09.11.2018 - 16:08 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Gipfel in der Kreisklasse Ost

Spitzenspiel und zugleich Derby: Der Schlager zwischen dem FC Luhe-Markt und der DJK Irchenrieth prägt den 17. Spieltag in der Kreisklasse Ost.

Nach dem Sieg bei der DJK Neustadt geht es für die DJK Irchenrieth (links Parfait Douhadji beim Kopfball) zum nächsten Top-Spiel. Die Schreiner-Truppe will auch bei Tabellenführer FC Luhe-Markt punkten.
von Ernst FrischholzProfil

Wenn in der Kreisklasse Ost Herbstmeister und Tabellenführer FC Luhe-Markt (34) am Sonntag den Zweiten DJK Irchenrieth (30) abschüttelt, dann geht das Team von Trainer Krysztof Pianka als Spitzenreiter in die Winterpause. Zudem wäre an den Luhern als erster Aufstiegsaspirant nicht mehr vorbeizukommen. Interessant auch das Match der Verfolger: Die DJK Neustadt (27) kann dabei die SG Waidhaus/Pfrentsch (26) distanzieren.

FC Luhe-Markt -

DJK Irchenrieth Sa. 14.00

Das Kirwaspiel am Samstag wird für den FC zur Nagelprobe. Da will man sich nicht in die Suppe spucken lassen. Das Team hatte letzten Sonntag in Altenstadt/Voh. Anlaufschwierigkeiten, bewältigte die Aufgabe aber in der zweiten Hälfte. Diesmal will man sofort zeigen, wer die Kreisklasse Ost derzeit dominiert. Die DJK tritt aber nach dem Sieg bei der DJK Neustadt selbstbewusst an. "Wir hatten die bessere Physis und den größeren Willen", blickt Trainer Markus Schreiner zurück. Das Team sei hungrig und werde alles abrufen, ist sich Abteilungsleiter Jimmy Hartwig sicher. Jan Stipek und Douhadi Parfait werden aus beruflichen Gründen fehlen.

DJK Neustadt -

SG Waidhaus/Pfrentsch Sa. 14.00

Auch in Neustadt ist Kirwa, welche die DJK ungetrübt feiern will. Zwei von drei Spitzenspielen hat das Team von Bernd Häuber in den Sand gesetzt. Mit Blick auf die Gäste sagt Häuber: "Wie wir es gegen die ausgebufften tschechischen Akteure machen müssen, haben wir in Waidhaus gezeigt." Darum fordert Häuber die gleiche Einstellung und taktische Disziplin. Die SG hat trotz der fünf Tore gegen den ASV Neustadt zittern müssen. Man ging klar in Führung und dachte, der Vorsprung würde reichen. So baute die SG den Gegner wieder auf. Trainer Manuel Meckl warnt eindringlich davor, nicht nochmals ein solches Verhalten an den Tag zu legen.

SpVgg Vohenstrauß II -

FSV Waldthurn So. 12.15

Der SpVgg reichte eine gute kämpferische Leistung nicht, um in Kohlberg zu punkten. Der Trend zeigt weiter abwärts. Nun steht der nächste Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt vor der Tür. Der Kader könnte wieder etwas größer werden. Das Match erhält zusätzliche Brisanz, weil der langjährige SpVgg-Trainer Markus Grosser nun den FSV trainiert. Sein Einstand im Heimspiel gegen Waldau lief nicht nach Maß. Nach vier Trainingseinheiten geht es nun zu einem Überlebensspiel. Grosser wird versuchen, den FSV gegen seine alte Mannschaft, die er ja gut kennt, entsprechend einzustellen und zu motivieren.

SV Waldau -

TSV Pleystein So. 14.00

Nach dem verdienten Sieg in Waldthurn liegt der SV in Lauerstellung mit Kontakt zur Spitze. Diese gute Ausgangslage will er nicht durch einen Ausrutscher zerstören. "Es ist nun wieder Zeit, dass wir daheim auch mal die Leistung wie auswärts zeigen", sagt Trainer Hans-Jürgen Linge. Keeper Müssig fällt nach seinem Außenbandriss aus. Gästetrainer Hans-Jürgen Mühling schwärmt von seinem Team angesichts der Leistung gegen Störnstein. Läuferisch top, klasse gespielt und jeder engagiert. "Diese Leistung, die sich schon vorher in Flossenbürg andeutete, sollen meine Burschen wiederholen, dann ist mir in Waldau nicht bange", so Mühling.

TSV Flossenbürg -

SV Altenstadt/Voh. So. 14.00

TSV-Trainer Thomas Scheinkönig hofft, dass seine Mannen aus den Fehlern der letzten beiden Spiele gegen Pleystein und in Eslarn gelernt haben. "Der Gegner wird alles geben, wir aber auch", kündigt der Coach an und nennt drei Punkte als Vorgabe. Der Einsatz von Matthias Grundler ist fraglich. Beim Gast ist Reichl wieder fit, aber Spielführer Federl und Albrecht sind immer noch verletzt. "Der Auftritt gegen Luhe in der ersten Hälfte war hervorragend, doch dann hat es einfach nicht mehr gereicht", analysiert Trainer Tobias Stangl. "Wir glauben an uns und rechnen uns auch was aus."

ASV Neustadt -

SV Kohlberg So. 14.00

Vier Tore hat der ASV bei der SG Waidhaus/Pfrentsch erzielt und den Gegner in der letzten halben Stunde im Griff gehabt. Nun liegt das Augenmerk auf dem Match gegen Kohlberg. Drei Punkte müssen ohne wenn und aber her. Beim Gast ist Trainer Michael Meier mit den zehn Punkten aus den letzten fünf Spielen zufrieden. Diesen Schwung will man in die letzten beiden Spiele vor der Winterpause mitnehmen. Meier sieht sein Team gegen eine der besten Offensivformationen der Liga voll gefordert. Bis auf Lehner bleibt der Kader gleich.

SV Störnstein -

TSV Eslarn So. 14.00

Für den SV war der Auftritt in Pleystein laut Trainer Tobias Schiener "ein gebrauchter Tag". Es fehlte die Leichtigkeit der letzten Wochen. "Wir freuen uns nun auf das Verfolgerduell", sagt Schiener und erwartet ein Match auf Augenhöhe. Bis auf die Langzeitverletzten kann Schiener aus dem Vollen schöpfen. Beim Gast ist Trainer Georg Salomon bis auf die ersten 15 Minuten und einen Durchhänger nach dem 3:1 mit der Leistung gegen Flossenbürg zufrieden. "Diese Konstanz gilt es zu halten, denn bisher waren die Leistungen schwankend. Leider sind wir nicht komplett", bedauert Salomon, da ihm Dierl, Lindner, Sefl und Sperl fehlen werden.

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