12.10.2018 - 15:32 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

"Haben nichts zu verlieren"

Die SpVgg SV Weiden wächst an ihren Aufgaben. Anders ist der gute Start in den mit Spitzenspielen garnierten Monat Oktober nicht zu erklären. Aber diesmal wartet ein besonders harter Brocken auf die Scheler-Elf.

Michael Busch (rechts) und Fabian Helleder versuchen sich hier scheinbar im Handballspielen. Aber in der Partie gegen SV Fortuna Regensburg beschränkten sich die beiden Akteure der SpVgg SV Weiden trotzdem auf das Fußballspielen und am Ende stand ein 1:0-Sieg. Am Samstag wartet jetzt die wohl bisher schwerste Aufgabe der letzten Wochen auf die Scheler-Elf: Es geht zum Spitzenreiter SV Donaustauf.
von Sebastian SchellProfil

(ssl) Nach sieben Punkten aus der vergangenen Englischen Woche ist aktuell Platz drei für die Wasserwerkelf der verdiente Lohn. Trotzdem darf sich die Elf von Trainer Andreas Scheler nicht auf den Lorbeeren ausruhen, denn am Samstag, 13. Oktober steht um 15 Uhr bei Spitzenreiter SV Donaustauf die wohl schwerste der bisherigen Aufgaben an.

"Wir freuen uns auf das Duell in Donaustauf. Natürlich wollen wir auch dort etwas mitnehmen, was aber keine Selbstverständlichkeit ist. Wenn wir so auftreten wie in der letzten Woche, bin ich aber optimistisch. Der Schlüssel ist wieder unsere Defensivleistung", blickt Scheler voraus. Geradezu perfekt war die Defensivarbeit zuletzt, was drei Spiele ohne Gegentor belegen. Auch auswärts beim 0:0 in Bad Kötzting zeigte die SpVgg SV endlich Stabilität und beendete die Gegentorflut auf Reisen.

Ob allerdings gerade der Klassenprimus der richtige Gegner ist, bei dem der erste Auswärtserfolg seit dem 21. Juli (2:0 beim SV Etzenricht) gelandet werden kann, bleibt abzuwarten. "Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, gehen aber unbekümmert heran. Wir haben nichts zu verlieren und können überraschen. Wenn wir an unsere Leistungsgrenze gehen ist für uns immer alles möglich", glaubt Scheler an seine Mannschaft.

Der SV Donaustauf legte einen furiosen Start in diese Spielzeit hin und gewann neun der ersten zehn Spiele. Überhaupt liefert die Mannschaft von Trainer Sepp Schuderer in fast allen Kategorien die Topwerte der Liga. Mit dem treffsichersten Angriff (36 Treffer), der sichersten Abwehr (nur sechs Gegentore) und dem besten Heimteam mit sieben Siegen aus sieben Partien sind nur drei Kategorien erwähnt, die der SVD anführt. Dazu steht mit Nikola Vasilic (16 Saisontore) der Toptorjäger der Landesliga Mitte im Kader der Regensburger. Dennoch fährt die SpVgg SV nicht chancenlos in das Sportzentrum Donaustauf, denn gerade in den letzten Wochen stotterte der Offensivmotor ein ums andere Mal. Zwei torlose Remis gegen den FC Passau und SV Etzenricht waren nicht nach dem Geschmack der Verantwortlichen, weswegen der satte Vorsprung auf das breite Verfolgerfeld bis auf vier Punkte geschmolzen ist.

In diesem ist auch die Wasserwerkelf aktiver denn je dabei und rangiert mit ebenfalls vier Punkten Rückstand auf den Zweiten ASV Cham in Lauerstellung. "Wir wollen Aufgabe für Aufgabe in diesem Monat abwickeln und dann wissen wir, wo die Reise hingeht. Wir dürfen nicht nachlassen", hofft Scheler, dass der Oktober ein goldener für die SpVgg SV wird.

Personell gibt es keine Veränderungen. Es fehlen weiter die verletzten Bastian Strehl, Sebastian Bilz, Ali Yetkin und Matthias Heinl. Florian Reich findet aus disziplinarischen Gründen weiterhin keine Berücksichtigung im Kader.

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