26.09.2019 - 21:14 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kegler treffen auf "Angstgegner"

Der SKC Gut Holz SpVgg Weiden empfängt den TSV Großbardorf, der SC Luhe-Wildenau gastiert beim ESV Schweinfurt.

Der Sportliche Leiter des SKC Gut Holz SpVgg Weiden, Stefan Heitzer, ist durchaus optimistisch, auch wenn es gegen „Angstgegner“ TSV Großbardorf geht.
von Norbert DietlProfil

Am dritten Zweitliga-Spieltag treffen die Kegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden und des SC Luhe-Wildenau auf ihre "Angstgegner". Weiden, am Samstag daheim (13 Uhr) gegen den TSV Großbardorf, und Luhe-Wildenau (14.30 Uhr beim ESV Schweinfurt), haben gegen diese Mannschaften noch kein Zweitliga-Spiel gewonnen.

Als Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord/Mitte hat der SKC Weiden den Vorjahres-Vizemeister TSV Großbardorf zu Gast. In bislang sechs Zweitliga-Vergleichen stehen fünf Niederlagen und ein 4:4-Unentschieden in Großbardorf in der Statistik. Die Oberfranken liegen nach dem Heimremis gegen Schweinfurt mit 3:1 Punkten in Lauerstellung. Weiden will seine Spitzenposition festigen, nach Möglichkeit sogar ausbauen. Weidens Sportlicher Leiter Stefan Heitzer geht durchaus optimistisch an die Aufgabe heran. "Es wird Zeit, dass wir dem Angstgegner Großbardorf mal die Punkte abnehmen. Auch den TSV plagen Personalsorgen, so dass ich mit einem engen und spannenden Spiel rechne."

Nachdem die Weidener gegen Aufsteiger Kaiserslautern ein wenig holperig in die Saison gestartet waren, haben sie am vergangenen Samstag in Erlangen nicht nur gewonnen, sondern mit einem tollen Gesamtergebnis ein Ausrufezeichen gesetzt. An der erfolgreichen Mannschaft mit Thomas Schmidt, Dennis Greupner, Manuel Donhauser, Stefan Heitzer, David Junek und Marco Maier wird nichts verändert. Tobias Lobinger und Helmut Böllath sind erneut als Ersatzspieler vorgesehen.

Und auch auf den SC Luhe-Wildenau wartet eine schwere Aufgabe. Nach dem Spielausfall vom letzten Wochenende, das Heimspiel gegen Bamberg II wird am 23. November nachgeholt, läuft man im Falle einer Niederlage beim ESV Schweinfurt Gefahr, zunächst einmal in der unteren Tabellenregion festzusitzen. Nun scheint das Team aus der Kugellagerstadt den Oberwildenauern aber nicht besonders zu liegen. In der Saison 2017/18 kassierte der SCL zwei klare Niederlagen. "Wir fahren aber nicht nach Schweinfurt, um dort unterzugehen," so Michael Grünwald.

Die Zuversicht scheint berechtigt zu sein, denn nach dem Spielausfall gegen Bamberg nutzte man die Gelegenheit und rüstete die "Zweite" in der Bezirksliga durch Akteure aus dem Zweitliga-Kader auf. Die Ergebnisse von Manuel Kessler (628), Manuel Ottorepetz (596) und Gert Erben (639) geben zu berechtigten Hoffnungen Anlass. Schweinfurt war mit einer Heimniederlage gegen Erlangen-Bruck gestartet, überraschte dann aber mit dem 4:4 in Großbardorf. Jiri Vicha, Ivan Bosko, Patrick Fickenscher, Daniel Wutz, Manuel Kessler, Gert Erben, Michael Grünwald und Manuel Ottorepetz haben eine realistische Außenseiterchance.

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