06.05.2021 - 22:39 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Jens Maschke (Eishockey)

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Nachwuchsleiter des 1. EV Weiden, welchen Weltklassespieler er gerne interviewen würde und wo er am liebsten im Urlaub entspannt.

Jens Maschke, Nachwuchsleiter des 1. EV Weiden.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Im Leben von Jens Maschke spielt Eishockey eine große Rolle. Seit Mitte der 1990er-Jahre ist der 45-Jährige bei jedem Heimspiel der Blue Devils im Stadion - mit Ausnahme der abgelaufenen Corona-Saison. Er hat somit alle Höhen und Tiefen des Vereins miterlebt. Zudem engagiert sich Maschke seit vielen Jahren im Nachwuchs. In der offiziellen Funktion als Nachwuchsleiter des 1. EV Weiden ist er seit 2016 tätig. Doch nicht nur Jens, sondern die gesamte Familie Maschke ist eng mit dem Eishockey verbunden. Seine beiden Söhne sind aktiv, Luca in der U17, Elias in der U20 sowie in der Oberliga-Truppe der Blue Devils. Seine Frau Manuela war bis vor gut einem Jahr als Betreuerin im Nachwuchs tätig, jetzt hilft sie noch im Umfeld mit. Jens Maschke, geboren in Erbendorf und aufgewachsen in Windischeschenbach, lebt seit 1996 in Weiden. Beruflich ist er als Integrationsberater bei der Agentur für Arbeit tätig.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Jens Maschke: Ich bin mein Leben lang viel unterwegs gewesen und habe viele schöne Orte kennengelernt. Es war am Ende dann immer schön, wieder zu Hause zu sein. Weiden ist eine sehr lebenswerte Stadt, in der ich mich sehr, sehr wohl fühle. Wer einmal an einem schönen Sommerabend in der Altstadt saß, der weiß, wovon ich spreche.

ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?

Jens Maschke: Ich bin einer, den man eigentlich mit vielen Sachen zum Lachen oder Schmunzeln bringen kann. Dabei kann ich auch über mich selbst lachen, was ich sehr wichtig finde. Es sind alltägliche Situationen, die mich zum Lachen bringen. Meist kommt man weiter, wenn man mit einem Lächeln durchs Leben geht.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Jens Maschke: Als Kind hätte ich aktiver Sportler werden wollen. Ich war sehr sportinteressiert und habe auch sehr viele Sportarten ausprobiert. Für große Dinge hat es nicht gereicht, aber wenigstens ist es mir gelungen, zwölf Jahre Hobby-Eishockey bei den Fireblades Weiden zu spielen. Trotzdem dreht sich seit vielen Jahren ein Großteil meiner Freizeit um Sport.

ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?

Jens Maschke: Mein erstes Auto war ein roter Nissan Micra mit 54 PS. Klein, aber fein. Mir war weniger wichtig, ein großes oder schnelles Auto zu haben, das hätte ich mir auch nicht leisten können. Wichtig war, von Ort A zu Ort B zu kommen. Mit dem Flitzer war ich nicht nur bei vielen Auswärtsspielen der Blue Devils Weiden, auch bei der einen oder anderen Urlaubsreise hat mir das Auto treue Dienste geleistet. Höhepunkt war eine Zeltreise nach Neapel, 1500 km ohne Klimaanlage und mit Maximaltempo 140, vollgepackt bis zum Dach. Das war auch eine Art von Abenteuer.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Jens Maschke: Connor McDavid (Edmonton Oilers/NHL). Ich würde ihn gerne interviewen, wie er als Kind und Jugendlicher trainiert hat, um am Ende so viel besser zu sein als alle anderen Weltklassespieler.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Jens Maschke: Ich bin eher nicht so der Nachspeisentyp. Ich bin eher ein Freund des gepflegten Hauptgangs. Was aber immer geht, ist ein Eis oder auch gerne ein Tiramisu.

ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?

Jens Maschke: Instagram, Facebook, Whatsapp, alle Sozialen Medien. Hier kommt man am schnellsten an die neuesten Informationen und ich bin schon immer jemand, der gerne Nachrichten in Echtzeit verfolgt.

ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?

Jens Maschke: Meine Eltern waren früher mit uns immer beim Campen und diese Begeisterung habe ich mit meiner Familie übernommen. Früher mit dem Hauszelt und jetzt mit unserem eigenen Wohnwagen ans Meer. Entspannung unter freiem Himmel, am Strand liegen, ein bisschen Bewegung. Abends ein gutes Essen und ein paar schöne Getränke unter dem Sternenhimmel. Dabei kann ich gut abschalten. Wir waren in den letzten Jahren mindestens einmal im Jahr am Meer. Leider ist das momentan nicht möglich, ich vermisse diese Freiheit, einfach loszufahren, wohin man will, sehr.

ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?

Jens Maschke: Wir waren schon viel in Südeuropa unterwegs. Irgendwann möchte ich auch mal einen längeren Trip in den Norden machen, nach Skandinavien und England/Schottland.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Jens Maschke: Wir waren damals eigentlich schon eine sehr lebhafte Klasse, die es auch faustdick hinter den Ohren hatte, aber an einen konkreten Schulstreich kann ich mich nicht mehr erinnern. Nach Ende der Corona-Einschränkungen ist ein Klassentreffen geplant, danach werden die Erinnerungen sicher wieder mehr hochkommen, 30 Jahre nach Ende der Schulzeit.

ONETZ: Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie bereuen?

Jens Maschke: Das Leben hat es bislang gut mit mir gemeint. Meine privaten und beruflichen Entscheidungen habe ich nie bereut, ich habe eine tolle Familie und zwei gesunde Kinder, die ihren Weg gehen. Dazu eine Arbeitsstelle, die mir sehr viel Spaß macht und die mir auch die nötige Freizeit gibt, mich meinem Hobby zu widmen. Mir geht es gut und wir sind alle gesund, das ist das Wichtigste.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?

Jens Maschke: Neben allen Arten von Sportsendungen schaue ich gerne Talkshows. Gerade Markus Lanz ist für mich eine der Sendungen, die ich gerne verfolge. Aber meine absolute Lieblingssendung ist die „Küchenschlacht“ im ZDF. Diese Sendung entspannt mich sehr und ich kann mir einiges abschauen, denn ich koche selbst sehr gerne, wenn auch nicht so hochwertig wie in der „Küchenschlacht“.

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