12.02.2020 - 19:12 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Regensburg macht's spannend

Die Eisbären holen sechs Punkte gegen Spitzenreiter Memmingen. Damit ist das Rennen um Rang eins in der Eishockey-Oberliga Süd wieder offen. Noch enger geht's aber im Kampf um den letzten Play-off-Platz zu.

Die Blue Devils zogen zuletzt gegen den EV Lindau zwei Mal nach Verlängerung den Kürzeren (Szene mit Tomas Knotek und Marco Pronath, hinten, beim 6:7 am vergangenen Sonntag). Die nächsten Gegner der Weidener sind die Selber Wölfe und der EV Füssen.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

2:1 in der Donau-Arena, 4:2 im Allgäu: Die Eisbären Regensburg (3./78 Punkte) haben im Doppel-Vergleich mit Tabellenführer ECDC Memmingen (1./84) sechs Zähler geholt und damit das Rennen an der Spitze der Eishockey-Oberliga Süd wieder spannend gemacht. Der zuvor stattliche Zehn-Punkte-Vorsprung der Memminger auf den Deggendorfer SC (2./79) ist auf fünf Zähler geschrumpft. Acht Spiele vor Ende der Meisterrunde liegen auch die Starbulls Rosenheim (4./75) noch in Lauerstellung.

Am Wochenende kommt es erneut zu zwei Schlagerspielen unter den "Top 3". Am Freitag empfangen die Eisbären den Deggendorfer SC, am Sonntag müssen die Niederbayern nach Memmingen. Da Rosenheim in Lindau und gegen Selb vermeintlich leichtere Aufgaben hat, könnte die Spitzengruppe noch enger zusammenrücken.

Blue Devils am Freitag in Selb

Doch Selbstläufer werden die Spiele beim EV Lindau (9./54) und zu Hause gegen die Selber Wölfe (8./55) für die Starbulls mit Sicherheit nicht. Denn beide Teams kämpfen zusammen mit den Blue Devils Weiden (10./53) um den letzten Play-off-Platz. Für die Weidener, die zuletzt gegen Lindau von den angestrebten sechs Punkten nur zwei holten, steht am Freitag fast schon ein Endspiel auf dem Programm. Die Truppe von Trainer Ken Latta darf das Derby in Selb auf keinen Fall verlieren, sonst wird der Einzug in die Play-offs immer unwahrscheinlicher. Doch auch die Wölfe stehen unter Druck: Unter dem neuen Trainer Herbert Hohenberger, der bei seinem Amtsantritt Platz sechs als Ziel ausgegeben hatte, sind die Oberfranken nach drei Spielen noch ohne Sieg. Zuletzt gab es zwei Niederlagen gegen den SC Riessersee (5./68), neben Regensburg das einzige Team mit einem Sechs-Punkte-Wochenende. Inzwischen hat Selb auf den EC Peiting (7./63) acht und auf den EV Füssen (6./65) zehn Punkte Rückstand. Für die Blue Devils hat es auch die zweite Aufgabe in sich. Am Sonntag kreuzt der starke Aufsteiger Füssen in der Hans-Schröpf-Arena auf.

Die Liste der Topscorer führt weiter Brad Snetsinger von Spitzenreiter Memmingen mit 77 Punkten an. Dahinter folgen der Regensburger Richard Divis (73), der Selber Ian McDonald und der Garmischer Eetu-Ville Arkiomaa (beide 71) sowie der Weidener Tomas Rubes (67.). Bei den Torjägern liegt Divis mit 34 Treffern an der Spitze, vor dem Deggendorfer Thomas Greilinger und Snetsinger (beide 32). Bemerkenswert ist, dass der lange verletzte Greilinger 14 Spiele weniger hat als die beiden Konkurrenten. Rubes ist mit 29 Toren Vierter.

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