24.09.2021 - 17:02 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kreisliga Nord: Schlusslicht Neustadt gegen Kirchenthumbach gefordert

Die DJK Neustadt ist am Ende der Tabelle angelangt. Um sich aus dem Keller zu befreien, sind gegen Kirchenthumbach Punkte nötig. Erbendorf dagegen hofft auf den verspäteten Trainer-Effekt.

Aufsteiger DJK Neustadt (in Gelb) ist Letzter der Kreisliga Nord. Die jüngste Niederlage gegen Ebnath ließ die DJK abrutschen. Kommt am Sonntag gegen Kirchenthumbach die Wende?
von Redaktion ONETZProfil

DJK Neustadt – SC Kirchenthumbach So. 15 Uhr

Die Niederlage in Ebnath, gegen einen Konkurrenten, schmerzte die Neustädter besonders. Dadurch rutschte die DJK auf den letzten Platz. Trotzdem steckt man in der Kreisstadt nicht den Kopf in den Sand. Man hält zusammen und schaut nach vorne. Gegen den Gast als erfahrenes Kreisligateam will der Aufsteiger nach den Worten von Trainer Manfred Lederer darauf hinwirken, dass individuelle Fehler minimiert und insgesamt besser verteidigt wird. Neben einigen Akteuren muss Lederer nun auch Dennis Girke ersetzen, den es schwer erwischt hat.

FC Weiden-Ost – ASV Haidenaab So. 15 Uhr

Knapp verlor Weiden-Ost zuletzt in Kirchenthumbach. "Es war ein starker Gegner", sagt Trainer Florian Schrepel. Sonntag erwartet Schrepel das „gleiche Kaliber“ und macht zugleich deutlich, dass man auf Sieg spielt. "Wenn wir da nicht die Ärmel hochkrempeln, Konzentration und Leidenschaft auf den Rasen bringen, dann wird’s nichts", ahnt der Coach. Der ASV hat sich beim Remis gegen Vorbach im Auslassen von Chancen übertroffen und sich zudem mit der Verletzung von Spielführer Eigler den Punkt teuer erspielt. Beim FC Ost fehlt Torjäger Steeger berufsbedingt. Die spielerische Entwicklung beim ASV gehe in eine positive Richtung, sagt Stephan Veigl. Man will sich im oberen Mittelfeld festsetzen.

FC Vorbach – FC Tremmersdorf So. 15 Uhr

Der FC Vorbach, der das Derby in Haidenaab mit einem „schmeichelhaften“ Remis erfolgreich beendete, sieht sich im weiteren Derby gegen das Spitzenteam aus Tremmersdorf in einer angenehmen Rolle. Der personelle Engpass verbessert sich und zudem steht das Team des Aufsteigers um Michael Kaufmann ohne Druck da. Gästetrainer Norbert Ferstl weiß, dass es in Vorbach keine Geschenke abzuholen gibt. "Wir werden alles in die Waagschale für einen Sieg werfen", kündigt Ferstl an. Dass Kapitän Michi Diepold wieder dabei ist, damit rechnet Ferstl stark. Johannes Burkhard ist noch ein Spiel gesperrt. Ferstl hofft zudem auf die Unterstützung der Zuschauer.

SV Plößberg – TuS Hirschau So. 15 Uhr

SV-Trainer Tomas Schiener sieht angesichts der beim 2:2 bei Tabellenführer Tremmersdorf gezeigten Moral, dass sein Team nach überstandener „Personalkrankheit“ auf dem besten Weg der Besserung ist. Aber Sonnberger, Freundl, Walter, Reber und Lang fehlen erneut angeschlagen. "Es liegt eine gute Trainingswoche hinter uns, und die stimmt optimistisch für Sonntag", sagt Schiener. Mit der gezeigten Leistung gegen die DJK Weiden war Gästecoach Tobias Heindl schon zufrieden, mit dem Ergebnis von 0:1 keinesfalls. Das Team hat nun die Möglichkeit, das am Monte verpasste Erfolgserlebnis nachzuholen. Heindl weiß, dass sich die Gastgeber personell wieder freigeschwommen haben.

DJK Weiden – VfB Mantel So. 15 Uhr

Endlich sind wir nach drei Auswärtsspielen wieder mal zuhause am Flutkanal auf eigenem Geläuf", freut sich DJK-Trainer Stefan Krebs auf das Duell mit dem VfB Mantel. Da will man natürlich den Mantlern zeigen, wo der Bartl den Most holt. Der VfB kommt allerdings nach dem befreienden Sieg gegen Erbendorf mit gestärkter Brust und gewonnenem Selbstvertrauen nach Weiden. Außerdem sind bis auf Axel Junkers alle Mann an Bord von Trainer Bernd Rast. Ein Punktgewinn im Kopf und die Forderung „das Herz auf dem Platz lassen“, ist deshalb die Devise für das Match gegen die favorisierte DJK.

TSV Erbendorf – TuS Schnaittenbach So. 15 Uhr

Kein optimaler Start für den neuen, altbekannten TSV Coach Roland Lang. Gegen den VfB Mantel verspielte der TSV einen Punkt. Das Team ist Langs Analyse zufolge wegen der sportlichen Talfahrt verunsichert. Daran will Lang arbeiten. Ob das allerdings schon am Sonntag klappt, und schnelle Besserung eintritt, ist bei den Vorzeichen, dass Dumler, Klamt und Heindl verletzt sind, keinesfalls sicher. Immerhin: Schnaittenbach tut sich auf fremdem Platz schwer. "Zuhause hui, auswärts so lala", konstatiert TuS-Coach Ralph Egeter. Im Klartext: Er fordert auswärts endlich die gleiche Leistung wie als Heimteam. Egeter warnt aber, dass angeschlagene Boxer – er meint den TSV – gefährlich sein könnten.

FC Dießfurt – DJK Ebnath So. 15 Uhr

Zuhause brachte der FC Dießfurt meistens eine ordentliche Sohle auf den Rasen. Auswärts nicht, das zeigt die Klatsche in Schnaittenbach. Aber nun ist wieder „Heim“ angesagt und da will man sich den Gast zurechtlegen. Doch die Gäste kommen mit gesteigertem Selbstbewusstsein an. Der Heimsieg gegen die DJK Neustadt/WN war für Ebnath Balsam auf die geschundene Seele. Die Lage ändert sich personell für das Trainergespann Hautmann/Söllner nicht. Johannes Reiß (gesperrt), Andre Bammes (Beruf), Andreas Mai, Lukas Schenkl (verletzt) und Sebastian Bayer (Urlaub) fehlen weiterhin. Doch die Nachrücker machen ihre Sache gar nicht schlecht.

 

 

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