im ersten Heimspiel des Jahres 2026 in der DEL2 gegen den ESV Kaufbeuren mit 4:1 gewonnen. Vor 2246 Zuschauern in der "Hans-Schröpf-Arena" durchbrachen die Weidener den Negativlauf von zuletzt sieben Niederlagen in Serie.

Im Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Kaufbeuren konnte Devils-Coach Sebastian Buchwieser wieder auf Noah Samanski bauen, der seinen Infekt auskuriert hatte. Lediglich auf der Torhüterposition gab es eine Änderung, da Simon Wolf bei seinem Stammverein in München gebraucht wurde und Felix Noack zwischen den Pfosten stand. Weiterhin fehlten Rubes, Kolb, Jermain und Filin.

Die Partie startete nervös und zerfahren, beiden Teams war die lange Niederlagenserie deutlich anzumerken. Nach gut drei Minuten platzte jedoch der Knoten auf Weidener Seite: Gläser vollendete nach feiner Vorarbeit der Samanski-Brüder zur Führung. Der Jubel war kaum verklungen, da legte Ward nur Augenblicke später das 2:0 nach. Erst danach fanden auch die Gäste aus Kaufbeuren zaghaft in die Offensive, blieben mit ihren Distanzschüssen aber harmlos. Weiden behielt die Spielkontrolle, setzte Babulis immer wieder unter Druck, doch der ESVK-Goalie verhinderte weitere Treffer im ersten Drittel.

Der Mittelabschnitt begann verhalten, beide Teams legten den Fokus zunächst auf defensive Stabilität. Kaufbeuren blieb in den Anfangsminuten komplett harmlos, während Weiden zwar überlegen war, aber selten zwingend vor das Tor kam. Dann wurde es turbulent: In Unterzahl hatte Voit das 3:0 auf dem Schläger, ließ die Chance liegen – im direkten Gegenzug traf Kaufbeuren zum 1:2. Die Partie kippte kurzzeitig ins Chaotische, als Noah Samanski von hinten gefoult wurde und Bruder Neal daraufhin Kislinger "zur Rede" stellte. Beide sahen die Spieldauer. Die folgende Überzahl nutzten die Devils eiskalt: Voyer stellte auf 3:1 zur Pause.

Im Schlussdrittel erhöhten die Blue Devils sofort das Tempo und durften früh in doppelter Überzahl ran. Die Devils ließen die Scheibe laufen, und es dauerte nicht lange, bis Voyer Muck perfekt freispielte – der hämmerte den Puck zum vorentscheidenden 4:1 ins Netz. Weiden blieb anschließend klar spielbestimmend, setzte die Gäste permanent unter Druck und prüfte Babulis immer wieder. Kaufbeuren konnte der Überlegenheit meist nur mit Nickligkeiten begegnen und fand spielerisch kaum noch Antworten. So spielten die Oberpfälzer die Partie souverän zu Ende und feierten einen hochverdienten Heimsieg.

Statistik:

Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)

  • Blue Devils Weiden: Noack - Schwaiger, Muck, Edfelder, Bohac, Marusch, Ribnitzky - Voyer, Tsekos, Ward, Vinzens, Voit, Schiemenz, Gläser, No. Samanski, Ne. Samanski, Schwarz, Thal, Vogt
  • ESV Kaufbeuren: Babulis - Appendino, Rogl, Kislinger, Mayer, Kaiser, Groß, Peukert - Blomqvist, Raedeke, Niktins, Burghart, McLellan, Zawatsky, Fischer, Laaksonen, Schlenker, Reinwald, Hadraschek, Oswald
  • Tore: 1:0 (4.) Gläser (No. Samanski, Ne. Samanski), 2:0 (6.) Ward (Voyer, Schwaiger), 2:1 (35.) McLellan (Blomqvist), 3:1 (37.) Voyer (Vogt), 4:1 (44.) Muck (Voyer)
  • Strafen: Weiden 13 + Spieldauer für Neal Samanski, Kaufbeuren 25 + Spieldauer für Kislinger
  • SR: Ratz, Klein
  • Zuschauer: 2246
 
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