30.01.2020 - 17:58 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SKC Weiden muss das Derby gewinnen

Es geht um den Ligaaerhalt in der 2. Bundesliga: Der SC Luhe-Wildenau ist gegen Weiden noch sieglos.

Im Hinspiel reichte es trotz des 3:1-Sieges von Manuel Kessler (r.) gegen David Junek (l.) am Ende nicht. Die SC-Kegler werden im Rückspiel alles in die Waagschale werfen, um endlich einmal gegen den SKC Weiden zu gewinnen.
von Norbert DietlProfil

Am 13. Spieltag der 2. Keglerbundesliga Nord/Mitte steht das Derby zwischen dem SKC Gut Holz SpVgg Weiden und dem SC Luhe-Wildenau im Mittelpunkt des Interesses. Am Samstag (13 Uhr) gilt es für die gastgebenden Weidener gegen die Nachbarn aus Oberwildenau mit einem Heimsieg einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt zu tun, der SC will endlich mal ein Derby gegen Weiden gewinnen.

„Der Druck liegt ganz klar beim Gegner. Für uns geht es angesichts des bisherigen Saisonverlaufs nur noch darum, uns anständig aus der 2. Liga wieder zu verabschieden und endlich einmal ein Derby gegen Weiden zu gewinnen.“ Nach bislang drei Zweitliganiederlagen gegen Weiden will SC-Mannschaftsführer Michael Grünwald endlich einmal Zählbares vom „Wasserwerk“ mit nach Hause nehmen. Dass das Hinspiel in Oberwildenau eine relativ klare Sache für den SKC war (3:5 – 3441:3541) spielt da eher eine untergeordnete Rolle. Weitaus tiefer sitzt da schon der Stachel aus der Niederlage in der Saison 2017/2018, wo der Sportclub lange Zeit glänzend im Rennen lag, am Ende aber der SKC mit 5:3 und 3455:3454! Holz den Sieg einfuhr. Weiden hat die letzten drei Spiele in dieser Saison nicht nur allesamt verloren und ist somit in der Rückrunde noch ohne Punktgewinn, sondern hat dabei auch eher bescheidende Leistungen abgeliefert. Der Sportclub hingegen kommt mit der Empfehlung eines 5:3-Sieges über Schweinfurt, also einem Gegner, den Weiden im Nachholspiel am 15. Februar noch „vor der Flinte hat“. Nachdem die Neustrukturierung der zweiten Ligen zu einem verstärkten Abstieg führt, müssen aktuell alle Mannschaften ab Rang fünf in der Tabelle um den Klassenerhalt bangen. Nur wenn alles optimal läuft, dürften die Plätze fünf und noch reichen, um am Saisonende nicht abzusteigen. Für den SC Luhe-Wildenau ist bei objektiver Betrachtung der Zug insoweit längst abgefahren. Kaum vorstellbar, dass der SC aus insgesamt sechs Spielen noch sieben Punkte wettmachen kann. Anders die Weidener, die zurzeit in der Tabelle auf Platz sieben rangieren, allerdings mit dem Auswärtsnachholspiel in Schweinfurt noch im Rückstand sind. Da das Restprogramm mehr als nur „stamm“ ist, kann man sich der SKC keine Punkteinbußen leisten. Gegen den SC Luhe-Wildenau muss ein Sieg um jeden Preis her. Dass in dieser entscheidenden Phase der Meisterschaft mit Manuel Donhauser ein Leistungsträger verletzungsbedingt schon seit Wochen ausfällt, macht die Sache keineswegs leichter. Bleibt abzuwarten, ob gegen den SC der Vorteil auf den eigenen Bahnen zu spielen, endlich einmal wieder genutzt werden kann. Mit Michael Grünwald, Gert Erben und Jiri Vicha bietet der gegnerische Sportclub drei Akteure auf, die in früheren Jahren für Weiden in der 1. und 2. Liga schon große Erfolge eingefahren haben und denen die „Wasserwerkbahnen“ also ganz bestimmt nicht fremd sind. Personelle Probleme sollte es hüben wie drüben aber keine geben. Im Anschluss an die Zweitligabegegnung treten im Doppelderby die Bezirksligateams von Weiden II und Luhe-Wildenau II gegeneinander an, so dass am Samstag bei beiden Mannschaften alles da ist, was eine Kugel halten kann. Die konkrete Aufstellung für das Zweitligaspiel wird sich erst unmittelbar vor Spielbeginn ergeben. Da Weiden sein Sechserteam vorab nennen muss und Luhe-Wildenau dann darauf reagieren und seine Formation entsprechend ausrichten kann, sollte ein kleiner Vorteil für die Gäste sein.

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.