Seit er sechs Jahre alt ist, spielt Jakob Ströll Wasserball. „Mama hat mich zum SV gebracht“, erzählt der heute 27-Jährige. Mittlerweile hat er schon viele Bundesligaspiele für die Weidener absolviert, ist ein Leistungsträger. Auch sein vor vier Jahren verstorbener Vater Karl-Heinz war ein großer Freund des Wasserballs, half dem Verein, wo er konnte. Mit seinen Eltern und der zwei Jahre jüngeren Schwester Mia ist Jakob in Weiden aufgewachsen. Heute lebt er in der Altstadt und arbeitet als Physiotherapeut in der Praxis seiner Mutter Barbara Zwick.
ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?
Jakob Ströll: Vor allem die Berge wären was für mich. Das hat einfach was. Meine Tante in Grafing hat einen Blick auf die Alpen, das ist schon phantastisch. Ich könnte mir gut vorstellen, in den Bergen zu leben. Aber hier in Weiden bin ich natürlich auch sehr gerne. Eine Zeit lang habe ich in Regensburg gelebt, jetzt bin ich wieder zurück. An Weiden mag ich das Flair der Altstadt, das hat Charme.
ONETZ: Über was können Sie so richtig lachen?
Jakob Ströll: Ich gebe zu, ich bin schon schadenfroh. Wenn meinen Kumpels da etwas passiert, da habe ich schon Schadenfreude. Aber natürlich muss alles im Rahmen bleiben, es darf sich keiner wehtun. Und für einen guten Witz bin ich auch immer zu haben.
ONETZ: Was war Ihr erstes Auto?
Jakob Ströll: Das war ein Vierer-Golf, den habe ich damals von meinem Onkel bekommen, das war ein altes Firmenauto. Den bin ich bestimmt drei Jahre gefahren. Es war ein funktionelles Auto in allen Bereichen, hatte gut PS. Jetzt fahre ich den alten Corrado von meinem Vater. Ich bin also bei VW geblieben.
ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?
Jakob Ströll: Ich trinke gar keinen Kaffee, der schmeckt mir einfach nicht. Also würde ich auf einen Drink mit Teddy Teclebrhan gehen, einem Comedian und Schauspieler aus Stuttgart. Dessen Humor taugt mir total. Ich glaube, das würde ein lustiger Abend werden. Er spielt verschiedene Charaktere, ist total originell.
ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?
Jakob Ströll: Bei mir ist das Tiramisu. Ich mache auch selbst kein schlechtes, in Coronazeiten habe ich mich da richtig reingefuchst. Am besten ist die klassische Variante. Aber Tiramisu gibt es nicht zu oft, sonst leidet die Figur.
ONETZ: Welche App darf auf Ihrem Smartphone auf keinen Fall fehlen?
Jakob Ströll: Zuallererst natürlich Whats-App. Dann auch Google-Maps und Instagram. Ich bin aber einer, der kaum postet. Mich interessiert eher, wo sich andere so rumtreiben. Es ist auch wichtig, dass man da einen gesunden Bezug dazu hat. Was das Wasserball betrifft, kenne ich eigentlich keine so guten Apps.
ONETZ: Hotel oder Campingplatz? Berge oder Meer? Wie sieht der perfekte Urlaub für Sie aus?
Jakob Ströll: Ich bin für beides offen, aber generell gehe ich dann wohl lieber ins Hotel. In den letzten Jahren waren wir viel in Österreich, im Ötztal, beim Skifahren oder Wandern. Wie gesagt, die Berge sind meins. Wenn es mich ins Warme zieht, dann war das früher mit der Family auch Ibiza.
ONETZ: Welchen Traum würden Sie sich gerne erfüllen?
Jakob Ströll: (lacht) Naja, so eine eigene Insel wäre doch nicht schlecht. Oder ein Ferrari F40, aber der ist nicht zu bezahlen. Aber eigentlich bin ich sehr zufrieden, wie es ist. Als Wasserballer wäre es natürlich mal ein Traum, Deutscher Meister zu werden. Oder für uns Weidener wäre es schon traumhaft, wieder in die A-Gruppe der Bundesliga aufzusteigen. Ich glaube, wir haben auch das Potenzial dazu.
ONETZ: Was war Ihr schlimmster oder bester Schulstreich?
Jakob Ströll: Ich habe nie wirklich einen Schulstreich gemacht. Mein bester Schulstreich war wohl, dass ich 2014 das Abi am Augustinus-Gymnasium geschafft habe. Es war nicht so einfach. Ich habe damals in der Jugendnationalmannschaft gespielt und musste so immer viel nachlernen. Aber ich habe das Ding mit Unterstützung von ein, zwei Lehrern ins Ziel gezaubert.
ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht?
Jakob Ströll: Ich schaue sehr wenig Fernsehen, aber die „heute-Show“ am Freitagabend ist eigentlich Pflicht. Fußballschauen ist jetzt nicht so meins. Ich schaue vieles auch im Netz über Youtube. Games of Thrones läuft ja aktuell leider nicht mehr.
ONETZ: Wenn Sie sich ein Talent aussuchen könnten, welches wäre das?
Jakob Ströll: Nach dem Abi war ich drei Monate in Australien. Mit ein paar Kumpels habe ich mich da im Wellensurfen versucht, wir wollten uns das selber beibringen. Ich kann zwar vom Brett aufstehen, aber beim Kurven wird es schwierig. Ein paar Meter – das wars.
ONETZ: Am Frühstückstisch nicht fehlen darf …
Jakob Ströll: ... frisch gepresster O-Saft. Das ist mein Kaffee in der Früh. Den gibt es fast täglich, wenn ich nicht verschlafen habe. Und wenn Zeit ist, gibt's auch Rührei und Brot. Ansonsten brauche ich nichts Warmes.
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