Hartes Stück Arbeit für die Blue Devils Weiden

Weiden in der Oberpfalz
Update 01.11.2022 - 20:52 Uhr

Der Spitzenreiter der Eishockey-Oberliga Süd feierte am Dienstag im elften Spiel den elften Sieg. Beim 4:1-Erfolg bei den Passau Black Hawks lagen die Blue Devils aber bis kurz vor Ende des zweiten Drittels mit 0:1 hinten.

Die Blue Devils (von links in den weißen Trikots Dennis Thielsch, Neal Samanski und Edgars Homjakovs) gewannen am Dienstag bei den Passau Black Hawks mit 4:1.

Die Blue Devils Weiden behalten auch nach elf Spielen ihre weiße Weste. An Allerheiligen hatte die Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser allerdings viel Mühe, um bei den verbissen kämpfenden Passau Black Hawks mit 4:1 (0:1, 1:0, 3:0) zu gewinnen.

"Wir haben gewusst, dass es in Passau schwer wird. Passau hat eine junge Mannschaft mit vielen Landshuter Förderlizenzspielern, die Gas geben", sagte Blue-Devils-Trainer Sebastian Buchwieser nach dem harten Stück Arbeit. Aufgrund der Spielanteile sei der Sieg aber verdient. "Wir haben lange gut verteidigt, am Ende hat vielleicht die Erfahrung gefehlt", meinte der Passauer Coach Petr Bares.

Bei den Blue Devils fehlten am Dienstag Verteidiger Mirko Schreyer, die Stürmer Nardo Nagtzaam und Chad Bassen sowie Goalie Jaroslav Hübl. Zwischen den Pfosten stand Marco Wölfl, als Backup saß Förderlizenzkeeper Timon Bätge auf der Bank.

Die Blue Devils machten von Beginn an Druck, ein Treffer gelang im ersten Drittel trotz der Torschuss-Statistik von 23:11 aber nicht. Die kampfstarken Passauer machten in der eigenen Zone die Räume eng und warfen sich immer wieder in die Schüsse der Gäste. Zudem hatten die Black Hawks mit Luca Mayer einen starken Goalie zwischen den Pfosten. Als dann Devils-Verteidiger Kurt Davis in die Kühlbox musste, schlugen die Black Hawks in Überzahl zu. Vincent Jiranek wurde schön freigespielt und ließ Keeper Marco Wölfl keine Abwehrchance. Auf der Gegenseite hatten auch die Blue Devils zwei Minuten Powerplay, konnten die Überzahl aber nicht nutzen.

Im zweiten Abschnitt gestalteten die Passauer die Partie ausgeglichen und hatten plötzlich sogar leichte Vorteile bei den Torschüssen (18:16). Devils-Goalie Marco Wölfl musste einige Male einen höheren Rückstand verhindern. Brenzlig wurde es, als Kapitän Dennis Thielsch auf der Strafbank saß, doch die Weidener hielten diesmal in Unterzahl ihren Kasten sauber. In der 37. Minute fiel der Ausgleich für den Spitzenreiter - Torschütze war Joey Luknovsky.

Im letzten Drittel setzte sich der Favorit doch noch durch. Mit einer starken Einzelleistung brachte Philipp Siller die Blue Devils in Führung (44.). Und dann nahm Marius Schmidt einem Passauer Verteidiger die Scheibe ab, steuerte auf Goalie Luca Mayer zu und vollstreckte eiskalt zum 3:1 (50.). Die Black Hawks waren zwar bemüht, noch einmal ins Match zurückzukommen, doch der Spitzenreiter spielte die letzten Minuten clever herunter. 89 Sekunden vor Schluss machte Fabian Voit mit einem "Empty-net-goal" sogar noch das 4:1.

Weiter geht's für die Blue Devils am Freitag, 4. November, um 20 Uhr in der heimischen Hans-Schröpf-Arena gegen den SC Riessersee. Am Sonntag, 6. November (17.30 Uhr), treten die Weidener bei Schlusslicht EHC Klostersee an.

Passau Black Hawks: Mayer - Dybowski, Jakob, Benedikt Jiranek, Mantsch, Stowasser, Reich - Bruch, Popoff, Schäfer, Bitomsky, Cizek, Kolesnikov, Ovaska, Vincent Jiranek, Janzen, Baßler, Rott, Maul

Blue Devils Weiden: Wölfl - Müller, Ostwald, Schusser, Herbst, Schug, Davis, Schmidbauer - Siller, Rubes, Heinisch, Samanski, Homjakovs, Thielsch, Hechtl, Voit, Schmidt, Luknowsky, Gläser

Tore: 1:0 (8.) Vincent Jiranek (Cizek, Popoff), 1:1 (37.) Luknowsky (Homjakovs, Ostwald), 1:2 (44.) Siller (Müller, Schmidbauer), 1:3 (50.) Schmidt (Hechtl, Siller), 1:4 (59.) Voit (Heinisch, Samanski) - Schiedsrichter: Schusser und Flad - Zuschauer: 704 - Strafminuten: Passau 2, Weiden 4

 
 

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