Weiden in der Oberpfalz
16.11.2018 - 16:43 Uhr

Verfolgern drohen die nächsten Punktverluste

Kreisklasse Ost: FC Luhe-Markt auch in Flossenbürg favorisiert. Das Kellerduell steigt am Fahrenberg: FSV Waldthurn gegen ASV Neustadt.

Überhaupt nicht einverstanden war Markus Schreiner mit der Leistung seiner Mannschaft beim 0:3 in Luhe-Markt. Bei der SG Waidhaus/Pfrentsch droht der DJK Irchenrieth erneut Ungemach. Bild: A. Schwarzmeier
Überhaupt nicht einverstanden war Markus Schreiner mit der Leistung seiner Mannschaft beim 0:3 in Luhe-Markt. Bei der SG Waidhaus/Pfrentsch droht der DJK Irchenrieth erneut Ungemach.

Weiden. (fz) 12 der 14 Vereine absolvieren am Sonntag den letzten Spieltag vor der Winterpause. Lediglich die SpVgg Vohenstrauß und die SG Waidhaus/Pfrentsch müssen am 25. November nachsitzen und ihre ausgefallene Partie nachholen. Für Tabellenführer FC Luhe-Markt (37) könnte es aber ruhig noch weitergehen, denn das Pianka-Team hat einen Lauf. Auch beim TSV Flossenbürg ist ihm ein Sieg zuzutrauen. Das Verfolgertrio ist mit sieben Punkten Rückstand mittlerweile etwas ins Hintertreffen geraten. Die DJK Irchenrieth läuft bei der SG Waidhaus/Pfrentsch Gefahr, weiter Boden zu verlieren. Dies gilt auch für den SV Störnstein beim wiedererstarkten SV Altenstadt/Voh. Das vermeintlich leichteste Programm hat die DJK Neustadt beim SV Kohlberg. Am Tabellenende ist das Match von Schlusslicht FSV Waldthurn (13) gegen den Vorletzten ASV Neustadt/WN (15) von immenser Bedeutung.

TSV Flossenbürg - FC Luhe-Markt So. 14.00

Nach der Niederlage gegen Altenstadt/Voh. fordert TSV-Trainer Thomas Scheinkönig, dass sich sein Team an die gegen Spitzenteams gezeigten Leistungen erinnert und dementsprechend konzentriert gegen den derzeit übermächtigen Tabellenführer auftritt. Der Einsatz von Birkner und Grundler ist fraglich. Alle sehnen die Winterpause herbei, in die man aber auf jeden Fall mit einem Teilerfolg gehen will. Die Gäste wissen um ihre aktuelle Top-Form. Der 3:0-Sieg gegen Mitkonkurrent Irchenrieth hat den FC noch mehr zum Titelanwärter gemacht. Sollte das Team in Flossenbürg gewinnen, muss erst einmal jemand kommen, der es in den verbleibenden acht Spielen noch von der Tabellenspitze verdrängen kann.

SV Altenstadt/Voh. - SV Störnstein So. 14.00

Beim Überraschungssieg in Flossenbürg war Altenstadts Trainer Tobias Stangl besonders von der zweiten Hälfte angetan. "Da hat uns der Rückstand beflügelt", sagt Stangl. Die Einstellung im Team sei hervorragend. Sollte es nochmals eine solche Leistung wie im letzten Heimspiel gegen Eslarn abrufen können, dann ist auf jeden Fall ein Punktgewinn möglich. Haberkorn hat sich verletzt. Mit Respekt spricht Gästetrainer Tobias Schiener von seinem Team angesichts der Leistung gegen Eslarn. Der souveräne Auftritt gegen ein weiteres Spitzenteam zeigt, dass man vieles richtig macht. Das Spieljahr 2018 mit einem Erfolgserlebnis abschließen und auf dem erreichten Spitzenplatz zu überwintern, das ist das Ziel.

TSV Eslarn - SV Waldau So. 14.00

Unter Wert geschlagen fühlte sich TSV-Coach Georg Salomon in Störnstein: "Hätten wir beim Stand von 0:3 zwei hundertprozentige Chancen genutzt, wer weiß, wie es ausgegangen wäre." Mit Waldau erwartet er einen Gegner auf Augenhöhe, der auswärts eine scharfe Klinge schlägt. "Wenn wir nicht nach vorne abreißen lassen wollen, dann müssen die Punkte in Eslarn bleiben", so der Coach. " Dieses Topspiel und brisante Verfolgerduell zum Jahresabschluss hat sich meine Mannschaft mehr als verdient", sagt Gästetrainer Hans-Jürgen Linge. "Die Verantwortlichen und ich sind sehr zufrieden mit der bisherigen Runde." Dass sein SV bei vier Auswärtssiegen in Folge auf fremdem Geläuf derzeit bessere Ergebnisse als zu Hause liefert, gibt Linge Anlass zu Optimismus.

FSV Waldthurn - ASV Neustadt So. 14.00

Der seit zwei Spielen beim FSV an der Spitze stehende Trainer Markus Grosser spricht von einer "schwierigen Phase". Die Spieler ziehen im Training voll mit, nehmen die Vorgaben des Trainers an, aber die Umsetzung ist dann bedingt durch die Verletztenliste im Spiel nicht gegeben. Am Sonntag geht es darum, den letzten Tabellenplatz abzugeben und den Abstand zum Nichtabstiegsplatz nicht zu groß werden zu lassen. Ein Augenmerk wird Grosser auf die starke Offensive der Gäste legen. Diese wiederum gehen mit Selbstvertrauen nach der geschlossenen Mannschaftsleistung gegen Kohlberg ins Spiel. "Nun gilt es, an die Leistung zuletzt anzuknüpfen, um dann beruhigter in die Winterpause zu gehen", sagt ASV-Abteilungsleiter Hans Wiesenbacher.

SV Kohlberg - DJK Neustadt So. 14.00

Unnötig wie ein Kropf war für SV- Trainer Michael Meier die Niederlage beim ASV Neustadt. "So etwas kommt vor und darf uns nicht aus der Bahn werfen", mahnt Meier. Gegen das andere Neustädter Team, das ein anderes Kaliber hat, wünscht sich Meier, dass sein Team die in den letzten Wochen oft gezeigten Leistungen wiederholen kann. Dann wäre trotz dünner Personaldecke ein Teilerfolg möglich. Überzeugend präsentierte sich eine formverbesserte DJK gegen die SG Waidhaus/Pfrentsch. So geht man mit Optimismus an die letzte Aufgabe des Jahres heran. "Wir fahren nach Kohlberg, um zu gewinnen", so die Vorgabe von Trainer Bernd Häuber, der bis auf die Langzeitverletzten alle zur Verfügung hat.

TSV Pleystein - SpVgg Vohenstrauß II So. 14.00

Mit einem Derbysieg in die Winterpause zu gehen, das wäre Balsam für die in dieser Saison oftmals geschundene Seele des TSV und seines Trainers Hans-Jürgen Mühling. Hoffnung geben dabei die letzten drei Spiele mit sieben Punkten. Die "Zweite" der SpVgg Vohenstrauß feierte mit dem Derbysieg gegen Waldthurn ein wichtiges Erfolgserlebnis. Doch die Mitkonkurrenten punkteten auch. Darum braucht man für eine etwas sorgenfreiere Winterpause in Pleystein zumindest noch einen Punkt. Coach Bernd Reil muss durch das Fehlen vieler Stammkräfte quasi eine Notelf mit Spielern der "Dritten" und der Junioren aufstellen.

SG Waidhaus/Pfr. - DJK Irchenrieth So. 14.00

"Die DJK Neustadt war klar besser als wir", sagte SG-Trainer Manuel Meckl nach der Niederlage in der Kreisstadt. Im letzten Heimspiel eines erfolgreichen Jahres wollen sich Meckl und sein Team mit einer guten Leistung gegen einen Gegner von den Fans verabschieden, der der SG alles abverlangen wird. "Wir brauchen schleunigst wieder Sicherheit in unseren Aktionen und müssen in Pfrentsch ein anderes Gesicht zeigen", fordert DJK-Trainer Markus Schreiner. Dazu brauche seine DJK wieder mehr Biss. Bis auf Jedlicka und Gyan (Langzeitverletzte) hat Schreiner alle Spieler zur Verfügung.

 
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