08.11.2019 - 11:09 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Vohenstrauß mit sattem Vorsprung zum Schlager

Mit zehn Punkten Vorsprung fährt Spitzenreiter SpVgg Vohenstrauß (39) zum Spitzenspiel der Kreisliga Nord beim Tabellenzweiten FC Weiden-Ost, der eine Partie weniger ausgetragen hat.

Mit 5:1 gewann die SpVgg Vohenstrauß das Vorrundenspiel gegen den FC Weiden-Ost. Im Spitzenspiel der Kreisliga Nord treffen die beiden Kontrahenten am Sonntag aufeinander.
von Erich VölklProfil

Rang drei hat sich der TuS-WE Hirschau (28) wieder erobert und kann mit einem Heimdreier gegen den Zehnten ASV Haidenaab (17) eventuell sogar auf Rang zwei springen. Weiter vorne dabeibleiben möchten die mit je 26 Zählern punktgleichen SV Plößberg, der zu Schlusslicht FC Luhe-Markt (7) reist, und der SC Kirchenthumbach, der den Tabellensiebten TSV Erbendorf (23) empfängt.

FC Luhe-Markt

SV Plößberg Sa. 14.00

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung beim Heimsieg gegen Ebnath haben die Gastgeber gezeigt, was möglich ist, wenn jeder für jeden läuft und kämpft. Diese Leistung soll nun bestätigt werden, damit die Punkte im “Kirwaheimspiel“ in Luhe bleiben. Hinter dem Einsatz von Bauer, Hofstetter und Daniel Ries steht ein Fragezeichen.

„Unser Sieg gegen Erbendorf war aus meiner Sicht verdient", resümiert Harald Walbert die letzte Partie. „Abgesehen von 20 Minuten nach der Halbzeit waren wir die aktivere Mannschaft. Gegen Luhe wird es nicht einfach. Der größte Fehler wäre, wenn wir den Gegner am derzeitigen Tabellenplatz messen würden", warnt er seine Mannschaft. „Die Moral unserer Gastgeber stimmt. Auch im Hinspiel waren sie über weite Teile des Spiels ebenbürtig."

FC Weiden-Ost

SpVgg Vohenstrauß So. 14.00

Die Gastgeber sehen den Spitzenreiter als absoluten Topfavoriten der Liga, der zurecht ganz oben in der Tabelle steht. „Wir werden dennoch alles daran setzen, dem Tabellenführer die erste Saisonniederlage beizubringen“, sagt Trainer Peter Kämpf und motiviert zugleich sein Team, die hohe 1:5-Hinspielniederlage vergessen zu machen. Sein Kader bleibt im Vergleich zu den Vorwochen unverändert.

Die Gäste präsentierten sich in toller Form bei den beiden klaren Siegen gegen Konkurrenten aus dem oberen Tabellendrittel. Kurz vor der Winterpause steht nun das Top-Spiel beim Tabellenzweiten an. Bei dem Duell auf Augenhöhe gilt es nun, nochmals alles in die Waagschale zu werfen. Zumindest soll das Punktepolster auf den Verfolger gehalten werden. Mit den Leistungen der Vorwochen erscheint auch ein Auswärtssieg im Bereich des Möglichen. Da einige Ausfälle, unter anderem Nichola Neidhardt, zu beklagen sind, entscheidet sich die Aufstellung kurzfristig.

SV Störnstein

DJK Weiden So 14.00

„Das Spiel gegen Dießfurt war ein Auftritt zum Vergessen“, moniert SV-Coach Tobias Schiener die Leistung seiner Mannschaft. „Keine eigene Idee, viele einfache Fehler und kein wirkliches Aufbäumen.“ Gegen die Gäste vom Weidener Flutkanal muss das nun alles besser werden, denn ein Sieg ist das erklärte Ziel für das letzte Heimspiel des Jahres. Die Kaderzusammensetzung wird sich erst kurzfristig ergeben.

Von einem gebrauchten Tag spricht Gästecoach Stefan Krebs. „Wir müssen die Heimniederlage gegen Hirschau so schnell wie möglich vergessen müssen“, fordert er seine Mannschaft auf. Am Sonntag in Störnstein soll in die Erfolgsspur zurückgefunden werden. Auf Bauriedl müssen die Gäste wegen eines Kreuzbandrisses sehr lange verzichten.

VfB Mantel

FC Dießfurt So. 14.00

Über drei Siege in Serie freuen sich die Gastgeber. Man hat sich dadurch etwas Luft zu den direkten Abstiegsplätzen verschafft und den Abstiegsrelegationsplatz vorerst verlassen. Nun gilt es im letzten Heimspiel vor der Winterpause wieder alles zu geben, um den Abstand nach hinten zu wahren. Trainer Bernd Rast steht der komplette Kader zur Verfügung.

„Ich sag es mal so: Es war ein Arbeitssieg“, lauten die Worte von Gästecoach Eugenio Wild nach der Partie gegen Störnstein. „Nach einer guten Halbzeit eins, haben wir in der zweiten Hälfte offensiv nicht mehr stattgefunden. Gegen Mantel wird es schwer werden, da unsere Gastgeber einen Lauf hat.“ Voll dagegen halten, konzentriert zur Sache gehen und die Chancen nutzen, ist die Zielvorgabe an seine Mannschaft. Deubzer und Käs werden fehlen.

SC Kirchenthumbach

TSV Erbendorf So. 14.00

„Man muss anerkennend feststellen, dass wir mit dem Spitzenreiter einen Gegner vorgefunden haben, der einfach besser war als wir und deshalb verdient gewonnen hat“, analysiert SCK-Spielertrainer das Topmatch. „Wir hatten zwar auch die ein oder andere Chance, konnten Vohenstrauß aber nicht aus dem Konzept bringen. Die Ausfälle von Fabian Lober und Fabian Weissel in der ersten Halbzeit haben dann das Übrige getan.“ Nun gilt es sich auf Erbendorf einstellen, damit es schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur geht.

Nach zuvor neun Partien ohne Niederlage mussten Gästecoach Muhammed Dal und sein Mannschaft nun zweimal als Verlierer den Rasen verlassen. „Wir möchten in Kirchenthumbach unbedingt punkten, um auch weiterhin oben dabei bleiben zu können“, spricht er seinem Team Mut zu. Personell muss er weiter auf mehrere wichtige Akteure verzichten.

DJK Ebnath

FC Tremmersdorf So. 14.00

Hatten die Gastgeber noch vor fünf Wochen sieben Punkte Vorsprung auf dem Relegationsplatz, so nehmen sie diesen nun selbst ein. Unglaubliche Leistungsschwankungen haben die Mannschaft, wie schon in den vergangenen Spielzeiten, erneut in diese Situation gebracht. Natürlich sind Spieler krank und verletzt, doch sollte dies nicht die alleinige Entschuldigung für die gezeigte Hilflosigkeit beim Schlusslicht in Luhe sein. Jetzt gilt es zumindest wieder Leidenschaft und Einsatzwillen zu zeigen. Gegen Tremmersdorf wird auch der rotgesperrte Sebastian Bayer fehlen.

Gästespielertrainer Christian Ferstl ärgert sich über die letzte,weil unnötige Heimniederlage gegen Mantel. „Wir haben sehr viele Großchancen liegen gelassen“, lautete sein Fazit. Nun geht es zu einem Team, das über seine Robustheit kommt. „Wir müssen den Kampf annehmen und endlich auch unsere Chancen verwerten“, fordert er seine Mannschaft auf.

TuS/WE Hirschau

ASV Haidenaab So. 14.15

Für ihren Torhunger sind sie ja nicht bekannt, die Kaoliner. Daher überrascht der hohe Sieg bei der DJK Weiden schon. Was ein positiver Start in eine Partie für Auswirkungen haben kann, konnte man in Weiden klar beobachten. Hier will der TuS/WE im letzten Heimspiel des Jahres gegen den langsam in Bedrängnis kommenden Aufsteiger aus Haidenaab anknüpfen.

Nach dem witterungsbedingten Spielausfall gegen Weiden-Ost möchten die Gäste in Hirschau punkten, um wieder etwas Abstand nach hinten herzustellen. Natürlich wird dies nicht einfach werden, trifft man in Hirschau doch auf die zweitbeste Abwehr (13 Gegentore) der Liga. Personell sieht es wieder etwas besser aus.

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