10.10.2019 - 17:26 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Die Oberpfälzer Hoffnung beim Ironman Hawaii

Es ist schon die vierte Teilnahme, doch der Ironman auf Hawaii bleibt für Lothar Richthammer etwas besonderes. In diesem Jahr gibt es dafür gleich mehrere Gründe.

Eine seiner letzten Laufeinheiten vor dem Ironman auf Hawaii absolvierte Lothar Richthammer nochmals auf der Wettkampfstrecke
von Wolfgang Würth Kontakt Profil

279 deutsche Starter wollen sich am Samstag von einem Kanonenschuss auf die Strecke der Ironman-WM auf Hawaii schicken lassen – so viele wie noch nie. Die Oberpfalz vertritt allerdings nur ein Triathlet. Lothar Richthammer vom Laface-Team Weiden geht zum vierten Mal an den Start des Rennens auf Big Island. In diesem Jahr trägt er die Startnummer 626. Verfolgen lässt sich Richthammers Rennen über den "Live-Tracker" auf der Veranstalter-Seite im Netz.

https://eu.ironman.com/triathlon/coverage/athlete-tracker.aspx?race=worldchampionship&y=2019#/tracker/RRHV8SEU

Nach seinem starken Auftritt im Jahr 2017 muss Richthammer im Gespräch mit Oberpfalz-Medien die Erwartungen für den Samstag allerdings dämpfen: „Leider bin ich seit dem Ironman Frankfurt im Juli wegen länger andauernden Verletzungen nicht mehr so richtig in die Gänge gekommen“, berichtet der Sportler.

Weiden in der Oberpfalz

Sowohl das Laufen als auch das Radfahren sind ihm schwer gefallen, waren wegen der Verletzung teils gar nicht möglich. Positiv stimmt den Weidener allerdings, dass er seit einigen Tagen schmerzfrei ist, dem Start steht also nichts im Weg. Das fehlende Training werde er aber wohl sicher bemerken: Die Vorgabe lautet deshalb in diesem Jahr eher: „Irgendwie ins Ziel kommen.“

Trüben lässt sich Richthammer seinen Aufenthalt im Triathleten-Himmel Hawaii ohnehin nicht. Seit 27. September ist er auf der Insel, feierte dort zwei Tage später seinen 60. Geburtstag. Durch die frühe Anreise konnte er miterleben, wie sich der Ort Kona vom etwas verschlafenen Urlauber-Städtchen in die Hauptstadt der Triathlon-Welt verwandelt hat.

Bei der Ankunft war noch alles gelassen und entspannt, beschreibt Richthammer. „Inzwischen rollen unzählige Hightech-Räder durch den Ort, jeden Teilnehmer steht der Respekt vor dem Rennen ins Gesicht geschrieben.“ Bei den letzten Einheiten auf der Wettkampfstrecke freute sich Richthammer über triathletenfreundliches Wetter: „Es ist zwar heiß wie immer, zuletzt war aber der Wind relativ schwach.“ Vor allem auf dem Rad würden es diese Bedingungen wesentlich einfacher machen. Richthammer hätte deshalb nichts dagegen, wenn „diese Flaute“ noch einige Zeit anhalten würde.

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