12.11.2021 - 15:29 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Fußball-Bezirksliga im Kreis Weiden: SpVgg Schirmitz bittet den SV Etzenricht zum Tanz

Zwei Duelle stehen aus Weidener Sicht im Fokus des 19. Spieltags der Bezirksliga Nord: Etzenricht ist in Schirmitz klar favorisiert, die SpVgg SV Weiden II beim SV Kulmain gewarnt.

Auch wenn es für Kulmains Jakob Schmidt (Zweiter von rechts) beim 4:1-Erfolg gegen den FC OVI-Teunz mitunter schmerzhaft war, gewann der SVK (links, Marvin Felder) das Kellerduell hochverdient. Nun gastiert die SpVgg SV Weiden II in Kulmain.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

SV Schwarzhofen – SC Luhe-Wildenau So. 14.15

(fle) Nach dem dicken Ausrufezeichen in der Vorwoche, als der Sport-Club den starken Aufsteiger aus Schlicht auf heimischem Gelände mit 3:0 in die Schranken verwies, wartet auf Luhe-Wildenau nun das Kontrastprogramm: Es geht zum Tabellen-14. nach Schwarzhofen, dessen Partie in der Vorwoche wegen Corona-Verdachtsfällen gegen Hahnbach ausgefallen war. Die Ausgangslage ist dabei relativ eindeutig. Wenn die Elf von Trainer Roland Rittner noch in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen bleiben will, ist ein dreifacher Punktgewinn Pflicht. Die fehlende Konstanz, nach Siegen auch einmal nachzulegen, ist für den Rückstand auf die führenden Teams hauptverantwortlich. Mit sechs Remis hat der SC gemeinsam mit Hahnbach die meisten Punkteteilungen der Liga eingefahren. In Schwarzhofen soll möglichst nicht Nummer sieben folgen.

SpVgg Vohenstrauß – SV Hahnbach So. 14.15

(mwr) Einen rabenschwarzen Tag nach der coronabedingten Zwangspause erlebte die SpVgg beim Gastspiel bei Detag Wernberg. Gegen stark aufspielende Gastgeber war man beim 0:5 völlig chancenlos. Neben der bitteren Niederlage schmerzt auch die Rote Karte nach einer Notbremse gegen Abwehrchef Christoph Rewitzer. Nach den zuletzt starken Leistungen bedeutete die Niederlage einen Rückschlag im Kampf raus aus dem Tabellenkeller. Um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern, gilt es nun noch einmal alle Kräfte zu bündeln. Angesichts des knüppelharten Restprogramms und der weithin bestehenden personellen Probleme wird dieses Unterfangen jedoch nicht einfach. Mit dem SV Hahnbach gastiert ein absolutes Spitzenteam im Sportzentrum. Coach Michael Rösch gibt sich aber kämpferisch: „Die verdiente Niederlage gegen Wernberg müssen wir schnell hinter uns lassen. Mit Hahnbach, Luhe-Wildenau und Etzenricht warten brutal schwere Aufgaben auf uns. Wir müssen uns aber schon gewaltig steigern, um gegen Hahnbach nicht leer auszugehen."

SV Grafenwöhr – TSV Detag Wernberg So. 14.15

(fdr) Nach dem 3:2-Auswärtserfolg beim SV Etzenricht sprang die SV Grafenwöhr wieder an die Tabellenspitze. Somit tritt die Sportvereinigung das letzte Heimspiel des Jahres selbstbewusst an und ist gewillt, die Heimbilanz weiter positiv zu gestalten. Bislang hält die Truppe um Torwart René Wächter daheim die weiße Weste. Trainer Martin Kratzer und seine Truppe wollen nun auch als alleiniger Tabellenführer überwintern. Dazu sind drei Punkte gegen Detag Wernberg eingeplant. "Wir müssen den Schwung der letzten beiden Partien mitnehmen. Was mit Leidenschaft und Teamgeist möglich ist, hat man in diesen Spielen gesehen", zeigte sich Kratzer zufrieden. „Wir müssen weiter hungrig bleiben, denn Detag verfügt über eine eingespielte Mannschaft, die schon in Pfreimd erfolgreich war“, weiß Kratzer.

SpVgg Schirmitz – SV Etzenricht So. 14.15

(fle/war) SpVgg-Trainer Josef Dütsch trauert etwas der Partie beim SV Raigering nach. Beim 0:3 in der Vorwoche habe seine Elf eigentlich "kein schlechtes Spiel gemacht". Während die Raigeringer ihre Chancen verwerteten, ließ Schirmitz seinerseits "richtige Bretter" liegen. "Aber so ist der Fußball, solche Spiele gibt es immer wieder, und auch wir haben schon Spiele gewonnen, wo sich die Situation genau andersherum dargestellt hat", zieht Dütsch einen Strich unter diese Niederlage. Im Heimspiel gegen Etzenricht fehlen dem Coach zwar einige wichtige Akteure, doch Dütsch ist sich sicher, gegen ein "Spitzenteam" eine schlagkräftige Truppe aufbieten zu können, die diesem aller abverlangt und vielleicht sogar für eine Überraschung sorgen kann.

Für Etzenricht hat sich der eigene Status verändert: Nach den beiden 2:3-Heimniederlagen gegen Schwarzhofen und Grafenwöhr brachte sich die Wendl-Elf um die Ernte aus den zuvor eingefahrenen Dreiern gegen die Spitzenteams aus Pfreimd und Schlicht. Den Rang als enger Verfolger tauschte der SV mit einem Mittelfeldplatz. Dazu schrumpfte die Differenz zu Schirmitz auf vier Zähler. Schirmitz verfügt über ein ausgeglichenes Konto (7-4-7), das aus kontrastreichen Ergebnissen zustande kam und Platz zehn bedeutet. Von den Fähigkeiten der Elf von Josef Dütsch konnte sich der aktuelle Tabellenführer aus Grafenwöhr jüngst überzeugen. Die SpVgg fand die bestmögliche Taktik, in erster Linie mit weiten und hohen Bällen umgesetzt, um dem Favoriten eine deftige 3:0-Packung mitzugeben. In Etzenricht trat Grafenwöhr anschließend umso motivierter an, steigerte sich, auch aufgrund einiger Pannen beim SVE, und geriet beim 3:2-Erfolg erst in der Schlussphase in Verlegenheit. Alle Gegentore für die Wendl-Elf resultierten dabei aus Standards.

SV Kulmain – SpVgg SV Weiden II So. 14.15

(fle/otr) Der klare 4:1-Erfolg beim Mit-Kellerkind FC OVI-Teunz war Balsam für die Kulmainer Seele. Mut macht der Elf von Trainer Elvir Zekic zudem, dass der Sieg zugleich hochverdient war. Defensiv gut organisiert mit einem guten Umschaltspiel sowie einer guten Chancenverwertung gelang es, den Kontrahenten im Kampf um den Ligaverbleib auf acht Zähler zu distanzieren. Die gleiche Einstellung muss der SVK nun aber auch im Heimspiel gegen die Zweitvertretung der SpVgg SV Weiden abrufen, wenn die Hoffnung auf eine einigermaßen sorgenfreie Winterpause weiterleben soll. Völlig gleich, mit welcher Formation die Weidener in Kulmain aufkreuzen werden, die Zähler sollen ohne Wenn und Aber beim SV bleiben.

Die SpVgg SV Weiden II tritt in Kulmain mit dem Selbstvertrauen eines 1:1 gegen die SpVgg Pfreimd an. Sowie mit dem Wissen, dass sogar noch mehr drin gewesen wäre. Kulmain ist zwar von argen Abstiegsnöten geplagt, hofft nach dem 4:1-Auswärtssieg beim FC OVI-Teunz aber noch vor der Winterpause von den Abstiegsrängen wegzukommen. Das Hinspiel in Weiden war eine klare Sache der Max-Reger-Städter, ob das in Kulmain auch so sein wird, bleibt abzuwarten. Bekanntlich muss das Weidener Trainerduo Riester/Lorenz seit Wochen personell improvisieren, was sich auch in Kulmain nicht ändert. Zwar kehrt Florian Reich zurück, aber hinter dem Einsatz von Daniel Saber und dem gegen Pfreimd überzeugenden Nachwuchstalent Johannes Rodler steht nach einer Trainingsverletzung ein Fragezeichen. Ob von der Bank der Landesliga-Mannschaft Verstärkung kommt, ist eher fraglich. In Kulmain nicht gänzlich leer auszugehen, ist dennoch das Ziel.

 

 

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