19.11.2021 - 16:43 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Bezirksliga im Kreis Weiden: SV Hahnbach erwartet den Spitzenreiter

Am letzten regulären Spieltag in der Bezirksliga Nord geht es noch mal heiß her: Der SV Hahnbach will dem Tabellenführer aus Grafenwöhr die Stirn bieten und die SpVgg Vohenstrauß braucht wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Die Kicker des SC Luhe-Wildenau (rote Trikots) haben am Samstag etwas gut zu machen. Nach der 1:3-Niederlage in Schwarzhofen empfangen sie dieses Mal die SpVgg Vohenstrauß.
von Katrin Pasieka-Zapf Kontakt Profil

SV Hahnbach – SV TuS/DJK Grafenwöhr So. 14.00

(nrö/fdr) Zum letzten Heimspiel in diesem Jahr erwartet der SV Hahnbach den Tabellenführer SV Grafenwöhr. Die Mannschaft von Trainer Martin Kratzer zeigt sich bisher sehr souverän und ist drauf und dran, den sofortigen Wiederaufstieg in die Landesliga zu schaffen. Nach dem wichtigen, aber dennoch schwer erkämpften Heimsieg gegen Detag Wernberg, ist das Team um Kapitän Johannes Renner vollends positiv gestimmt, um das Jahr 2021 erfolgreich zu beenden. Dazu gehört eine große Portion Selbstvertrauen, um in Hahnbach nicht unter die Räder zu kommen. Derzeit führt Grafenwöhr die Tabelle mit 44 Zählern an und weist eine ordentliche Bilanz von 14 Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen vor.

Dass man aber durchaus mithalten kann, zeigte sich im Hinspiel, als der SV Hahnbach nach tollem Kampf unglücklich mit 2:3 verlor. Das Team von Trainer Thorsten Baierlein ist absolut gewillt, nochmals alles zu geben, um dem Tabellenführer ein ebenbürtiger Gegner zu sein. Mit 48 Treffern besitzt Hahnbach die zweitbeste Offensive der diesjährigen Saison. Der klare Sieg vom letzten Wochenende in Vohenstrauß sollte das Selbstvertrauen nochmals steigern. Beste Voraussetzungen für das Spitzenspiel sind vorhanden. Wer es von den fraglichen Akteuren noch in den Kader schafft, entscheidet sich kurzfristig.

SC Luhe-Wildenau – SpVgg Vohenstrauß Sa. 14.00

(ccw/mwr) Nach der unglücklichen Niederlage gegen den SV Schwarzhofen ist die Situation beim SC Luhe-Wildenau angespannt. Im letzten Heimspiel will man gegen Vohenstrauß noch einmal zeigen, was man kann. Außerdem haben die Mannen von Roland Rittner noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel gab man eine 3:1-Führung aus der Hand und ließ zwei Punkte in Vohenstrauß liegen. Der SC muss urlaubsbedingt auf Ludwig Tannhäuser und Sebastian Urban verzichten.

Durch die beiden Niederlagen ist die SpVgg Vohenstrauß wieder auf einen direkten Abstiegsplatz abgerutscht. Umso wichtiger wäre es natürlich, in den letzten beiden Partien vor der Winterpause zu punkten. Trainer Michael Rösch gibt sich kämpferisch: „Wir müssen auch diesmal bis zum Ende alle Kräfte bündeln, dürfen nicht wieder Geschenke verteilen und müssen unsere Torchancen konsequent nutzen.“

SV Etzenricht – SV Raigering Sa 14.00

(war) Als „Notnagel“ sprang Stürmer Johannes Pötzl beim Hinspiel gegen den SV Raigering ein, als sich Etzenrichts Torwart Maximilian Ulverich im Spiel verletzte. Mit 2:2 endete das Hinspiel leistungsgerecht. Pötzls Naturtalent sieht Trainer Andreas Wendl beim Spiel am Samstag gegen den Tabellenneunten wieder im Sturm aufgehoben, wo er am vergangenen Sonntag auch maßgeblichen Anteil am 3:0 in Schirmitz hatte. „Personell sollte es so bleiben wie gegen Schirmitz“, avisiert der Trainer. Im Derby verfügte er mit Pasieka, Griesbeck und Kunz über eine hervorragende Auswechselbank mit echten Alternativen. Seine Agenda für das Team: „Volle Konzentration zeigen, Wert auf eine fehlerfrei Defensivarbeit legen und gezielter im Offensivbereich agieren.“ Hauptaugenmerk der Etzenrichter Deckung gilt Raigerings Offensivduo um Egerer und Seidel, das zusammen 22 Mal traf.

TSV Detag Wernberg – SpVgg Schirmitz Sa 14.00

(kaz/lfj) Auch nach der 0:3-Niederlage gegen den SV Etzenricht am vergangenen Spieltag, zeigt sich Trainer Josef Dütsch, gewohnt kämpferisch. „Wir werden im letzten Spiel alles reinschmeißen.“ Wie in der Vorwoche fehlen bei der Spielvereinigung viele Akteure. „Wir werden trotzdem elf gute Fußballer auf den Platz bringen“, sagt Dütsch. Den Hinspielerfolg (2:1) will Schirmitz natürlich wiederholen.

Dementsprechend erwarten die Detag-Kicker einen kampfstarken Gegner. Um sich aus dem Tabellenkeller hochzuarbeiten, benötigt der TSV dringend den Dreier. Coach Markus Kipry warnte seine Truppe eindringlich vor dem Gast, der erst vor kurzem die Grafenwöhrer mit 3:0 besiegte. „Wie zuletzt wird eine konsequente Abwehrarbeit der Schlüssel zum Erfolg sein.“ In der Offensive hofft der TSV, dass die wiederentdeckte Treffsicherheit kein Strohfeuer war.

SpVgg Weiden II – FC Schlicht Sa 16.00

(otr) Die SpVgg SV Weiden II hat im letzten Spiel vor der Winterpause den 1. FC Schlicht zu Gast. Dass man trotz des Heimvorteils krasser Außenseiter ist, liegt nicht nur an den großen Personalsorgen. Mit Unterstützung aus der Landesligatruppe ist nicht zu rechnen. Mit dem Aufsteiger Schlicht kommt ein Team nach Weiden, das so gut besetzt ist wie keine andere Bezirksligamannschaft.

Schlicht ist geradezu gespickt mit ehemaligen Dritt-, Bayern- und Landesligaspielern. Spielertrainer Christoph Hegenbart, Torjäger mit 16 erzielten Treffern Stefan Meisel und Mittelfeldstratege Peter Schecklmann haben alle schon in der Bayernliga das Trikot der SpVgg SV Weiden getragen und werden an ihrer alten Wirkungsstätte entsprechend motiviert sein, zumal Weiden das Hinspiel in Schlicht mit 3:2 gewonnen hat.

FC Wernberg – SV Kulmain So 14.00

(kaz/she) „Nach dem Sieg gegen Oberviechtach und dem überraschenden Unentschieden vergangenen Sonntag gegen die SpVgg Weiden II sind wir gut in Fahrt gekommen“, analysiert Florian Greger, Spieler und Beisitzer beim SV Kulmain. Der SV war gut in die Partie gestartet, ging mit 1:0 in Führung. „Nach dem Gegentreffer haben wir mit einer tollen kämpferischen Leistung den Punkt in Kulmain halten können.“ Daher erhofft sich der SV beim letzten Spiel gegen den seit drei Spielen ungeschlagenen FC Wernberg durchaus einen Sieg.

„Die Punkte können wir gut gebrauchen.“ Dennoch macht sich der SVK auf einen harten Kampf gefasst. „Der FC ist gut in Schuss, das wird ein Kampf auf Messers Schneide.“ Personell kann Trainer Elvir Zekic aus dem Vollen schöpfen. Es fehlen lediglich die Langzeitverletzten. Auch für FC-Interimstrainer Christian Spindler wird es keine Änderungen im Kader geben. Nach zwei Wochen Pause sind die angeschlagenen Spieler wieder fit.

 

 

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