15.11.2019 - 14:11 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV II hat Heimsieg fest eingeplant

Weiden will den 3:0-Hinspielsieg gegen den TuS Kastl wiederholen. Der Gegner ist bisher aber auswärts stärker als daheim.

von Norbert DietlProfil

Mit dem Heimspiel am Samstag um 17.30 Uhr gegen den TuS Kastl verabschiedet sich die SpVgg SV Weiden II in die Winterpause. Unabhängig vom Spielausgang wird man auf dem 8. Tabellenplatz „überwintern“ und kann mit dieser Platzierung als Aufsteiger mehr als zufrieden sein.

Selbst wenn gegen Kastl etwas schiefgehen sollte, würde Weiden bei aktuell acht Punkten Vorsprung vor Schirmitz und Schwarzenfeld im Falle einer Niederlage seinen Tabellenplatz halten. Umgekehrt würde ein eigentlich fest einkalkulierter Sieg allenfalls die Punktedifferenz zu den vor der SpVgg SV II liegenden Mannschaften reduzieren, in der Tabelle aufrücken würde man dadurch nicht. So gesehen kann die SpVgg SV II relativ entspannt an die Aufgabe herangehen. Unterschätzen wird man die Truppe vom Kastler „Mennersberg“ aber auf keinen Fall, auch wenn die Wendl-Truppe schon sechs Spiele lang auf einen Sieg wartet.

Kastl stemmt sich mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg, hat kurioserweise bislang auswärts fast doppelt so viele Punkte (9:5) geholt, wie daheim und hat zuletzt mit einem verdienten 0:0-Unentschieden beim SV Raigering gezeigt, dass Aufgeben keine Option ist. Als Tabellendreizehnter liegt Kastl derzeit auf dem Relegationsrang, hat zum rettenden Ufer, dort befindet sich der SV Kulmain, aber nur drei Punkte Rückstand. Dass es bei den 2016 aufgestiegenen Schweppermännern“ nicht mehr so läuft wie zuletzt, wird wohl daran liegen, dass der Kastler Torschütze vom Dienst, Johannes Kölbl, nicht mehr trifft. Im Vorjahr mit 20 Saisontreffern noch zweitbester Torschütze der Bezirksliga, hat Kölbl heuer bislang nur viermal gejubelt. Seine Tore fehlen dem TuS schlicht und einfach.

Die SpVgg SV II hat bereits das Hinspiel mit 3:0 gewonnen und will natürlich auch daheim die volle Punktzahl einfahren. Nach der wochenlangen Talfahrt wurden in den letzten drei Spielen sieben von neun möglichen Punkten geholt, wobei vor allem am vergangenen Samstag das 1:1 beim in Richtung Tabellenspitze schielenden TSV Detag Wernberg die Aufwärtstendenz bei den Weidenern unterstreicht. Und weil bekanntlich das Eisen geschmiedet werden soll, solange es heiß ist, wird die Truppe des Trainerduos Michael Riester/Marco Lorenz mit entsprechendem Engagement an die Sache herangehen. Bis auf die Langzeitverletzten ist alles an Bord.

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