03.05.2022 - 13:41 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Schopper zum Deggendorfer SC

Der gebürtige Weidener, der im Nachwuchs des 1. EV Weiden ausgebildete wurde, wechselt vom DEL-Club Straubing Tigers zum Süd-Oberligisten Deggendorfer SC. Der 37-jährige Verteidiger spielte 17 Jahre in der DEL.

Benedikt Schopper (rechts) im Trikot der deutschen Nationalmannschaft: Der gebürtige Weidener wechselt von den Straubing Tigers zum Deggendorfer SC.
von Externer BeitragProfil

Mit dem 37-jährigen Benedikt Schopper meldet Süd-Oberligist Deggendorfer SC den vorerst letzten Neuzugang für die Saison 2022/23. Der Defensivverteidiger bringt die Erfahrung aus 17 Spielzeiten und 797 Partien (133 Punkte) in der DEL mit. 2014 wurde der gebürtige Weidener mit dem ERC Ingolstadt Deutscher Meister. Die letzten vier Jahre verbrachte Schopper, der aus dem Nachwuchs des 1. EV Weiden kommt, bei den Straubing Tigers. Neben den Spielen in der DEL stehen auch 13 internationale Einsätze in der Champions-Hockey-League und 32 A-Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft im Lebenslauf des Linksschützen.

„In Deggendorf hat der gebürtige Weidener schon seit längerem seinen Lebensmittelpunkt gefunden. In einer benachbarten Ortschaft hat sich Schopper ein Haus gebaut und seine Kinder sind längst im Nachwuchs des DSC integriert. Neben seinem Engagement in der Oberliga wird er seine Erfahrung fortan auch in der Nachwuchsarbeit einbringen und seine Trainerlaufbahn parallel starten“, erklärte der DSC in der Pressemitteilung. Darin wird der Sportliche Leiter Thomas Greilinger, zu Ingolstädter Zeiten Teamkollege von Schopper, zitiert: „Ich bin sehr froh, dass es jetzt mit der Verpflichtung geklappt hat. Er ist zwar kein Scorer, sondern ein Spieler, der seine Qualitäten in der Defensive hat. Mit seiner Erfahrung wird er definitiv eine Führungsrolle in der Mannschaft einnehmen.“

Für Schopper selbst ist der Wechsel nach Deggendorf mit etwas Zwiespalt verbunden: „Ich hatte vor Jahren eigentlich den Plan, nach meiner DEL-Karriere zu meinem Heimatverein nach Weiden zurückzukehren. Allerdings hat sich mein Lebensmittelpunkt in den letzten Jahren so verändert, dass ich hoffe, dass das auch die Fans in Weiden verstehen und akzeptieren können. Für mich ist das aus aktueller Sicht die beste Option.“

 
 

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