21.09.2018 - 16:17 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Härtetest für SpVgg Vohenstrauß

Die Verfolger Kirchenthumbach (19), Plößberg (18) und Weiden-Ost (17) sind nicht über ein Remis hinaus gekommen. Klassenprimus Vohenstrauß (27) hingegen, war auch in der neunten Saisonpartie der Kreisliga Nord siegreich.

Trainer Matthias Müller von der SpVgg Vohenstrauß
von Erich VölklProfil

Im zweiten Spitzenspiel empfängt der starke Aufsteiger FC Dießfurt (5./15) den Tabellennachbarn FC Weiden-Ost (4./17). Der Tabellenzweite aus Kirchenthumbach (19) will nach zwei Spielen ohne Sieg beim Zehnten SVSW Kemnath (9) wieder drei Punkte holen.

TSV ErbendorfSa. 15.00FC Tremmersdorf

"Wir haben gut gespielt, verdient gewonnen und wichtige Punkte mit nach Hause genommen", freut sich TSV-Coach Stefan Rupprecht nach dem Sieg in Ebnath. "Jetzt gilt es gegen Tremmersdorf nachzulegen", motiviert er sein Team. "Dann können wir Kirchweih feiern." Am Kader wird sich nichts ändern.

"Auf die Anfangsphase der Partie kann man aufbauen. Danach gab es wieder einen kleinen Rückfall in alte Zeiten", sagt Tremmersdorfs Spielertrainer Benny Scheidler nach dem gerechten Remis gegen Plößberg. Vor der "Big-Point-Partie" gegen Erbendorf bereitet er sein Team darauf vor, dass die Gastgeber definitiv stärker sind als es deren Tabellenplatz aussagt. Wenn seine Elf aber Ordnung und Disziplin in das Spiel bekomme, sei etwas möglich und der Knoten könne endlich platzen. Bis auf Lukas Scherl und Michael Wolf sind alle Spieler an Bord.SV PlößbergSa. 16.00SpVgg Vohenstrauß

Mit dem Punkt in Tremmersdorf ist SV-Coach Harald Walbert zufrieden, und lobt die bisher gezeigten Leistungen seiner jungen Truppe. "Gegen den Tabellenführer müssen wir aber noch viel konzentrierter auftreten", fordert er, da individuelle Fehler gnadenlos bestraft werden. "Für die Spannung in der Liga wäre es gut, wenn wir dem Spitzenreiter ein Bein stellen könnten." Personell muss Walbert wieder rotieren.

Die Gäste tragen auch nach dem neunten Spieltag immer noch eine blütenweiße Weste. Allerdings war die Leistung gegen Mantel eher dürftig, und am Ende war auch Glück dabei. Beim Spitzenspiel in Plößberg bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, um einen Sieg einzufahren. Vor allem die kämpferische Einstellung muss verbessert werden. Die personelle Lage ist weiterhin sehr angespannt. Auch Stefan Gmeiner wird nun ausfallen.

VfB MantelSo. 15.00TSV Reuth

VfB-Coach Tobias Heindl bedauert, dass bei der knappen Niederlage beim Spitzenreiter kein Punkt entführt werden konnte. "Gegen den starken Aufsteiger aus Reuth müssen wir hoch konzentriert zu Werke gehen", appelliert er an seine Mannschaft. Personell steht ihm sein gesamter Kader zur Verfügung.

Hans Stangl, der sportliche Leiter der Gäste, berichtet von der bittersten Niederlage der bisherigen Saison. "Wer eine solche Vielzahl an Chancen liegen lässt, kann kein Spiel gewinnen." Nun möchte man, gestützt auf die zuletzt starke Defensive, einen Punkt mitnehmen. Jonas Zeitler ist verletzt. Dafür kehrt Tobias Maurer nach seinem Urlaub in den Kader zurück.

SV AnadolusporSo. 15.00DJK Ebnath

Die Verletztenliste der Gastgeber wird immer größer. Trotzdem will Anadoluspor wieder versuchen, das Beste daraus zu machen. Wenn sie wieder mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auftreten, wird es schwer für Ebnath etwas Zählbares aus Weiherhammer mitzunehmen. Auf jeden Fall geht man optimistisch in die Partie und möchte an die Leistung aus den letzten beiden Spielen anknüpfen.

Nach der Heimniederlage gegen Erbendorf ist bei den Gästen Wiedergutmachung angesagt. Die nachlässige und schwache Leistung ist bei den Zuschauern und auch bei den Verantwortlichen nicht gut angekommen. Trainer Markus Sebald muss erneut auf Rubenbauer, Netzel und W. Schinner verzichten. Vetter und Pickert sollten wieder zur Mannschaft stoßen, und auch Küffner dürfte wieder in der Startelf stehen. Ziel ist zumindest ein Punktgewinn.

DJK WeidenSo. 15.00SpVgg SV Weiden II

"Mit dem Punkt in Kirchenthumbach bin ich mehr als zufrieden", berichtet DJK-Coach Stefan Krebs. "Vor allem in der zweite Hälfte war meine Mannschaft sehr gut. Im Stadtderby gegen den Wasserwerk-Nachwuchs möchte die DJK endlich wieder drei Punkte holen. Florian Wildgans fällt mit einem Kreuzbandriss lange aus. "Das ist ein schwerer Verlust für uns", bedauert Trainer Krebs.

Bei den Gästen werden die Personalsorgen immer größer. Von den elf Akteuren, die Spielertrainer Michael Riester letzte Woche zur Verfügung standen, sind zwei verletzt und einer ist beruflich verhindert. "Wir sind nun auf Unterstützung der Ersten und U19 angewiesen", sagt Riester. Wer auch immer auflaufen wird: Er will unbedingt das erste Stadtderby gewinnen, da gegen Weiden-Ost und Anadoluspor Punkte abgegeben werden mussten.

FC DießfurtSo. 15.00FC Weiden-Ost

"Meine Mannschaft hat Moral bewiesen und einen 2:0 Rückstand gedreht", lobt Trainer Eugenio Wild sein Team nach dem Sieg am Wasserwerk in Weiden. "Nicht nachlassen und weiter hart arbeiten, das zahlt sich aus", motiviert er seine Truppe. Mit Weiden-Ost wartet nun der nächste schwere Gegner. Spielerisch und kämpferisch fordert er alles rauszuholen, damit die Punkte in Dießfurt bleiben. Personell sind alle an Bord.

"Wir haben zwar alles probiert, aber einfach zu behäbig gespielt", analysiert Gästetrainer Peter Kämpf das torlose Remis gegen Anadoluspor. "Beim starken Aufsteiger aus Dießfurt können wir uns das nicht erlauben", warnt er sein Team. Die starke Offensive des Gegners unter Kontrolle halten und selbst offensive Akzente setzen lautet die Vorgabe an seine Elf. Mit einem Auswärtszähler wäre er zufrieden.

SVSW KemnathSo. 15.00SC Kirchenthumbach

Von einem wichtigen, wenn auch etwas glücklichen Sieg auf katastrophalen Platzverhältnissen berichtet Spielertrainer Christian Ferstl. Dennoch war er mit der Leistung seiner Mannschaft, die zu viele Chancen zugelassen hat, nicht zufrieden. "Derbys sind immer schwer zu spielen", ist seine Meinung vor der Partie gegen Kirchenthumbach. "Unsere Gastgeber stehen nicht umsonst auf Rang zwei", warnt er sein Team. "Da aber schwere Partien bevorstehen müssen wir die Punkte holen."

"Es war eine Leistungssteigerung erkennbar, jedoch hat es nicht für drei Punkte gereicht", resümiert Gästespielertrainer Daniel Klempau das Remis gegen die DJK Weiden. "Tabellenplatz zwei war nie unser Anspruch, trotzdem fühlt es sich super an dort oben zu stehen. Auch wenn die Verletztenliste immer größer wird, werden wir definitiv nicht als Punktelieferant anreisen. Ich erwarte von meiner Mannschaft eine top Einstellung. Nur so können wir die verletzen Spieler kompensieren und uns weiter oben festbeißen."

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