13.05.2022 - 13:36 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Kreisliga Nord: VfB Mantel und DJK Neustadt mit letzter Chance

Gelingt der DJK Neustadt (im Bild Armin Peter) ein Befreiungsschlag? Der Tabellenvorletzte der Kreisliga Nord benötigt gegen den ASV Haidenaab unbedingt einen Sieg.
von Ernst FrischholzProfil

FC Weiden-Ost - FC Dießfurt Sa. 17 Uhr

"Auch nach der Meisterschaft wollen wir einen erfolgreichen Abschluss zu Hause gegen Dießfurt haben", sagt Ost-Trainer Florian Schrepel, der seiner Mannschaft einmal mehr Respekt zollt. "Meine Mannschaft haut jedes Spiel alles rein und hat sich den Aufstieg hart erarbeitet." Der Gast hat mit dem 1:0 gegen Kirchenthumbach seine Hausaufgabe gemacht, steht aber nun vor einer schier unüberwindbaren Hürde. Das Team von Trainer Wolfgang Stier ist immer noch personell gebeutelt, kann jedoch befreit aufspielen.

DJK Neustadt - ASV Haidenaab So. 15.00

Für die DJK geht es um alles oder nichts. Die Watschn gegen Meister Weiden Ost abzuhaken, das fordert Trainer Manfred Lederer. Jeder seine Akteure müsse alles aus sich herausholen, denn weniger als ein Sieg steht nicht zur Diskussion. Hoffentlich sind alle Spieler so entschlossen wie ihr Coach. Der ASV hat mit dem Sieg in Tremmersdorf ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf gesetzt. Mit der zuletzt über sich hinauswachsenden Mannschaft will man den Klassenerhalt eintüten.

VfB Mantel - FC Vorbach So. 15.00

Abgesang oder Hoffnung - der VfB Mantel steht vor einem entscheidenden Heimspiel. Es könnte das vorerst letzte in der Kreisliga sein. Die Mannschaft hat heuer noch keinen einzigen Zähler eingesammelt, da dürfte die Abstiegsrelegation das Höchste der Gefühle sein – außer das Team von Trainer Stubenvoll springt über seinen Schatten. Beim 3:3 gegen Hirschau hat FC-Coach Michi Kaufmann klar erkannt, dass es die Stellschrauben hinten anzusetzen gilt. Total zufrieden mit der Saison, will der FC aber keineswegs zurückstecken. Die personelle Situation ist mit dem Fehlen von Barthelmann, Radke, Schröder und L. Wiesnet aber angespannt.

TuS Schnaittenbach - SV Plößberg So. 15.00

Mit dem Remis bei der DJK Weiden kann TuS-Trainer Ralph Egeter gut umgehen, auch wenn man in der Schlussminute einen Elfer versemmelt hat. Bei zwei Punkten Vorsprung im Kampf um den Relegationsplatz verspürt man keinen Druck, dies wohl auch aufgrund der Heimstärke. Die in Weiden stotternde Tormaschine soll wieder angeworfen werden. Dem nach der Winterpause zunächst total von der Rolle befindlichen SV Plößberg hat Trainer Mo Dal wieder Leben eingehaucht. Der Sieg gegen Mantel dürfte schon der Befreiungsschlag gewesen sein, so dass der SV ohne Druck seine minimale Chance suchen wird.

TuS/WE Hirschau - FC Tremmersdorf So. 15.00

Auf der Ehenfelder Löschenhöhe verabschiedet sich das Team von Trainer Tobias Hösl von den eigenen Zuschauern. Nach dem 3:3 in Vorbach hat man vier Siege und zwei Unentschieden in den letzten Spielen gesammelt, das gibt Selbstvertrauen. Alexander Pfab und Johannes Köck werden wohl fehlen. Offensichtlich geht dem FC Tremmersdorf angesichts nur eines Punktes aus den letzten drei Spielen die Puste aus. Man will dennoch die letzten zwei Spiele mit größtmöglichem Elan bestreiten, um die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte positiv zu beenden.

DJK Ebnath - DJK Weiden So. 15.00

Vor seinem Publikum will sich die DJK Ebnath mit einer guten Leistung aus der Kreisliga verabschieden. Egal, wer letztendlich zur Verfügung steht – jeder sollte alles für ein gutes Ergebnis tun. Wer von den sechs bisher eingesetzten Torhütern zwischen den Pfosten steht, entscheidet sich kurzfristig. Die Gäste haben im Spitzenspiel gegen Schnaittenbach vor allem in der zweiten Hälfte eine gute Leistung gebracht. Der Zug nach vorne ist abgefahren, aber Trainer Stefan Krebs kann damit leben. An Aufstieg war so und so nicht gedacht. Platz drei oder vier, das wäre für die DJK eine Krönung der Saison.

SC Kirchenthumbach - TSV Erbendorf So. 15.00

"Das 0:1 gegen den FC Dießfurt war ärgerlich", sagt SC-Coach Daniel Klempau. Er würde gerne als Fünfter ins Ziel gehen. Die Chance dazu bietet sich immer noch. Vorausgesetzt, das Team setzt im letzten Heimspiel ein positives Zeichen. Ein solches gab der TSV letztes Wochenende von sich und hat Absteiger Ebnath mit acht Treffern abgeschossen. Trainer Roland Lang will versuchen, die Abwehr stabil zu halten, denn nach vorne geht immer was.

 
 

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