23.09.2021 - 19:39 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Nur eine spannende Frage bei der SpVgg SV Weiden vorm Freitagspiel in Neukirchen

Die Konstanz der SpVgg SV Weiden raubt der Landesliga Mitte bislang jegliche Dramatik an der Spitze. Zwischen Weidens Pfosten dagegen bleibt es weiter spannend.

Sven Kopp (links) will auch in Neukirchen am Hl. Blut ganz aufmerksam verteidigen. Die SpVgg SV Weiden ist im Bayerischen Wald zu Gast.
von Sebastian SchellProfil

Nach zwölf Spieltagen ist die Tabelle der Landesliga Mitte erstmals begradigt. Sämtliche Nachholpartien sind absolviert und die SpVgg SV Weiden thront weiter souverän mit acht Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze.

Damit dies auch so bleibt wäre ein Sieg am Freitagabend, 24. September um 19.15 Uhr beim SV Neukirchen beim Heiligen Blut von Vorteil. „ Schön langsam formiert sich das Feld und die Tabelle hat immer mehr Aussagekraft. Wir schauen aber von Spiel zu Spiel und wissen, dass die nächste Aufgabe kein Zuckerschlecken wird,“ analysiert SpVgg-SV-Trainer Andreas Scheler die Situation. In der Tat gibt es durchaus angenehmere Auswärtspartien als die in Neukirchen. Gerade, weil die traditionell mit vielen Legionären gespickte, Mannschaft von Trainer Konrad Früchtl in dieser Spielzeit bisher starke Leistungen bringt. Tabellenplatz fünf liegt weit über den erwarteten Saisonziel Klassenerhalt. „In Neukirchen war es aufgrund der Umstände dort immer schwer zu punkten. Wir werden schon alles abrufen müssen, um erneut zu siegen,“ weiß Scheler.

Bisher gelang das seiner Truppe elfmal in zwölf Spielen. Die Vorzeichen, dass das Dutzend heute Abend vollgemacht werden könnte, stehen gut. Neben den längeren Ausfall von Michael Busch wird wohl nur Josef Rodler fehlen, der krankheitsbedingt immer noch angeschlagen ist. Im Tor wird Scheler weiterhin von Spiel zu Spiel entscheiden, wer zwischen den Pfosten steht. Nachdem Marko Smodlaka lange Zeit eine sicherere Bank war, hütete beim 3:1 gegen den TSV Kareth-Lappersdorf Michael Heisig das Weidener Gehäuse. „Ich bleibe dabei, dass beide hervorragende Torhüter sind und momentan auch im Training sehr gut arbeiten. Beide haben sich Spielzeit verdient, weswegen ich mich da auf keine klare Nummer eins festlegen möchte,“ erklärt Scheler, dessen „Tendenz in Neukirchen leicht zu Michael Heisig geht.“

 

 

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