Kreisliga Nord: Starker SV Kohlberg zum Aufsteigerduell beim TSV Reuth

Weiden in der Oberpfalz
05.08.2022 - 12:15 Uhr

Zwei Spiele, zwei Siege: Der Saisonstart ist dem SV Kohlberg in der neuen Umgebung prächtig gelungen. Doch auch der kommende Gegner, Mit-Aufsteiger TSV Reuth, schlägt sich bislang sehr ordentlich.

Moritz Lang und Philipp Ertl (rote Trikots) von der DJK Weiden gingen in der Vorwoche als Sieger aus dem Duell mit dem FC Vorbach (im Bild Nico Lautner) hervor.

Die Saison in der Kreisliga nimmt wieder Fahrt auf und damit auch unisono das Jammern der Trainer, die teils auf drei oder vier Urlauber verzichten müssen. Aber da dies alle Vereine betrifft, relativiert und gleicht sich das wieder aus.

SpVgg Schirmitz – FC Tremmersdorf Sa. 17.30

SpVgg-Coach Turan Bafra sieht zwei Unachtsamkeiten als Ursache für die Niederlage in Kulmain. Für Bafra ist der Gast Topfavorit auf die Meisterschaft. Gespickt mit einer starken Offensive und vielen Individualisten. "Wir spielen daheim, wollen Wiedergutmachung und haben einen klaren Matchplan", sagt Bafra. Ein Aspekt daraus lautet: dagegenhalten. Zwei Heimspiele mit Anlaufschwierigkeiten ärgern die beiden FC-Trainer Norbert und Christian Ferstl. Und dies, obwohl am Ende jeweils ein Sieg stand. Die hohe Hürde Schirmitz wollen Diepold, Kutzer und Co fehlerfrei überspringen. Trotz Stotterns hat man den Motor ins Laufen gebracht, und der soll auf keinen Fall einen Kolbenfresser in Schirmitz bekommen.

TSV Reuth – SV Kohlberg So. 15.00

Zwei Aufsteiger, die in der höheren Liga angekommen sind. Nun folgt das direkte Treffen. Beim Gastgeber sagt Abteilungsleiter Hans Stangl, dass er nach dem Remis in Dießfurt seinem Team auf die Schulter klopft. Die Stärken und Schwächen des Gegners würde man am Torverhältnis ausmachen. Sein Gegenüber Martin Lehner ist natürlich oben auf. Zwei Spiele, sechs Punkte – mehr geht nicht. Mit einem Punkt will man das kommende schwere Programm abfedern, weil sich einige Akteure in den Urlaub verabschieden. Für Sonntag sind Harbig und Forster ist fraglich.

FC Dießfurt – DJK Weiden So. 15.00

Für FC-Trainer Wolfgang Stier war der Reuther Ausgleich in der Nachspielzeit ärgerlich. Aber es hat schon besser geklappt. Die Rädchen greifen besser ineinander. Man sei weiter im Umstellungsprozess. "Wir müssen defensiv stabiler und kompakter auftreten", fordert Stier. Angesichts der Umbauphase wäre Stier mit einem Punkt zufrieden. Fussel wird wieder dabei sein. Beim Gast hat der Sieg gegen Vorbach wieder Einiges zurechtgerückt. Nun fährt die DJK zu einem Gegner, der nach Ansicht von Trainer Stefan Krebs schwer zu bespielen ist. "Wichtig ist, dass wir vorne wieder konsequent auftreten."

VfB Mantel – TSV Eslarn So. 15.00

Vorfreude herrscht beim VfB auf das erste Heimspiel vor, berichtet Trainer Philipp Siegert. Das Team stabilisiert sich und ist schon gut drauf, was es auch in Erbendorf mit dem Punktgewinn gezeigt hat. Nun will man gegen den Aufsteiger einen weiteren Schritt nach vorne machen. Beim Gast ist Trainer Bernd Häuber nach dem Sieg gegen Kirchenthumbach guter Dinge. Er stellt sein Team auf einen kämpferisch starken VfB ein. Deshalb fordert er eine optimale Einstellung von seinen Mannen. "Die Urlauber sind wieder da, und die Nachwuchsspieler dürfen jetzt auch erstmals auch spielen", kündigt Häuber an.

FC Vorbach – SV Kulmain So. 15.00

Der FC hat im dritten Aufeinandertreffen gegen die DJK Weiden wieder den Kürzeren gezogen. Die kämpferische Leistung war für Trainer Michael Kaufmann nicht zu kritisieren. Diese gilt es gegen den Bezirksligaabsteiger wieder aufs Feld zu bringen. Gästetrainer Elvir Zekic sieht als Grund für den Sieg gegen Schirmitz die durch Einwechslungen gute zweite Hälfte. Daran will man vor allen in der Defensive anknüpfen. "Wir wollen uns wieder mannschaftlich geschlossen präsentieren und hoffen, die Ausfälle durch neu in den Kader kommende Spieler zu kompensieren", sagt Zekic.

SC Kirchenthumbach – SV Plößberg So. 15.00

Schon gegen Erbendorf und nun auch in Eslarn hat sich der SC vier Gegentore geleistet. Da ist für Trainer Daniel Klempau klar, wo es den Hebel anzusetzen gilt. Am Sonntag steht daher der erste Dreier auf der Agenda. Der Gast ist schon wieder da, wo er keinesfalls hinwollte. Es läuft nicht gut. Der späte Gegentreffer und damit die Niederlage gegen Kohlberg haben das verdeutlicht. Das Plößberger Konto ist noch punktlos. Jetzt muss die Wende her – warum nicht in Kirchenthumbach?

ASV Haidenaab – TSV Erbendorf So. 17.00

Drei Jahre ist es her, als der ASV gegen Erbendorf mit 5:3 gewann. Danach ging nichts mehr. Der Grund ist Erbendorfs Stürmer Sandro Hösl, der den ASV immer im Alleingang erledigte. "Den müssen wir diesmal neutralisieren", ist sich Trainer Klaus Schinner sicher. Mit Blick auf die Vorwoche gilt es, Özkan und Hörath zu ersetzen. Die zwei Punkte bisher sind für TSV-Trainer Roland Lang um untersten Level. "Die Chancen vorne nutzen und hinten kompakt stehen", warnt Trainer Roland Lang, dass sein TSV ohne signifikante Leistungssteigerung erstmals verlieren wird.

 
 

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