Weiden in der Oberpfalz
05.08.2026 - 10:09 Uhr

Fehlpass-Podcast: Alte und junge Teenies

Dieses Mal im Fehlpass-Angebot: Die DJK Dürnsricht um Spieletrainer Sebastian Bauer sorgt für ein dickes Ausrufezeichen. Viele Spiele werden in der Nachspielzeit entschieden. Und wir sprechen über junge Hüpfer – und alte Herren.

Egal, ob jung oder alt – die Leidenschaft für den Fußball ist immer da. Bild: Franka Eichl
Egal, ob jung oder alt – die Leidenschaft für den Fußball ist immer da.

Als ich mit zwei Teamkollegen ins Auto stieg, um zum Auswärtsspiel nach Schirmitz zu fahren, fragte uns unser Sportheimwirt, ob denn heute die Alten Herren spielen. Er meinte das ernst, und angesichts des Durchschnittsalters des Trios war die Frage auch gar nicht so abwegig. Mit 36 Jahren war ich in dem Auto der Jüngste, die anderen sind 38 und 40 Jahre alt. Aber es ging halt nicht zu einem Spiel der Alten Herren, sondern zu einem regulären Spiel der Herren in der Kreisliga Süd. Wegen Personalproblemen musste an diesem Wochenende der ein oder andere Ältere bei uns aushelfen. Ich selbst kann’s dagegen einfach noch nicht sein lassen.

Damit bin ich, sind wir nicht allein. Bei den Sportfreunden aus Ursulapoppenricht sind ja einige Ü30-Legenden am Start. Julian Ceesay etwa oder Patrick Stauber oder Nikolai Seidel. Und mit Neuzugang Wolfgang Hesl ist jetzt auch einer aus der Kategorie Ü40 dabei. Der Torwart und Ex-Profi ist zuletzt auch ab und zu als Feldspieler für Upo aufgelaufen. Im Spiel gegen den SV Raigering stand er am Wochenende allerdings wieder im Tor. Die Partie war auch ein kleines Duell der Generationen. Hier Upo mit einem Durchschnittsalter von 30,21 Jahren. Da die Raigeringer mit einem Durchschnittsalter von 21,89 Jahren.

Und damit zur „Teenietruppe“ vom SV Kulmain. So wurde die Mannschaft jedenfalls am Wochenende im BFV-Liveticker bezeichnet. Das Durchschnittsalter der Mannschaft? Lag bei 24,62 Jahren. Klingt jetzt nicht sonderlich jung, aber das lag vor allem an drei Spielern in der Defensive, die zusammen 111 Jahre alt sind. Darunter Florian Greger und Andreas Ditschek, die gefühlt schon immer in Kulmain spielen und dort von Kreisliga bis Bezirksoberliga alles mitgenommen haben.

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