11.06.2021 - 15:21 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Neues Spielsystem: Kreisspielleiter Kellner will nichts übers Knie brechen

Bis zum Saisonstart im Fußballkreis Amberg/Weiden am 24./25. Juli sind es nur noch wenige Wochen. Kreisspielleiter Albert arbeitet deshalb mit Hochdruck an den Rahmenbedingungen und Eckdaten. Noch sind einige Baustellen offen.

Einteilung der Ligen, Fragen zum Spielsystem: Kreisspielleiter Albert Kellner muss in diesen Tage viel telefonieren.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Es sind zwei große Fragen, welche die Vereine im Fußballkreis Amberg/Weiden sechs Wochen vor dem Saisonstart vor allem beschäftigen. Wie lautet die Einteilung in den unteren Klassen? Und mindestens genauso wichtig: Mit welchem Spielsystem nehmen die einzelnen Ligen den Spielbetrieb auf?

Für die Kreisliga und Kreisklasse gab Kreisspielleiter Albert Kellner bereits vor Wochenfrist die Zusammensetzung bekannt. Offen war lediglich noch, in welcher Liga die neue Spielgemeinschaft SV Sorghof/FV Vilseck sowie die DJK Seugast antreten werden. Nun steht fest: Beide Mannschaften spielen in der Kreisklasse West, die damit genau wie die Kreisklasse Süd 14 Teams aufweist. Die Kreisklasse Ost geht mit 13 Mannschaften an die Startlinie.

Noch in der Lösungsfindung befindet sich Kellner in Sachen A- und B-Klasse. Im Gegensatz zur Kreisklasse gibt es hier einen Überhang "Weidener Vereine". Kellner will die Gespräche mit "Wechsel-Kandidaten" bis nächsten Dienstag/Mittwoch abschließen und dann die Einteilung der beiden Klassen bekanntgeben. Fest steht: In der A-Klasse wird es wieder vier Gruppen geben, auch wenn mit insgesamt 53 Mannschaften die Sollstärke von 56 nicht ganz erreicht wird. Anders sieht die Situation in der B-Klasse aus: Hier stehen nur noch 37 Mannschaften auf dem Meldebogen. "Es wird eine Amberger und zwei Weidener B-Klassen geben", kündigt Kellner an.

Wenn es nach dem Kreisvorsitzenden geht, soll es im Spieljahr 2021/22 keine Experimente geben, was den Spielmodus betrifft. "Ich glaube nicht, dass hier ein Schnellschuss Sinn macht. Es gibt einfach zu viel Gesprächsbedarf und Unwägbarkeiten", meint Kellner. "Es wäre der falsche Weg, jetzt sofort etwas über das Knie zu brechen." Welche Spielsysteme möglich wären, will Kellner den Vereinen im Kreis Amberg/Weiden dennoch zeitnah in einer Online-Videokonferenz darlegen. Es wird dabei keine Abstimmung erfolgen, sondern ein sogenanntes Meinungsbild eingeholt.

Kellner wäre es am liebsten, wenn die Ergebnisse daraus als Grundlage für Beratungen dienen, mit welchem Modus man dann die Saison 2022/23 bestreiten will. "Bei den Beratungen müssen wir die Vereine mitnehmen. Veränderungen werden den Spielbetrieb auf Jahre hinaus prägen." Sollte sich in der einen oder anderen Liga bereits für 2021/22 der Wunsch nach einer Reform des Spielsystems abzeichnen, will sich Kellner dem nicht verschließen: "Ich glaube nicht, dass dies der Wille der Mehrheit ist. Aber wenn, dann werden wir flexibel sein müssen und versuchen, dies umzusetzen." Allerdings drängt die Zeit, bis Ende Juni muss die Einholung des Meinungsbildes abgeschlossen sein.

Kreis Amberg/Weiden: Ende Juli geht's los

Amberg
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