26.04.2019 - 10:26 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Harter Kampf um Platz zwei

Der ASV Haidenaab hat vorige Woche Meisterschaft und Aufstieg perfekt gemacht. Spannend bleibt es dennoch in der Kreisklasse West. Denn der Kampf um den Aufstiegsrelegationsplatz ist noch nicht entschieden.

von Franz SperlProfil

Mit dem SC Eschenbach (42 Punkte), dem FV Vilseck II und der SpVgg Windischeschenbach (beide 40 Punkte) streiten sich noch drei Vereine um den Relgationsplatz. Am Sonntag kommt es dabei zum Aufeinandertreffen der beiden punktgleichen Teams aus Windischeschenbach und Vilseck. Auch im Tabellenkeller geht es eng zu. Die größten Sorgen haben hier der SV Parkstein (19 Punkte), der TSV Kirchendemenreuth (21) und der SV Kulmain II (23).

SV Neusorg - SV Kulmain II Sa. 14.00

Durch das Standardgegentor beim FV Vilseck II ist der SV Neusorg nach der Winterpause noch immer punktlos. Gegen den SV Kulmain sollen jetzt unbedingt drei Punkte einfahren werden. Gefragt sein wird dabei eine gute Mentalität gegen die Gäste aus der Nachbarschaft. René Hupas, Constantin Wedlich und Johannes Wolf werden fehlen. Mit einem Dreier könnte der SV Kulmain II einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Trainer Alexander Schäffler hofft, dass der Lauf der letzten Wochen anhält. Man wird auf jeden Fall in Neusorg "auf die Tube drücken". Die "Zweite" muss nach wie vor auf mehrere Langzeitverletzte verzichten.

FC Weiden-Ost II - TSV Kastl Sa. 16.00

Eine verdiente, wenn auch knappe Niederlage in Vorbach gab es für die Ost-Reserve. Verletzte Leistungsträger hinterlassen natürlich Spuren, das ist im Moment nicht kompensierbar. Trotzdem geht der FC II optimistisch in das Spiel gegen den TSV Kastl, der noch Punkte zum direkten Klassenerhalt braucht und dementsprechend auftreten wird. Der Kader des FC Ost II entscheidet sich kurzfristig. Kastls Trainer Holger Philipp war mit dem letzten Spiel nicht unzufrieden. "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, kämpferisch war es wieder eine sehr gutes Spiel, nur war der Gegner an dem Tag zu stark", lautet sein Fazit. Jetzt heißt es volle Konzentration auf Weiden-Ost II zu legen. Der TSV muss sieben Stammspieler ersetzen, möchte aber trotzdem einen Punkt aus Weiden mitnehmen.

Windischeschenbach - FV Vilseck II So. 15.00

Plötzlich hat die SpVgg die nicht vorhersehbare Chance auf den Relgationsplatz und möchte natürlich weiter im Rennen dabeibleiben. Die Benner-Elf will ihre "weiße Weste" behalten und gegen den punktgleichen Mitkonkurrenten aus Vilseck drei Punkte holen. Für dieses Vorhaben steht der gesamte Kader zur Verfügung. Der FV will sich in dieser Partie unbedingt die zurückgewonnene Chance auf Platz zwei wahren. Dieser Umstand, dass man bei einem Dreier ein absoluter Spitzenanwärter auf die Aufstiegsrelegation ist, sollte sowohl die SpVgg als auch den FV ausreichend motivieren, um diese Begegnung für sich zu entscheiden.

ASV Haidenaab - FC Vorbach So. 15.00

"Man merkte meinen Jungs vor dem Schwarzenbacher Spiel die Anspannung trotz des großen Punktevorsprunges an, die Mannschaft ist doch noch sehr jung", gibt ASV-Coach Klaus Schinner ehrlich zu. Nun hofft er, dass sein Team die restlichen Spiele lockerer, aber trotzdem konzentriert angeht. Da er gegen den Nachbarn aus Vorbach mit der Bestbesetzung rechnen kann, gibt er als Ziel drei Punkte aus. Nach einer erneut guten Leistung gegen Weiden-Ost II und den verdienten drei Punkten muss die Ruder-Elf nun die Reise zum frisch gebackenen Meister und Nachbarverein Haidenaab antreten. "Sie werden das Spiel sicher nicht abschenken und deshalb gilt es, mit höchster Konzentration und den zuletzt gezeigten Leistungen anzutreten", sagt Florian Ruder. Fabian Scharf und Marius Meier fehlen verletzungsbedingt.

TSG Weiherhammer - SC Schwarzenbach So. 15.00

Die Mannschaft von Trainer Klaus Herrmann möchte am Sonntag das nachholen, was vergangene Woche in Kirchendemenreuth versäumt wurde. Dazu ist es notwendig, dass sich jeder Spieler wieder mit vollem Einsatz und hoher Konzentration der Aufgabe widmet. Thomas Schusser ist nach abgelaufener Sperre nun beruflich verhindert, Stephan Harrer kehrt zurück und soll für mehr Schwung in der Offensive sorgen. Gegen den Meister und Aufsteiger ASV Haidenaab lieferte die Kleber-Elf ein beherztes Spiel ab und musste sich erst in der Nachspielzeit endgültig geschlagen geben. Nachdem man weiterhin befreit aufspielen kann, reist der SC ohne Angst nach Weiherhammer. Am Aufgebot dürfte sich gegenüber dem letzten Spiel kaum etwas ändern.

TSV Pressath - Kirchendemenreuth So. 15.00

Die letzten vier Spiele will die junge Mößbauer-Elf noch erfolgreich gestalten. Da soll auch bei den abstiegsgefährdeten Gästen keine Ausnahme gemacht werden. Es gilt, den Schwung vom starken Auftritt aus Eschenbach mitzunehmen und endlich die Konstanz in die Leistung zu bringen. Die Rotsünder Schwemmer und Rau stoßen zum Kader, dafür fehlen Keeper Schmeilzl, Klama und Bauer. Aufatmen im Haberland! Am letzten Spieltag holte der TSV seinen ersten Dreier in diesem Kalenderjahr. Jetzt zählt jeder Punkt, um auch nächste Saison in der Kreisklasse mitzumischen zu dürfen. Auch wenn man an Pressath keine guten Erinnerungen hat, ist die Michl-Truppe jetzt heiß auf weitere Punkte.

SV Parkstein - SC Eschenbach So. 15.00

Der SV Parkstein ist nach der Niederlage gegen den SV Kulmain II auf den direkten Abstiegsplatz abgerutscht und hat nun vier Punkte Rückstand auf den rettenden elften Tabellenplatz. Gegen den SC Eschenbach steht der gesamte Kader zur Verfügung, lediglich hinter dem Einsatz von Franz Hofmann steht weiter ein dickes Fragezeichen. "Die Voraussetzungen sind also deutlich besser als beim letzten Spiel, jedoch kommt der aktuell Zweitplatzierte nach Parkstein. Es muss also alles passen, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen", gibt sich Wittmann realitisch. Nach der blamablen Vorstellung gegen Pressath, die Trainer Peter Renner als Angsthasenfußball bezeichnete, muss in Parkstein unbedingt ein Dreier her, da sonst das Rennen um Platz zwei für den SCE beendet ist. Der Coach hofft, dass seine Jungs die Pleite wegstecken konnten und in Parkstein ein anderes Gesicht zeigen. Der Kader bleibt annähernd gleich, die Truppe, die es verbockt hat, bekommt die Chance auf Wiedergutmachung.

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