05.03.2021 - 18:32 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Oberpfalzderby bei den Blue Devils

Die Rollen sind klar verteilt: Die Eisbären Regensburg reisen am Sonntag als großer Favorit nach Weiden. Für die Blue Devils kommt erschwerend hinzu, dass gegen das Spitzenteam der Oberliga Süd die beiden etatmäßigen Torhüter ausfallen.

Die Blue Devils empfangen am Sonntag die Eisbären Regensburg zum dritten Oberpfalzderby in dieser Saison. Die Gäste, die bereits die ersten beiden Spiele (4:2 zu Hause und 4:1 in Weiden) für sich entschieden haben, reisen als Favorit an. Das Bild zeigt eine Szene mit Marius Schmidt (blaues Trikot) aus der Partie 20. November 2020 in der Hans-Schröpf-Arena.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Wegen der Absage der Partie am Freitag in Peiting - der ECP befindet sich wegen Corona-Infektionen zum dritten Mal in dieser Saison in Quarantäne - sind die Blue Devils am Wochenende nur einmal im Einsatz. Am Sonntag um 17 Uhr gastieren die Eisbären Regensburg in der Weidener Hans-Schröpf-Arena. Im Duell Zehnter gegen Zweiter sind die Gäste, die nach dem Punkte-Quotienten sogar Tabellenführer sind, klar favorisiert.

"Regensburg hat eine läuferisch gute Mannschaft. Wir müssen die ersten beiden Reihen stoppen", erklärte Devils-Trainer Kim Collins, der festgestellt hat, dass die Stimmung in seiner Mannschaft besser geworden sei. Nun gelte es, "das auch aufs Eis zu bringen".

Allerdings fallen mit Philip Lehr und Luca Endres die beiden etatmäßigen Keeper verletzt aus. Über Art und Schwere der Verletzungen sowie die Ausfalldauer machte der Verein keine Angaben. Lehr war am vergangenen Sonntag im Match gegen den EV Lindau nach dem ersten Drittel in der Kabine geblieben. "Er hat ein Knie an den Kopf bekommen", hatte Kim Collins nach dem 4:2-Sieg in der Pressekonferenz gesagt. Das Torhüter-Duo bilden am Sonntag Förderlizenzgoalie Timon Bätge und Juniorenkeeper Johannes Lindmeier. Stand Freitag gebe es keine weiteren Ausfälle. Bei den Formationen werde es keine Veränderungen geben, kündigte der Weidener Trainer an. Das bedeutet, dass Philipp Siller als 13. Stürmer erneut pausieren muss.

Das Interview mit dem Devils-Sponsor

Plößberg

Die Eisbären Regensburg liefern sich mit den Selber Wölfen einen spannenden Zweikampf um Platz eins. Wer nach Abschluss der Hauptrunde am 16. März die Nase vorne hat, startet von der optimalen Ausgangsposition aus in die Play-offs. Die Eisbären können in Weiden nicht in Bestbesetzung antreten. Die Verteidiger Tomas Gulda und Lars Schiller fallen weiterhin aus, der Einsatz von Angreifer Tomas Schwamberger ist fraglich. Zwischen den Pfosten setzt Trainer Max Kaltenhauser auf Peter Holmgren. Besonders aufpassen müssen die Blue Devils laut Kim Collins auf die ersten beiden torgefährlichen Reihen. Den Paradeblock bilden die beiden Tschechen Nikola Gajovsky und Richard Divis sowie Lukas Heger. Im zweiten Angriff stürmen Erik Keresztury und Constantin Ontl zusammen mit dem 39-jährigen Routinier Peter Flache.

Das Duell zwischen den Oberpfälzer Rivalen ist die dritte Auflage in dieser Saison. Die ersten beiden Spiele gewannen die Eisbären, zu Hause mit 4:2 und in der Hans-Schröpf-Arena mit 4:1.

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