Wahrlich keine große Überraschung: Die Krefeld Pinguine haben auch das vierte Halbfinalspiel gegen die Eisbären Regensburg gewonnen, diesmal mit 5:1 in der Oberpfalz, und ziehen damit mit einem Sweep ins DEL2-Play-off-Finale ein. Vier Spiele, vier Siege – am Ende eine ziemlich klare Angelegenheit. Regensburg hat sich nach Kräften gewehrt, phasenweise auch gut dagegengehalten, aber gegen diese Krefelder Mannschaft war in dieser Serie schlicht nichts zu holen. Zu abgeklärt, zu variabel, zu effizient – der Hauptrundenprimus hat im Halbfinale noch einmal unterstrichen, warum er als Topfavorit auf den Aufstieg gilt. Für die Eisbären bleibt dennoch eine Saison, auf die man mit Stolz zurückblicken kann. Der Einzug ins Halbfinale, die Entwicklung über die Spielzeit hinweg und die Art, wie man sich gegen einen solchen Gegner präsentiert hat – das war mehr als ordentlich. Entsprechend fiel auch die Reaktion der Fans aus: keine Enttäuschung, sondern Anerkennung für eine starke Saison.
Deutlich mehr Drama bietet weiterhin die zweite Serie zwischen den Kassel Huskies und den Bietigheim Steelers. Die Steelers haben am Mittwochabend vor eigenem Publikum auf 2:2 in der Serie gestellt – allerdings nicht ohne Zittern. Lange sah es nach einer klaren Angelegenheit aus: Bis zur 54. Minute führte Bietigheim mit 3:0, kontrollierte das Spiel und hatte Kassel weitgehend im Griff. Doch dann wurde es plötzlich noch einmal spannend. Die Huskies verkürzten, schnupperten kurz an der Aufholjagd, das zweite Tor fiel allerdings erst zehn Sekunden vor Schluss – zu spät, um die Partie noch zu kippen. Bietigheim bestätigt damit weiter den starken Eindruck dieser Saison. Der Aufsteiger spielt frech, strukturiert und vor allem offensiv gefährlich – angetrieben von seinen Kontingentspielern. Jack Dugan ragte erneut heraus und war an allen Treffern beteiligt. Jetzt geht es am Freitag mit Spiel fünf in Kassel weiter.



















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