28.01.2021 - 23:23 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Blue Devils: Tomas Rubes muss sofort unters Messer

Für den Tschechen ist die Saison vorzeitig beendet. Doch auch ohne Rubes sind am Wochenende gegen Füssen und Landsberg sechs Punkte Pflicht. Für Trainer Ken Latta ist kein Gegner leicht, aber auch er spricht von zwei "Pflichtspielen".

Für Tomas Rubes ist die Saison nun doch vorzeitig beendet. Der Tscheche muss an der lädierten Schulter operiert werden. Am Wochenende treffen die Blue Devils auf Füssen und Landsberg.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Wegen der schlechten Heimbilanz in den letzten Wochen - fünf Niederlagen in Folge in der Hans-Schröpf-Arena - sind die Blue Devils in der Oberliga Süd auf Rang neun zurückgefallen. Der letzte Heimsieg gelang am 15. Dezember 2020 gegen den Höchstadter EC (6:3). Diese Negativserie soll am Freitag um 20 Uhr gegen den Tabellenelften EV Füssen unbedingt beendet werden. Und am Sonntag (17 Uhr) wird beim abgeschlagenen Schlusslicht HC Landsberg ein weiterer Dreier angepeilt. "Beide Spiele sind schwer, aber auch Pflichtspiele", sagt Trainer Ken Latta, der sechs Punkte fest einplant.

Rubes muss operiert werden

Personell gibt es positive, aber auch negative Nachrichten. Für den tschechischen Spielmacher Tomas Rubes ist die Saison nun doch vorzeitig beendet. Nach der Untersuchung durch einen Spezialisten steht fest, dass die eigentlich nach der Saison geplante Operation an der lädierten Schulter sofort durchgeführt werden muss. Durch die OP zum jetzigen Zeitpunkt ist Ken Latta sicher, dass Rubes bei einem reibungslosen Heilungsverlauf zu Beginn der kommenden Saison wieder hundertprozentig einsatzfähig sein wird. Dagegen zeichnet sich möglicherweise bei Trainer-Sohn Louis Latta ein baldiges Comeback ab. "Er trainiert und es geht von Tag zu Tag besser", sagte Coach.

Neal Samanski gibt sein Debüt

Für den Tschechen Tomas Rubes wird ab sofort der Kanadier Lewis Zerter-Gossage die zweite Kontingentstelle neben dem Letten Edgars Homjakovs einnehmen. Zudem gibt am Freitag der Anfang der Woche vom DEL-Club Iserlohn Roosters verpflichtete Deutsch-Kanadier Neal Samanski sein Debüt. Zwischen den Pfosten bekommt Philip Lehr eine neue Chance.

Füssen elf Spiele ohne Sieg

Der EV Füssen reist mit einer Serie von elf Niederlagen in Folge an. Der letzte Sieg gelang am 20. Dezember - ausgerechnet gegen die Blue Devils (4:3). Auch beim ersten Aufein-andertreffen in Weiden erwiesen sich die Allgäuer als hartnäckiger Kontrahent. Mitte November gelang den Blue Devils ein mühsamer 4:2-Erfolg. Ein besonderes Augenmerk müssen die Oberpfälzer auf den Topscorer des Traditionsvereins legen. Der Kanadier Samuel Payeur ist mit 34 Punkten (15 Tore, 19 Assists) Siebter der Scorerwertung der Oberliga Süd. Der Weidener Edgars Homjakovs ist in dieser Wertung mit 44 Punkten Zweiter hinter dem Selber Nicholas Miglio (48).

In dieser Statistik sind die Spieler des HC Landsberg weit hinten angesiedelt. Das Schlusslicht hat die wenigsten Treffer erzielt (48) und die meisten Gegentore kassiert (130). In 23 Spielen gelang dem Aufsteiger erst ein Sieg. Seit dem 7:1 am 8. November 2020 in Lindau holten die Riverkings nur noch einen Punkt (5:6 nach Penaltyschießen in Höchstadt). Mit 4 Zählern liegt Landsberg 16 Punkte hinter dem Vorletzten Passau Black Hawks. Dennoch warnt Ken Latta davor, den Gegner zu unterschätzen. Der Weidener Trainer erinnert sich an den zweiten Weihnachtsfeiertag, als sein Team das erste Duell in Landsberg nur knapp mit 3:2 gewann.

Der Spielbericht vom Match der Blue Devils gegen Deggendorf

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