Platz bei der SpVgg SV Weiden auswärts endlich der Knoten?

Weiden in der Oberpfalz
23.09.2022 - 14:07 Uhr

Weg vom letzten Platz der Auswärtstabelle möchte die SpVgg SV Weiden. Bei einem aufstrebenden Gegner bieten sich Trainer Rüdiger Fuhrmann personell ungewohnt viele Alternativen.

Paul Weidhas steht nach seiner Rückkehr aus Kanada wieder im Aufgebot der SpVgg SV Weiden.

Einen neuen Versuch startet die SpVgg SV Weiden, um den ersten Auswärtssieg der Saison einzufahren. Die kurze Reise führt dabei am Samstag, 24. September, zur SpVgg Bayern Hof. Anstoß ist um 15 Uhr.

„Wir müssen unsere spielerische Stärke auch auswärts auf den Platz bringen und wollen natürlich endlich den ersten Sieg holen,“ umschreibt Trainer Rüdiger Fuhrmann seine Erwartungen an das siebte Auswärtsspiel der laufenden Spielzeit. "Es wäre wichtig, nach einem guten Heimauftritt auch mal nachlegen zu können. Auswärts haben wir Nachholbedarf."

Seine Elf hatte zuletzt einmal mehr im heimischen Stadion überzeugt und nach schwachem Beginn das Spiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg nach dem Seitenwechsel zu einem 4:1-Sieg gedreht. Dass der Start aber wieder verschlafen wurde, ärgert Fuhrmann: „Wir kommen zuletzt immer sehr spät in die Partie. Zuhause konnten wir das korrigieren. Wir müssen aber von Beginn an wacher sein.“

Das gilt auch gegen den heutigen Gegner SpVgg Bayern Hof. Vor wenigen Wochen noch waren die Oberfranken abgeschlagen und zusammen mit dem 1. FC Geesdorf weit weg vom Rest des Feldes. Einen Trainerwechsel, drei Spiele und sieben Punkte später hat Hof zwar immer noch den vorletzten Platz inne, den Kontakt zum hinteren Mittelfeld der Liga aber wieder hergestellt. Am vergangenen Wochenende feierte Neu-Trainer Mikheil Sajaia, der Perparim Gashi Mitte August auf der Kommandobrücke ablöste, einen spektakulären 4:3-Erfolg bei der ambitionierten DJK Ammerthal. Die Hofer sind somit ganz anders zu erwarten als im Duell beim Pokalturnier des FC Vorwärts Röslau im Juli, als die SpVgg SV knapp mit 3:2 gewann.

Sajaia ist im Übrigen in Weiden kein Unbekannter. Der mittlerweile 45-jährige Georgier stand 2009 im Kader der Weidener Mannschaft, die Bayernliga-Meister wurde und den Aufstieg in die Regionalliga schaffte.

„Wir sind gewarnt und haben die ansteigende Formkurve des Gegners natürlich registriert. Wir nehmen das Spiel als ein Derby an und müssen dagegenhalten“, so Fuhrmann. Der Weidener Chefcoach hat personell die Qual der Wahl, weil Paul Weidhas nach seiner Rückkehr aus Kanada in den Kader zurückkehrt. Zudem gibt es dank der wieder fitten Josef Rodler und Michael Jonczy mehr offensive Optionen im Kader. Lediglich Martin Ruda ist fraglich, ihn plagen Leistenprobleme.

 
 

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