07.11.2019 - 11:50 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Zweitligakegler vor großen Aufgaben

SKC Weiden spielt daheim gegen Bamberg II, der SC Luhe-Wildenau tritt in Großbardorf an. Beide Spiele sind beileibe keine Selbstläufer.

Die Weidener Zweitligakegler haben Victoria Bamberg II zu Gast und könnten mit einem Heimsieg den Abstand zu den Oberfranken vergrößern.
von Norbert DietlProfil

Weder der SKC GH SpVgg Weiden noch der SC Luhe-Wildenau sind um die am Samstag anstehenden Aufgaben zu beneiden. Am 7. Spieltag der 2. Kegler-Bundesliga Nord/Mitte erwarten die Weidener die Bundesligareserve von Victoria Bamberg, der SC Luhe-Wildenau reist zum Tabellenzweiten TSV Großbardorf.

Die Weidener wollen nach der Schlappe bei der TSG Kaiserslautern unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurück. Ob das gegen Victoria Bamberg II gelingt, muss aber erst abgewartet werden. Wie in den Jahren zuvor, so wird es auch diesmal wieder darauf ankommen, ob die Bamberger Unterstützung aus dem Erstligateam bekommen. Bamberg I muss in der 1. Bundesliga nach Lorsch und eigentlich alles daran setzen, den Anschluss an die vorderen Mannschaften nicht zu verlieren, denn ein sechster Platz in der 1. Bundesliga ist nicht das, was man sich bei Victoria vorstellt.

Bamberg II liegt in der 2. Liga in Schlagdistanz zur Spitzengruppe und würde mit einem Sieg in Weiden mit den Oberpfälzern nach Punkten sogar gleichziehen. Und wenn das Nachholspiel in Luhe-Wildenau gewonnen wird, wäre bei den Oberfranken alles im grünen Bereich. So gesehen müssen sich die SKC-ler auf einen bis in die Haarspitzen motivierten Gast einstellen. Auf der anderen Seite wissen die Hausherren ganz genau, dass Heimspielniederlagen die Chancen auf den Klassenerhalt – bekanntlich läuft ab Rang fünf in der Tabelle jeder Gefahr abzusteigen – deutlich verschlechtern. Da die Weidener personell auch nicht auf Rosen gebettet sind, werden wohl Dennis Greupner, Manuel Donhauser, David Junek, Marco Maier, Thomas Schmidt, Stefan Heitzer und Markus Schanderl aufgeboten.

„Wir sind beim Vorjahresvizemeister Großbardorf krasser Außenseiter. Sollte sich aber auch nur eine kleine Chance bieten, werden wir versuchen, sie zu nutzen“, sagt Michael Grünwald vom SC Luhe-Wildenau. Das Gastspiel im unterfränkischen Landkreis Rhön/Grabfeld wird allerdings dadurch erschwert, dass mit Daniel Wutz abermals eine Stammkraft verletzungsbedingt zu ersetzen ist. Zudem haben die SC-Kegler an die Bahnen im Sportpark an der Unterhofer Straße keine besonders guten Erinnerungen. Von 2006 bis 2009 gab es in der Landesliga ebenso wenig etwas zu holen wie in der gemeinsamen Zweitligasaison 2017/18. In sieben von acht ausgetragenen Spielen hieß der Sieger immer Großbardorf.

In dieser Saison scheinen die Unterfranken allerdings auf den Heimbahnen Probleme zu haben. Obwohl Tabellenzweiter hat der TSV keines seiner beiden Heimspiele gewinnen können. Gegen das Schlusslicht Schweinfurt reichte es nur zu einem 4:4. Dem Aufsteiger Old School Kaiserslautern musste man sogar beide Punkte überlassen. Der SC Luhe-Wildenau trifft aber auf einen Gegner, der zuletzt beim Tabellenführer Liedolsheim überzeugend 6:2 gewann und endlich den ersten Heimsieg anpeilt. Die SC-Stammformation mit Manuel Kessler, Michael Grünwald, Jiri Vicha, Patrick Fickenscher, Gert Erben und Ivan Bosko wird um die Ersatzspieler Claus Rösch und Tobias Grünwald ergänzt.

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