Sechs-Punkte-Spiel für SpVgg SV Weiden

Weiden in der Oberpfalz
16.09.2022 - 15:19 Uhr

Gegen einen direkten Tabellennachbarn möchte die SpVgg SV Weiden an die zuletzt guten Heimleistungen anknüpfen. Personell gibt es nur positive Neuigkeiten.

Kommunikation ist die halbe Miete - Trainer Rüdiger Fuhrmann (rechts) wünscht sich einen Sieg im wichtigen Heimspiel gegen Don Bosco Bamberg.

Zu Hause ist es doch am schönsten: Nach diesem Motto agiert Bayernliga-Aufsteiger SpVgg SV Weiden in der laufenden Spielzeit, sammelte sie doch zehn von elf Zählern auf ihrem Konto im eigenen Stadion. Platz sieben in der Heimtabelle und eine Serie von vier Heimspielen ohne Niederlage sollen auch am Samstag, 17. September, ab 15 Uhr gegen die DJK Don Bosco Bamberg verteidigt werden.

Weil mit dem punktgleichen Tabellennachbarn (15.) zudem ein direkter Konkurrent im Abstiegskampf bei den Nordoberpfälzern (16.) gastiert, fordert Trainer Rüdiger Fuhrmann einen Sieg von seinem Team: „Man hat gesehen, dass es in dieser Liga keine Mannschaften gibt, die im Vorbeigehen zu schlagen sind. Bamberg besitzt ein Team, dass sich auf den Gegner einstellen kann und gute Einzelspieler hat. Wir müssen gewarnt sein, wollen aber unbedingt gewinnen.“

Die Max-Reger-Städter lieferten in der Vorwoche bei der 1:4-Niederlage in Erlangen gerade im ersten Durchgang eine schwache Partie ab, in der die Mittelfranken mit drei Treffern bereits für klaren Verhältnisse sorgten. Die Diskrepanz der Leistungsschwankungen zu Hause und auswärts ist laut Co-Trainer Oliver Eckl in der Kabine kein großes Thema: „Wir sind immer noch ein Aufsteiger, das darf man nicht vergessen. Gerade für unsere junge Mannschaft ist es im Sparda-Bank-Stadion mit einer guten Kulisse im Rücken einfacher, um mutig zu agieren.“

Mit der DJK Don Bosco Bamberg gastiert ein etablierter Bayernligist am Wasserwerk. Wie in den letzten Jahren steht auch heuer als oberstes Ziel der Klassenerhalt auf der Agenda von Trainer Andreas Baumer, der auf eine Mischung aus jungen, talentierten Spielern und erfahrenen Akteuren, wie Torjäger Dominik Sperlein (7 Saisontore) setzt.

Treffsichere Stürmer hatte die SpVgg SV zuletzt vor allem im Lazarett. Diese machen aber allesamt Fortschritte: Josef Rodler und Michael Jonczy fehlen zwar weiterhin, befinden sich aber wieder im Lauftraining. Ihr Einsatz demnächst ist absehbar. Paul Weidhas ist seit Donnerstag wieder zurück in Deutschland, steigt nächste Woche wieder ins Training ein und fehlt somit letztmals urlaubsbedingt. Erol Özbay kehrt bereits diesmal ins Aufgebot zurück, zudem ist die Spielberechtigung von Neuzugang Maximilian Pogada eingetroffen.

 
 

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