18.11.2020 - 13:45 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Simone Schemmel

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Gewichtheberin Simone Schemmel, wieso sie als Kind Pippi Langstrumpf bewunderte, dass sie regelmäßig bei "Ninja Warrior" den Fernseher einschaltet und warum sie das Wörtchen "eigentlich" nicht mag

Simone Schemmel.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Keine Frage: Simone Schemmel zählt du den starken Frauen. Die 26-Jährige ist Gewichtheberin, und das seit ihrer Kindheit. "Ich habe mit acht Jahren angefangen", sagt sie, wobei der Zugang zu den Hanteln beinahe zwangsläufig erfolgte. "Meine Brüder, Cousins, Onkel und mein Papa sind alle Gewichtheber", erklärt die Einzelhandelskauffrau, die sich aktuell an der Abendschule zum Fachwirt weiterbildet. Gewichtheben sei kein klassischer Mannschaftssport, erzählt sie, dennoch stehe der Teamgeist vor allem bei ihrem Verein, dem 1. AC Weiden, im Vordergrund: "Jeder Einzelne ist immens wichtig." Ihre liebste Disziplin ist das Reißen mit einer persönlichen Bestmarke von 56 Kilogramm. Ob sie die heuer verbessern kann, steht in den Sternen. Saisonstart für die 2. Bundesliga ist im Dezember, aber aktuell hat die Pandemie auch die Gewichtheber fest im Griff.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Simone Schemmel: Ich reise gerne und habe viele schöne Orte gesehen. Besonders zum Gardasee habe ich eine besondere Beziehung, weil wir dort schöne Familienurlaube verbracht haben. Aber Weiden ist und bleibt für mich meine Heimat, wo ich auch auf Dauer leben will.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Simone Schemmel: Meine Mitmenschen beschreiben mich oft als humorvoll und zuverlässig. Für mich ist es wichtig, nach vorne zu schauen und positiv zu denken.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Simone Schemmel: Da weiß ich auf Anhieb keinen, der erwähnenswert wäre.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Simone Schemmel: Pippi Langstrumpf. Mir hat gefallen, dass Pippi nicht zur Schule gehen musste und außerdem immense Körperkraft besaß. Stark zu sein war für mich ja auch ein sportliches Ziel.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Simone Schemmel: In der Schule habe ich nichts gravierendes angestellt, ich war eine brave Schülerin. Streiche haben höchstens meine drei Brüder abgekriegt.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Simone Schemmel: Zum einen trinke ich keinen Kaffee, zum anderen bin ich nicht so der Typ, der mit Prominenten viel anfangen kann. Da treffe ich mich lieber mit jemandem aus meiner Familie, das geht mir leichter von der Hand.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Simone Schemmel: Jeden Satz, der mit dem Wörtchen "eigentlich" verknüpft ist. Da wird vordergründig eine Zustimmung signalisiert, aber irgendwie dann doch nicht. Das gefällt mir nicht.

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Simone Schemmel: Das erste Gehalt als Azubi ging für ein Fahrrad mit vielen Gängen drauf. Meine Familie machte früher öfters Fahrradausflüge, durchaus auch mehrtägige, und da wollte ich nicht länger mit meinem alten Rad dabei sein.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Simone Schemmel: Da gibt es zwei Leckereien. Ganz oben stehen die Pfannkuchen meiner Oma und gleich dahinter Panna Cotta mit Vanillesoße von meiner Mama.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Simone Schemmel: Aufgrund meiner Abendschule schaue ich aktuell nicht viel Fernsehen. Was definitiv eingeschaltet wird, ist "Ninja Warrior". Wenn es die Corona-Situation erlaubt, wollen mein Freund und ich nach Nürnberg fahren. Dort gibt es eine Trainingshalle, wo man so einen Parcours mal ausprobieren kann. Gar nichts mehr übrig habe ich für die "Simpsons", seitdem ich die als Kind mit meinen Brüdern ansehen musste. Ich hätte lieber zu anderen Programmen umgeschaltet.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Simone Schemmel: Ich bin gerne draußen in der Natur und viel in Bewegung. Am liebsten mit der Familie und meinem Freund.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Simone Schemmel: ... alles genau so machen, wie bisher. Sonst wäre ich nicht der Mensch, der ich jetzt bin.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

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