Weiden in der Oberpfalz
27.09.2018 - 17:55 Uhr

Die Suche nach der Konstanz

"Dahoam is dahoam": Die SpVgg SV Weiden hat am Freitag wieder ein Heimspiel. Im Gegensatz zu Auswärtsspielen sind dort Punkte garantiert.

Die Weidener Martin Kovac (Mitte) und Moritz Zeitler (rechts) wollen auch im Oberpfalzderby gegen Burglengenfeld immer am Mann sein. Bild: Alfred Schwarzmeier
Die Weidener Martin Kovac (Mitte) und Moritz Zeitler (rechts) wollen auch im Oberpfalzderby gegen Burglengenfeld immer am Mann sein.

Weiden.(ssl) Die SpVgg SV Weiden schafft es weiter nicht, die nötige Konstanz in ihre Leistungen zu bringen. Durch die 1:4-Niederlage am vergangenen Samstag beim TSV Bad Abbach geht das "Bäumchen wechsle dich Spiel" auf dem zweiten Tabellenplatz der Landesliga Mitte weiter. Vor allem aufgrund der anhaltenden Auswärtsschwäche musste die SpVgg SV den Relegationsrang zur Bayernliga, nach nur einer Woche wieder an den FC Passau abgeben und wurde gar bis auf Rang sechs durchgereicht.

Da trifft es sich gut, dass am heutigen Freitag, 28. September, wieder ein Heimspiel ansteht. Um 19 Uhr wartet mit dem ASV Burglengenfeld aber ein Gegner, der heuer gerade auf des Gegners Platz den Großteil seiner Punkte einsammelt. "Mir ist es unverständlich, dass wir die Dinge, die wir uns vornehmen auswärts nicht so umsetzen, wie zu Hause. Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte durch leichte Fehler hergeschenkt. Das war eine desolate Abwehrleistung", blickt Trainer Andreas Scheler auf die Niederlage in Bad Abbach zurück. Tatsächlich liegt der letzte Auswärtserfolg der Wasserwerk-Elf bereits über zwei Monate zurück. Beim SV Etzenricht sprang am 21.Juli ein 2:0-Erfolg heraus. Seitdem gab es fast nur enttäuschende Auswärtsauftritte in Passau (0:4), Tegernheim (1:4) und zuletzt Bad Abbach (0:4). "Solche Klatschen dürfen wir uns nicht mehr leisten, wenn wir den Anspruch haben wollen in dieser engen Liga vorne dabei zu bleiben. Ich hoffe natürlich, dass wir heute wieder unsere Heimstärke abrufen und wenigstens hier die gezeigte Konstanz weiter umsetzen", sagt Scheler zu den Leistungsschwankungen seiner Mannschaft. Denn gerade zu Hause präsentierte sich die Elf um Spielführer Florian Rupprecht heuer souverän. Sechs Spiele, davon vier Siege und zwei Remis, bei einem Torverhältnis von 14:1 Toren, bedeuten den dritten Platz der Heimtabelle der Landesliga. Vielleicht kann sich die SpVgg SV vom heutigen Gegner etwas abschauen, wie es auf Reisen besser laufen kann.

Der ASV Burglengenfeld sammelte 12 seiner 14 Punkte auswärts und ist dort eines der Topteams. Weil es aber im heimischen Stadion noch keinen Erfolg gab, steht aktuell nur der 14. Platz zu Buche. Ziel von Matthias Bösl, der in seiner neunten und letzten Saison als Trainer des ASV fungiert, ist ein einstelliger Tabellenplatz. Zuletzt trafen die beiden Kontrahenten in der Bayernliga-Spielzeit 2015/2016 aufeinander. Dabei gewann die SpVgg SV in Burglengenfeld mit 2:0, während man sich am Wasserwerk 1:1 trennte.

Personell gibt es wenig Neues bei den Schwarz-Blauen, die weiter auf die verletzten Ali Yetkin, Bastian Strehl, Sebastian Bilz, Matthias Heinl und wohl auch den angeschlagenen Florian Reich verzichten müssen.

 
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