Weiden in der Oberpfalz
21.09.2018 - 14:54 Uhr

Favoritenschreck wartet

Die SpVgg SV Weiden belegt nach dem 1:0-Sieg des ASV Cham am Freitagabend über Sturm Hauzenberg aktuell Platz drei in der Landesliga Mitte. Dennoch sollte sich die Elf von Trainer Scheler nicht zurücklehnen, zumal am Samstag die Fahrt zum Favoritenschreck geht.

Unordnung vor dem Weidener Tor: Keeper Matthias Müller gibt Thomas Wildenauer (Mitte) und Martin Kovac (rechts) Anweisungen. Bild: A. Schwarzmeier
Unordnung vor dem Weidener Tor: Keeper Matthias Müller gibt Thomas Wildenauer (Mitte) und Martin Kovac (rechts) Anweisungen.

(ssl) "Es ist auch bei uns nicht alles Gold was glänzt. Das hat man gegen den SC Ettmannsdorf gesehen. Trotzdem haben meine Spieler den nötigen Willen gezeigt und sich diesen Sieg erarbeitet. In ein paar Wochen frägt niemand mehr wie der Dreier zustande kam", blickt SpVgg-SV-Trainer Andreas Scheler auf den 1:0-Erfolg am vergangenen Wochenende zurück. Tatsächlich war es alles andere als ein gutes Landesligaspiel der beiden Kontrahenten.

"Wenn du vorne dabei bleiben willst, musst du solche Partien gewinnen. Wir haben darüber gesprochen, was nicht optimal war und wollen dies heute gleich umsetzen. Uns erwartet eine knifflige Aufgabe, bei einem Gegner, der immer mehr in Fahrt kommt," so Scheler. In der Tat kam der TSV Bad Abbach zuletzt ins Rollen. Nach vier Niederlagen aus den ersten fünf Spielen der Saison hat sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Holm, der 2003 als Spieler für die SpVgg Weiden auflief, gefangen. Nur eine Einbuße aus den vergangenen sechs Spielen und Überraschungen gegen die Spitzenteams FC Passau (2:1) und ASV Cham (1:0) ließen aufhorchen. So hat der TSV (9./16 Punkte) die Möglichkeit, mit einem Erfolg gar an die Spitzengruppe aufzuschließen.

Wenn die Schwarz-Blauen dies verhindern möchten, müssen sie sich aber vor allem defensiv stabilisieren. Während zu Hause in sechs Spielen nur ein Gegentor zu verzeichnen ist, sind dies auf des Gegners Platz bereits zwölf Einschläge in nur fünf Partien.

"Es ist wichtig, dass wir es auswärts hinbekommen, kompakter zu stehen und einfache Gegentore zu vermeiden. Dazu erwarte ich, dass wir uns cleverer in den Zweikämpfen verhalten und einfach agieren", gibt Scheler den Matchplan vor. Nicht dabei helfen, diesen umzusetzen, können weiter die verletzten Ali Yetkin, Bastian Strehl und Matthias Heinl. Während Heinl (Sprunggelenk) und Yetkin (Kniebeschwerden) in drei bis vier Wochen wieder zurückkehren könnten, ist für Strehl wegen Knieproblemen das Fußballjahr 2018 beendet. Ansonsten kann der komplette Kader nach Bad Abbach reisen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.