01.10.2020 - 15:09 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV Weiden scharrt mit den Hufen

Arg strapaziert wird aktuell die Geduld der Anhänger und Akteure der SpVgg SV Weiden. Das Heimspiel gegen den FC Tergernheim soll die lange Wartezeit auf Landesligafußball aber endlich beenden.

SolcheJubelsSzenen wollen die SpVgg-SV-Fans im Heimspiel gegen den FC Tegernheim sehen: Niklas Lang umarmt Moritz Zeitler (11), rechts Dennis Paulus.
von Sebastian SchellProfil

Klappt es im zweiten Anlauf? Nach der witterungsbedingten Absage in der vergangenen Woche beim TSV Seebach möchte die SpVgg SV Weiden endlich den langersehnten Re-Start in der Landesliga Mitte durchführen. An diesem Freitag, 2. Oktober, um 19 Uhr ist der FC Tegernheim der erste Pflichtspielgegner nach gut zehn Monaten.

„Die Spielabsage in der Vorwoche war natürlich enorm ärgerlich. Die Jungs wollen jetzt unbedingt loslegen“, sagt Trainer Andreas Scheler. Die erneute Zwangspause habe seine Truppe aber gut weggesteckt, glaubt der Coach. „Klar war zuerst jeder genervt, aber vielleicht ist es jetzt umso schöner, dass wir vor heimischer Kulisse kicken dürfen. Wichtig ist es die Anspannung hochzuhalten und mit einem Sieg zu starten.“

Mit dem FC Tegernheim gastiert eine Mannschaft im Sparda-Bank-Stadion, die getrost als "Wundertüte" einzustufen ist. Überraschende Erfolge wie das torlose Remis gegen die SpVgg SV in der Hinrunde wechseln sich regelmäßig mit schwachen Auftritten wie beispielsweise dem 0:4 vor zwei Wochen gegen die SV Grafenwöhr ab. Deswegen rangiert die Elf von Trainer Andreas Meyer nur auf Rang acht des Klassements.

„Wir sind gewarnt, aber wollen unsere Philosophie auf den Platz bringen. Wenn wir uns und den Ball gut bewegen, bin ich optimistisch, dass uns der Auftakt gelingen wird. Dennoch wird es kein Selbstläufer, da Tegernheim schon im Wettkampfrhythmus ist“, meint Scheler.

Auf dem personellen Sektor gibt es nur wenige Änderungen. Marco Smodlaka steht noch bis mindestens Mitte Oktober für den verletzten Matthias Götz zwischen den Pfosten. Dominik Hradecky kehrt nach überstandener Schulterverletzung in den Kader zurück.

Partie beim SV Seebarn fällt aus

Weiden in der Oberpfalz

Für Fans wichtig zu wissen: Im Stehen dürfen sie das Spiel am Freitagabend nicht verfolgen. "Es wird nur Sitzplätze geben", erklärt Vorsitzender Michael Kurz. Aufgrund der großzügigen Dimension der Tribüne ist es den Schwarz-Blauen erlaubt, statt den üblichen 200 Fans die doppelte Zuschauerzahl, nämlich 400, ins Sparda-Bank-Stadion zu lassen. "Die persönlichen Daten werden am Tribüneneingang erfasst. Auch während des Spiels muss jeder Zuschauer eine Maske tragen", teilt Kurz mit. Der Kiosk hat geöffnet, die Verpflegung ist damit sichergestellt. Allerdings gibt es hier keine Sitzmöglichkeit. "Das würde die Einhaltung des Hygienekonzepts erschweren." Kurz bittet die Fans darum, rechtzeitig vor dem Anpfiff vor Ort zu sein, um die Eintrittskarte für den jeweils nummerierten Sitzplatz zu erwerben.

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