Blue Devils haben Niederlage abgehakt

Weiden in der Oberpfalz
24.11.2022 - 18:12 Uhr

Nach 14 Siegen gingen die Blue Devils Weiden erstmals in dieser Saison als Verlierer vom Eis. "Das ist abgehakt", sagt Sebastian Buchwieser, Trainer des Spitzenreiters der Eishockey-Oberliga-Süd, vor den Spielen gegen Peiting und Höchstadt.

Am vergangenen Sonntag, Szene vor dem Kasten des Weidener Goalies Jaroslav Hübl, kassierten die Blue Devils gegen Deggendorf mit 1:2 die erste Niederlage in dieser Saison. An diesem Wochenende trifft der Spitzenreiter der Oberliga Süd auf den EC Peiting und die Höchstadt Alligators.

Folgt nach der ersten Niederlage in dieser Saison die nächste Siegesserie? Nach 14 Dreiern in den ersten 14 Partien waren die Blue Devils am vergangenen Sonntag mit 1:2 gegen Deggendorf erstmals leer ausgegangen. "Wir haben am Dienstag das Spiel Revue passieren lassen und die Fehler klar angesprochen. Das Spiel ist abgehakt", richtet Trainer Sebastian Buchwieser den Blick nach vorne. An diesem Wochenende gastiert der Spitzenreiter der Oberliga Süd beim EC Peiting (Freitag 19.30 Uhr) und empfängt die Höchstadt Alligators (Sonntag 15 Uhr).

Buchwieser freut sich auf das Duell bei seinem Ex-Klub, er weiß aber auch, dass in Peiting eine unangenehme Aufgabe wartet. "Peiting hat heuer eine schnellere Mannschaft als früher. Wir müssen hochkonzentriert ins Spiel gehen", sagt der Weidener Coach, der nach eigener Aussage "fünf super Jahre" in Peiting hatte. "Ich habe dort viele gute Bekannte." ECP-Trainer Anton Saal und Teammanager Ty Morris zum Beispiel waren Spieler unter Buchwiesers Regie.

Die Blue Devils sind auf jeden Fall gewarnt, denn schon beim 6:3-Heimsieg am 16. Oktober hatten sie große Mühe mit den Oberbayern: "Das Spiel hätte kippen können", sagte Buchwieser damals in der Pressekonferenz. Erst in der 58. Minute stellte Edgars Homjakovs mit seinem Tor zum 5:3 die Weichen endgültig auf Sieg. 50 Sekunden vor Schluss sorgte Tomas Rubes mit seinem "Empty-net-goal" für den Endstand. Bei Peiting fallen die Langzeitverletzten Tim Rohrbach und der Ex-Weidener Marco Habermann - beide fehlten schon im Hinspiel - weiterhin aus.

Am Sonntag gegen Höchstadt dürfte eine prächtige Stimmung garantiert sein. Beim "Family Day", der bereits um 13.30 Uhr beginnt, ist mit einer ausverkauften Hans-Schröpf-Arena zu rechnen. Und mit den Alligators kommt ein starker Gegner, der vor zwei Wochen in Rosenheim gewonnen hat. "Aus dem früheren Kellerkind ist eine Mannschaft geworden, die seit drei Jahren richtig gutes Eishockey spielt", lobt Buchwieser die Mittelfranken. Beim "Nebelspiel" Mitte Oktober siegten die Blue Devils in Höchstadt nach einem 0:1-Rückstand durch einen Zwischenspurt im zweiten Drittel (4 Tore in 5 Minuten) mit 5:2. Nicht dabei ist bei Höchstadt am Sonntag Trainer Mikhail Nemirovsky, der nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe bis zum Jahresende gesperrt wurde.

Bei den Blue Devils steht vermutlich dasselbe Aufgebot wie gegen Deggendorf zur Verfügung. Verzichten müssen die Weidener weiter auf die beiden Stürmer Nardo Nagtzaam und Martin Heinisch. "Nagtzaam macht inzwischen individuelles Training auf dem Eis", erklärte Buchwieser.

 
 

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