21.07.2020 - 13:52 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kein Wort zum Sport: Stefan Heitzer

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In unserer wöchentlichen Rubrik verrät Sportkegler Stefan Heitzer, wieviel seine erste Lederjacke kostete, warum er mit keinem Promi einen Kaffee trinken will und dass er sich statt im Deutsch-Unterricht bisweilen lieber im Café aufhielt.

Stefan Heitzer.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Stefan Heitzer ist ein Kegler aus Leidenschaft, und ein erfolgreicher noch dazu. Der 36-Jährige hat zehn Jahre lang für FEB Amberg in der Bundesliga gespielt, ehe er 2012 zum SKC SpVgg GH Weiden wechselte. Bei den Max-Reger-Städtern ist Heitzer nicht nur ein absoluter Leistungsträger, sondern seit drei Jahren auch Sportlicher Leiter. Seine größten Erfolge feierte er als Einzelkegler mit Platz zwei bei den bayerischen Junioren-Meisterschaften sowie Rang sechs bei den deutschen Titelkämpfen in der gleichen Altersklasse. Mit FEB Amberg erreichte er im Pokalwettbewerb des Deutschen Keglerverbandes Classic den dritten Platz. Seine Bestmarke steht bei starken 643 Holz. Heitzer, der beim 1. FC Neunburg den Kegelsport erlernte, lebt in Altenstadt/WN und ist beruflich als regionaler Verkaufsleiter eines Baumaschinenherstellers unterwegs.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Stefan Heitzer: Natürlich in der Region Weiden und speziell in Altenstadt/WN. Ich bin hier in der Nähe von Freunden und meiner Familie, das ist für mich das Wichtigste. Eine Alternative wären vielleicht die Alpen, ich bin immer wieder viel im Zillertal unterwegs.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Stefan Heitzer: Ich denke, dass ich allen Situationen, auch den schwierigen, etwas Positives abgewinnen kann. Ich versuche immer, das Beste aus allem zu machen.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Stefan Heitzer: Man biegt oft falsch ab im Leben. Das Wichtigste ist aber, wieder in die Spur zu kommen. Einen richtig großen Fehler kann ich nicht benennen.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Stefan Heitzer: Ein Idol. dem ich als Kind nachgeeifert bin, hatte ich eigentlich nicht. Da fällt mir spontan niemand ein.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Stefan Heitzer: Ich war ziemlich brav als Schüler, das eine oder andere habe ich mir trotzdem geleistet. Zum Beispiel in der Wirtschaftsschule, die ich in Waldmünchen besuchte. Wir haben gerne geschwätzt und als der Deutsch-Lehrer angedroht hat, uns deshalb aus dem Unterricht zu entfernen, war das nicht unbedingt abschreckend. Wir haben uns weiter fleißig unterhalten und mussten dann tatsächlich gehen, was wir zu einem Besuch eines nahe gelegenen Café genutzt haben.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Stefan Heitzer: Mit keinem. Ein Promi hat für mich keinen besonderen Status. Da gehe ich lieber mit Freunden aus und kann mich mit ihnen wunderbar unterhalten.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Stefan Heitzer: Da nennen ich gleich drei, die man immer wieder im Leben hört und alle in die gleiche Richtung gehen: "Das geht nicht", "das habe ich immer so gemacht" und "ich war das nicht".

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Stefan Heitzer: Eine hochwertige Lederjacke. Ich wollte schon immer so ein Teil haben. Die Jacke hat zwar 350 oder 400 Euro gekostet, aber ich habe sie mir trotzdem gegönnt.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Stefan Heitzer: Ich esse nicht so sehr süß. Aber bei einer Nachspeise kann ich schwach werden: Selbstgemachte Panna cotta mit Karamelsoße.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Stefan Heitzer: Am liebsten schaue ich bayerische Krimiserien wie "Der Bulle von Tölz" oder die "Rosenheim Cops". Die kann ich auch öfters reinziehen, selbst wenn ich weiß, wie das Ganze ausgeht. Bei Talkshows mit Politik als Thema schalte ich dagegen weiter.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Stefan Heitzer: Entspannen und chillen, wie junge Leute gerne sagen. Mit Freunden etwas Trinken gehen, gehört da auch dazu.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Stefan Heitzer: ... nichts anders machen. Ich bin ein Mensch, der nicht in die Vergangenheit zurückschaut, sondern in der Gegenwart lebt.

Letzte Woche bei "Kein Wort zum Sport":

Grafenwöhr

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